Band 
Erster Theil.
Seite
247
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1 Abschmt. Zeitrechnung vor: der Sündsiut bis zum Ausgangs Abrahams. 247

Wir haben den-Lesearten der alexandrimschen Handschrift zu folgen erwält, nachwelcher der einige Unterscheid zwischen den 70 Dolmetschern und dem jamaritanischen indiesem Zeitlauf sich auf izo Jahr belauft, die dem Cainan gegeben worden, ^ der zwischendem Arphachjad uno Salah eingeschoben worden, aber weder in dem hebräischen, nochsamarltanischen, noch in der Zeitrechnung dieser Zeiten zu finden ist, die uns Africamrsund Eusebius aus den 70 Dolmetschern selbst ertheilet haben "). Welchen Umstand wirals einen hinlänglichen Entscheidungögrund ansehen, denselben aus der Zahl der Erzvaterzu verwerfen, ob sein Name gleich im Luca eingeschaltet worden; welches gar lerchtMag geschehen seyn durch Beifügung desselben aus einigen felerhasten Abschriften von den7 o Dolmetschern, so anfänglich, wie es am warscheinlichstenM, auf den Rand gesetzt wor-den, ober gleich nachgehende in den Text selbst eingeschlichen ('«H.

§. 265.

Der Unterscheid zwischen der hebräifbhen und famarltanisthm Rechnung ist ^kn De^a ^

diesem Zeitlaufe gar erheblich, indem er nicht weniger als 6zc> Jahr beträgt; in welchem maritamschenStück der hebräische mangelhaft ist, und aller Marsche,nlichkeit nach verfälscht worden, zeirrechnung.Wir verspüren auf einen andern Ort die Untersuchung der ächten Richtigkeit der verschied,nen Abschriften von den fünf Büchern Mosis, und wollen vor jetzo nur einige Gründe ausder Vernunft anfüren, um zu zeigen, daß die samaricanisiHe der hebräischen vorgezo-gen werden müsse.

Vors erste scheinet dieser Zeitkauf, wenn man dem hebräischen folgt, vor die Bege-benheiten, die in denselben gehören, viel zu kurz zu seyn. Wenn wir auf die Zerstreuungder Völker kommen werden, wollen wir zeigen, wie ohnmöglich solches mit dieser Bege.benheit bestehen könne, und zu was vor Ausschweifungen diejenigen, so der hebräischenZeitrechnung folgen, dadurch sind gebracht worden, daß sie sogar die Geburt pelegs, dadiese Zerstreuung geschehen, in keine weitre Entfernung von der Sündsiut setzen, als vonloi Jahr: und wie unwarscheinlich es sey, daß in der Zeit von 427 Jahren die Welt in

einen

Siehe ckron. xrae-. p. y. /,) Euc, Z, ;6.

(184. B,) Die verschiedenen Lesearten der grie-chischen Zeitrechnung find in Spanhe,ms ckron.bk;) ausfürlich angezeiget worden. Daß Lainann, lz in die griechrsclx Uebersehungeingeschoben worden, ob er gleich i Chrom i, 24 inderselben feiet: ist wol unstreitig. Hingegen zwei-felhaft, sowol ob solches vorschlich und bey der Ver-fertigung dieser Uebersehung geschehen sey, die unleug-bare Absicht der Verlängerung der ersten Weltalterbesser zu erhalten; oder ob es nachher geschehen,Welches doch sehr zeitig und vor Christi Zeiten gewe-lNseynmus: als auch im letzte» Fal, durch was vorVeranlassung diese Einschaltung vorgegangen. Dadenn die Mutmassung, daß der Enkel Seths durche"' Versehen eines Abschreibers, oder andern Schrift-Mers, mit dem Enkel Sems verwechselt, und al-ins Geschlechtregister vor den eigentlichen EnkelMben gesetzt worden, warscheinlicher ist, als daß^alah den Beinamen Lainan solte gehabt haben,»raus nian einen besondern Erzvater gemacht,wenigstens hat solche nachmalige Veränderung um

so viel leichter Beifal finden und algemem'werdenkönnen, je gemässer sie der durchgängigen Vergrös-serung der ersten Zeiten in dieser Uebersehung ist.Im Luca ist weder nötig noch warscheinlich, diesenLainan für eine unrichtige Leseart und spätere Ein-schaltung auszugeben; indem dieser Geschichtschreiberohne Nachtheil der Glaubwürdigkeit und gütlichenEingebung, der griechischen Uebersehung folgenkönnen, wie die Verfasser der götlichen Schriften inmehrern Fällen gethan, wo dieselbe von den hebräi-schen Urkunden abgehet: die durchgängige Ueber-einstimMng der Abschriften und Uebersetzungenaber die nachmalige Verfälschung unwarscheinlichMacht. Wovon Herrn Bengels Znomon. nou.telk.p. 220 und orcio temporuin c. 2 keck. ; p. auchWolfs cur. pkll. toin. I p. 60; 5 g. zu vergleichen,alwo eine grosse Anzal anderer Schriftsteller dieserAbhandlung vorkamt, denen noch Joh. Mich. Lan-gens ßenesl' cliriüi ex pstribus tec. csriiem äiss z

6 beigefügt werden kan.