Band 
Erster Theil.
Seite
250
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I n d. S i.v. L G- 2997.

2zo ii Hauptst, Algemeine Geschichte von der Sündflut bis Abrahams Gebort.

Zweiter Abschnit.

Geschichte Noah nach der Sündflut und seiner Nachkommen

bis auf Abraham.

Inhalt.

Hierin wird gehandelt erst vomI. Noah selbst. Dieser gehet aus dem Kasten, und em-psäiigt verschiedene Bescle von GOtt,-67.268. überwelche Bescle mancherley Memungen vorhanden smd.

GOtt richtet mit demselben einen neuen Bundaus, -7»' Noah leget sich auf den Ackerbau. 271.

Es wird untersuchet, ob er in Armenien geblieben,

27-. oder sich nach China gewendet, und der LhineserFohl sey. 27z Noah stirbt 274-n. Don Noah Nachkommen, und zwar

1. von seinem Geschlechtregister überhaupt 175.

2. besonders vom

Iaphcc, und dem ihm ertheilte» Segen 275. -77.

Hain, und zwar theile von dessen strafbaren Hand-lung an seinem Vater, 278. -79- theile von des-sen Nachkommen, ozo. und zwar

1. vom Lanaan, - 8 >

2. vom Nimrod; dessen merkwürdige Beschrei-bung samt den Ursachen der mauchfaltigen Er-klärung derselben untersuchet wird, 28r.28z.284.ferner der Ort -85 und die Zeit seiner Regie-rung, »8S. r87. dessen Tod r88-

§. 267.

ie Zeit des Ausgangs L77c>äl) aus dem Kasten wird in der Schrift genau bestirnt«),daß es der erste Tag des sechshundert und ersten Jahrs seines Alters gewesenSeine erste Verrichtung nach seiner Landung war, einen Altar zu bauen, und eintheilte befele. Brandopfer von allen Arten reiner Thiere und reiner Gevögel zu bringen / ) (T). GOttnam das Opfer gnädig auf, segnete den tJoah, und gab ihm Gewalt über alle lebende

Geschös

Sem, bey welchem vorkommenl. die Umstände, die den Sem selbst angehen: al-,der auf ihu besonders gelegte Segen, -89 SY0'die Nachrichten, die von ihm in den Schrillt»der Juden,-91. dermvrgenlaiidiichen Schrift-steller, 292. wie auch in der Mythologie an-zutreffen sind -9;.

2 die Umstände, welche seine Söhne betreffen, al»s. Assur -Y4.

b. Arphachsnd 295.196.

c. Salah -97.

ll. Eber, bey welchem gelegentlich untersuchetwird- Ob die Hebräer ihren Namen vonihm baden ? 298. Ob die hebräische Spca>che von ihm herrurc? -99. Zerstreuung derMenschen, zoo. eingeriffeneAbgöltercy;o><und andereMerkwürdigkeiten seinerZeit zo--

peleg zoz.

5 . Jakran zog.x.Regu zo;.

ti.Serug und Nahor zs5. Z07.

Noäh aus-gangaus demkästen VonGOtt ihm er-

e) I Mos 8 , 2O. /) ibiä. V.20.

hen; sonder» auch die gütliche Vorsehung damals, inAbsicht der Besorgung mündlicher Fortpflanzungmancher Warheiten, besondere Ursachen gehabt, eini-ge Erzväter länger im Leben zu erhalten, als bey demgrossen Theil der übrigen Menschen geschehen. DaßAbraham und Ijaac alt genant werden, ob flegleich das Alter ihrer Vorfaren nicht erreicht, hat inAbsicht anderer, ja der meisten Leute ihrer Zeit ge-schehen können: wie aus Jacobs Rede erhellet1 Mos 47, 9, die zur Gnüge anzeiget, theils daßdamalsJahr schon ein gar außerordentliches Al-ler gewesen, theils aber die Zeit seiner Vater in ih-rer Walfart länger gedauert, z) Der Misbraucheiner Meinung zur Bestätigung eines Jrtums be-weiset derselben Unrichtigkeit nicht. Daß M-lchi-stdek nicht Sem gewesen, last sich aus andernGründen darthun, ohne Bestreitung der hebräischenZeitrechnung, 4) Die Unrichtigkeit der letzten An-merkung des D- XVrll» ist von den Verfassern selbsteingesehen worden, als welche auf dem irrigen Vor-

urcheil beruhet, daß die gesamte Zerstreuung undStiftung der Völker auf einmal bey Pelegg Ge-burt geschehen. z > Der Anhang derselben seht eine»«erweisliche Einschränkung der Seligkeit und ge-samten Gemeinschaft GOTTes in den besondernmit Abraham und seinen Nachkommen errichtetennähern Bund voraus, davon die Beschneidung einSiegel gewesen.

(E') DieMohammedaner behaupten,daß Noahden Kasten am zehnten Tage des Moharram ver-lassen, weiches der erste Monat ihres Jahres ist;und daß er zum Andenken seiner Errettung die Fa-sten eingesetzet, so sie noch an dem Tage beobachten,und Ashura nennen (9).

(F Einige Rabbinen wollen, Sem habe dasOpfer gebracht, indem Noah zu solcher gsttesdiensbliche» Verrichtung untauglich geworden, da er dasUnglück gehabt, von einem Löwen gebissen zu wer-den (ic>).

(9) bibl. oriem.p. 676. (10) Lk-isel, llskl-ab. z». 7.