Band 
Erster Theil.
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281
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, L G, «597

2 Abschnitt Geschichte Noch nach der Simdflut und seiner Nachkommen rc. 28l

Mg, und iTlahor: doch setzen einige Schriftsteller die Gründung gewisser Königreiche und A » ^ SStädte die Erfindung verschiedner Künste die Ausbreitung des Götzendienstes (*),

Und einige besondere Umstände von geringerer Wichtigkeit (D), in ihre Zeiten.

§. ZO6.

scheint, bis aufdie Zeiten Nahors (66); die Kunst,

Seide zu weben und zu färben, wird besagtem Königegleichfals zugeschrieben (67) (,20z).

schrieben, nemlich bald Regn, bald Ragn«; unddurch Vorsehung eines » zuweilen auch Er» undArgar, (224). ^ .

(rc>4.B.) Die in unserer terrtscken Übersetzung be-findliche Aussprache Regn, ist, wie in andern Fällen,aus den 70 Dolmetschern und der Vulgakagenvm-wen, alwo das hebräische Ain h^fig durch g ausge.druckt wird,als in Gomorrha rc.Weil die Amderu gderAussprache in solchenNamen manchemLeser lremovorkommen, oder die Erinnerung der biblischen Ge-schichte schwer machen möchte: so sind in ble,em gatt-imAbschnit die biblische Namen nach derAusspracheunserer teutschen Uebersehung beibehalten worden-

Me^gesetzt(;;> ^Um eben dies/M s-hm einig-d>- Gründung des Königreichs Egypten und derStadt Memphis durch den Mckzrarm (54) - derStadt Saba in dem glückseligen Arabren, durcheine gewisse Königin (;;) des Königreichs Böhmenund seiner Hauptstadtprag (;6) ;und endlich desKö-njgreichs der Amazonen iZ7>: doch besteht die letztenur in leren Einbildungen der Juden. Mit meh-rerer Warscheinlichkeit, vbwoi visleicht nicht mitwehrerm Grunde, schreiben einig« die Erbauung derStadt Rages in Medien dem Regn selbst zu (;8),wie die Erbauung Sckrus, der Hauptstadt in DrpartNovar (-:§), seinem Sohne, dem Serug. mag zug -schrieben werden; der, wie man dafür halt, in eGegend gewvnt hat, wo diese Stadt nun stehst ( >Zu Nahors Zeiten, erzält man uns, habe Armu-"es, ein König in Lanaan, Govom und G -morrha und Zoar erbauet, und den beiden erstenbst Namen seiner zwey Söhne, der letzten aber denNamen ihrer Mutter gegeben (6i).

(Wr Man behauptet, die erste Münze zum Geld.

prägen, und das erste Gieshaus, güldene und Meine

Zierrate zu verfertigen, sey in den Tagen des Reg«angeleget worden (6r). Andre schreiben diele letzieErfindung dem Tharah zu (6z), wie die Erfindungdes Prägens in Gold und Silber dem Gcrug (64).Gewicht und Maas, sagt man, sey vvm Gamrrvs,«nein Könige der Lhaldaer, zu den Zeiten eben vie-les Erzvaters erfunden worden (65), obgleich der Ge-brauch derselben nicht eingefürt gewesen zu seyn

A.W.H.i Theil.

B.) Von dem Alter der geprägten Münze istin Ealmets corvment. vc>I. I p. Z6lg> eine weitläufigeUntersuchung anzutreffen, die in der teutschen Ueberse«hung die 7te des ersten Bandes ist.

(X) Obgleich der gröste Hausender Schriftsteller,und insonderheit der Kirchenväter, einstimmig denUrsprung der Abgötterey in die Zeiten Gerngssehen (68), den einige zum Urheber derselben machen,indem fie ihn irrig unter die Nachkommen Japhetsrechnen (69) ; wo fie nicht anders eine von diesem Erz-vater verschiedne Person damit meinen: so sehendoch andre solches viel früher hinauf(70), und gebenvor, schon in den Tagen des Reg» sey das menschli-che Geschlecht in mancherley Arten von falschem Got-tesdienste verfallen; indem einige den.Himmel, an-dere die Himmelskörper, noch andre Thiere undPflanzen, andre endlich die Bilder ihrer verstorbnenFreunde angebetet (71). Um eben diese Zeit sol auch,wie man vorgiebt, Hie Gewonheit der Menschen, ihreKinder den Teufeln aufzuopfern, bey folgender Ge-legenheit seyn eingefürt worden: Nach dem Abster-be» eines reichen Mannes machte sein Sohn einegüldne Bildseule, die ihn vorstecke, sehte sie auf seinGrab, und bestecke eine» Knecht, dieselbe zu bewa-chen. Einige Zeit nachher ward der Sohn allerseiner Habseligkeit beraubt, und als er zu dem Gra-be seines Vaters gieng, seine Klage deshalb auszu-schütten, redete der Teufel aus der Bildseule, undversprach ihm, den ganzen Verlust zu ersetze«, wenner ihm seinen jüngsten Sohn zum Opfer darbringen,und sich in dem warmen Blute desselben bäden wür-de. Er that es; und der Teufel kam darauf ausder Dildseule hervor, für in den jungen Menschen,und lehrte ihn zaubern. Doch nachdem aufdie Längedieser Gebrauch der Menschenopfer gar zu häufigworden war, sandte GOtt ein gewaltiges Erdbeben,so das erste seiner Art gewesen, mit einem Wirbel-winde, der alle ihre Götzenbilder in Stücken brach,und ihre Tempel über den Haufen warf (72). DieAnrichkung der silbischen Religion wird von einigenin die Zeiten des Nahors gesetzt (7z).

(V) Die mvrgenländischen Schriftsteller gedenkenNn eines

P.2Y (55)W»^M-L

vbi luprL. i;6) ck. ÜE4 in /^N1. van. PSF. 4- pax. lz5. (57) LMn-, p. 94. 95.

(58) rel. ver. ?er5. ->. 55. 6,->§,-. Andient. P. -»Z- (6o) vdi lupra p. 57. (6)

(62) p. zs. (6z) p. 94. ». (64) p. >«.

(6?) Icj ikill. (66) l>. zo. p- 6z. (67) vbi supr-r. (68) /->».

?!w2r. l. '. o-, p. 11z. p. > r. snngl. P.;S. v>>). erism lie ret.

ver. p, 77,r4^§. dick. pLkr. I. L. -x-rv. I §.Z2 6«''-/--- kick. vniucrs. p. 9;. (69) i krön gr-rc.

?. 1;- comp. kick. n. z6 6»/^» in voce r^kron. p. 94. a,. (70) Siehe?- «78. § zol.

(/i) 5^. (72) ?' "3* zo, (7-)