Band 
Erster Theil.
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248
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248 ii Hauptst. Algemeine Geschichte von der Sündflut bis Abrahams Geburt.

einen so verbesserten Zustand solle seyn gesetzt worden, worin sie offenbar zu AbrahameZeitengewesen, da Städte erbauet, Königreiche errichtet gewesen, und Monarchen ihreHerschaft sogar von persien bis in Canaan ausgebreitet Doch wir wollen unsvorießo nur mit einigen andern Anmerkungen begnügen, die aus den Folgen der hebrai>schen Rechnung erwachsen, und die wir mit den Worten eines gelehrten Schriftstellershier mittheilen wollen').

§. 266,

Fortgesetz- Erstlich ists nicht warscheinlich, daß die sieben ersten Erzväter nach der Sündflut, diete Vorstellung gyy und 420 .Jahr gelebt, im dreißigsten Jahr, oder ohngefär um dieses Alter, sollen Kill*derselben. h^r gezeugt haben, wie der jetzige hebräische Text lautet, und doch die folgenden Erzvater,die nicht halb so lange gelebt, ihre Erstgebornen nicht ehe als in einem doppelt so hohen Altersolten erzeugt haben: Tharah nemlich im?osten, Abraham im 8?sten,Isaac im ödsten,Jacob im 84sten, Lern, ^aharh und Amrain ohngefär um das 6oste Jahr ein jeder.Denn von der Geburt Lern bis auf die Geburt Mosts, des Sohns Amrams, waren ohn«gefär 182 Jahr.

Zweitens, ists nicht warscheinlich (D), daß Noah, der 620 Jahr vor der Sündflutgelebet, solle neun Geschlechtsfolgen hintereinander nach der Sündflut gesehen, und bis in das

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(18;. B ) Die Verfasser füren alhier zwey Stü-cke dieser Untersuchung nur beiläufig und als im Vor-übergehen an, mit Verweisung der Leser auf ander-weitige Abhandlung derselben. Ob solches blos zurVermeidung aller Weitläufigkeit; oder aus einigerArglistigkeit, zum Behuf ihrer angenommenen Mei-nung geschehen, scheint zweifelhaft zu seyn: indembeide Gründe.zur Entscheidung der ganzen Sachevon starkcrm Eiuflus und mehrerer Erheblichkeitsind, als die übrigen alhier eigentlich abgehandelten;ungeübte Leser aber weit leichter von einer Meinung«inaenommen werden können, wenn ihnen verschie-dene Gründe mit grosser Zuverläßigkeit, unter Ver-sprechen eines anderweitigen Beweises, vorgelegetwerden, an deren Wichtigkeit bey vorausgesetzter er-weislichen Gewisheit nicht leicht gezweifelt werdenkan; als wann solche Beweise gleich mit vorgetra-gen werden, um jederman in den Stand zu sehen,von den Gründen derselben zu urtheilen. Auf dieUntersuchung der achten und unverfälschten Richtig-keit der hebräischen Bücher Mosis komt bey die-ser ganzen Frage das meiste an: weil bey Begeben-heiten die Prüfung der Zeugnisse allen andern Grün-den der Glaubwürdigkeit vorgezogen werden mus.Indessen müssen wir nun die Beantwortung derScheingründe wieder solche Richtigkeit glelchfals bisauf derselben angetroffenen Vertrag verspüren.Was aber die alhier auf gleiche Weise vorgestelteFolgerung einer Ungereimtheit betrist: so wird die-selbe wegfallen, wenn man enveget, r) daß die da-maligen Königreiche in Lanaan und der Nachbar-schaft, auch ganze Verfassung dortiger Länder, dienoch viel mibewonte Gegenden müssen enthalten ha-

kürzere Entfernung von der Sündflut erfordern,als die samaritKnisck,e Zeitrechnung verstattet, diehebräische aber bestirnt; indem Abraham mitzr8 Knechten 4 der alhier gerümten Könige geschla-gen i Mos 14,14. 9, und von den dortigen Köni-gen als ein mächtiger Fürst ihres qleichen angesehenworden c. 14,21. iz. rz, 6 , so vom Mac auch gemel-det wird c. 2.6, r6 - 29. r) Daß die schnelle Ver-vielfältigung der Israeliten zur Zeit Mosis, imvierten Geschlecht vom Jacob und sechsten vomA-braham; ingleichen die zalreiche Beschaffenheit an-derer vom Abraham und Loth entstandenen Völ-ker zu derselben Zeit Mosis, ais, der Istmaelitek,MrVraniter,Edomiter,MoabrterundAmmoni-rer, gar begreiflich macht, wie zu Abrahams Zei-ten im roten Geschlecht vom Noah die Welt schongar sehr bevölkert seyn können, zumal da das längereLeben dieser ersten Väter solches Abschnits, die Ver-vielfältigung der Menschen merklich mus beförderthabe», i Most 47, 9 (§. r;8) z) Daß die Zer-streuung der Völker noch keine so grosse Anzal vonMenschen erfordert, als zur Bevölkerung des ganzenErdbodens nötig gewesen, daher sie gar wol um dirZeit pelegs geschehen können; obgleich von man-chen die i Most lo, 2; gemeldete Zertheilung derWelt nicht sowol von dieser Zerstreuung der Volker!als vielmehr von einer natürlichen Absonderung gros-ser Weltgegenden verstanden wird.

(D) Wir haben in diesem Absah Dr. will«Schlüsse nach unsrer eignen Tafel der hebräische«Zeitrechnung eingerichtet, die von der ftinigen etwasabgehet, indem er der kürzern Rechnung folgt, und

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