2 Abschnft. Ge,a)ichte Noah nach der Sündssut und seiner Nachkommen rc. 26z
§. 280.
Wenn wir aus der Anzal der Personen in den drey Geschlechtsfolgen von Harns Li- " > '-s ^lne urtheilen wollen, deren Mssts ") gedenkt, und welche die Anzal der Nachkommen sei- desselben.
Ner beiden Bruder in eben diesen Stufen weit übertrist: so mus Ham die zalrcichste Nach-kommenschaft unter den dreien Söhnen p?oäh, und einen grösseren Strich Landes aufseinAntheil bekommen haben. Doch obgleich in dem folgenden Theil der jüdischen Geschichteder spätern Nachkommenschaft Hains oft gedacht wird: so hat doch Moses von den erstenNachkommen desselben, den Canaan und s^imrod ausgenommen, nichts weiter aufze-ichnet , als die Namen derselben, und einige «gemeine Umstände.
2gl.
(anaan(^) war der vierte Sohn Hams, wenn wir nach der Ordnung urtheilen dür-VomCanaan.sen, in welcher die Schrift seinen Namen setzt. Weder die Länge seines Lebens, noch die Zeitseiner Geburt wird vom Most gemeldet; doch behaupten einige, er sey in der Arche gebo-tn, und eben deswegen, weil er die Frucht eines unzeitigen Mangels der Enthaltung gewe-sen , ein böser Mensch worden. Es ist schon bemerkt worden, daß der Fluch LTIoäi) überde» Canaan blos diesem Sohn Harns eigen gewesen, und sich nicht auf seine übrigenBrüder erstreckt zu haben scheint Und gewis, dieWeissagung des r 7 ?oäh, daß Lanaarrein Rnechr der Knechte unter seinen Brudern seyn solte, scheint an ihm ihre völligeErfüllung erreicht zu haben. In Absicht auf den Sem ist sie erfült worden, nicht nur da-durch, daß ein ansenlicher Theil der sieben canamrischen Völker von den Israeliren zuSclaven gemacht worden, als dieselben von ihrem Lande Besitz genommen, so wie ein Theilvon den Ueberbleibseln derselben nachgehends unter dem Saloms *) eben bis Schicksalgehabt; sondern auch durch die folgenden Siege der Assyrer und Perser, welche beide vonSems Nachkommen gewesen, und unter deren Botmäßigkeit die Cananirer sowol als dieIsraeliren geraten. Der Eroberung eines Theils von Canaan durch die Elamiren oderPerser, unter dem Redor Lasmor ?), die noch vor allen obigen vorhergegangen, nicht zugedenken. In Absicht auf den Iapher finden wir die Erfüllung dieser Weissagung sowol inden nach und nach erfolgten Siegen der Griechen und Römer über Palästina und Phöni-xen, wo sich die Lananiter niedergelassen, als sonderlich in dem völligen Umstmz der carrha-Iinicnstschen Macht durch die Römer; einige Einfalle der mitternächtigen Völker, alsNachkommen des Thogarma und Magog, nicht einmal zu erwänen, in welchen vermutlichManche von ihnen werden seyn in die Knechtschaft weggefürt worden.
Man glaubt, Canaan habe in dem Lande, das von ihm den Namen bekommen, ge-lebt,
»)tMssio,6. «) r Lhro,,. 8,7.9.9. §,) 1 Mos. 14, q-7.!?.
Einfälle. Ohnerachtet nun solcher Traum ohne in der melhormsthen Erklär. Sex heil. SchriftNachtheil der Geschichte hätte wegbleiben können: B. r. pag. 169 rc anzutreffen ist.
1° schickt sich doch die Geselschaft desselben zu den übri-gen hier angefürcen Meinungen, sonderlich des Hrn. (D) Das hebraisibeWort ist N'S und wird nicht,
von der -Harvt, nicht übel, deren Auszug sowol als wie man gemeiniglich zu thun pflegt, Lanaan aus-Beurtheilung mit LaylesWorten vorgetragen wird, aesprochen, so daß La die erste Sylbe wird; sonderndem auch die Benennung einer gelerten Mutmas- Lhcnaan, oder vielmehr Lbnaan, indem das She-umg zugeschrieben werden mus, die sonst mancher vadasEhundN zu einer Sylbe verbindet; und so^ Zweifel ziehen möchte, obgleich die Ausfchmü- sprechen es auch die Iuüen aus. Diese Ausspra-»u,ig des Einfals mit vieler Delesenheit geschehen- che bringt das Wort dem Lbna des Sanci>onia-Ausser den oben (19r) angefürten Schriften ist vom thons und Stephan! viel näher (59). Es bedeutet>vam zu vergleichen Gust. Pcringer Lilieblads aber einen Kaufman oder Krämer, dergleichen die"e Lbswo tciclltäsruui ^lutore, davon ein Auszug Langnite» oder Phönicier gewesen.
s 5 y) l)L vroibvr in voce XV«.