Band 
Erster Theil.
Seite
285
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z Abschritt. Geschichte Sanchoniathoirs nach der Sündfim. 28 )

wieder vornemen; wenn wir nur noch vorher erinnert haben, daß der scheinbaren Meinungzufolge, die wir oben angefürk haben (^), dieser Schriftsteller die abgöttische Linie desCamweiter fortfüret durch Personen aus der Linie LTloäh, und derselben Verbindung als Söh-ne des Amynus und Magus , den letzten dieses Geschlechts.

§. 309.

Von diesen , sagt er, wurden gezeuget Misse (°) und Gy- E.lstes gl-ed.

(D) Der Bischof Lumberlanv, so die phönici-«wen Nachrichten an diesem Orte vor verfälscht hält,Wägt eine Verbesserung derselben vor si)- Ern>Mt eine Versetzung an, die in der eilsten, zwölftenund dreizehnten Geschlechtsfolge geschehen seyn sol,entweder durch Unachtsamkeit der Abschreiber, oderwelmehr vorschlich durch die Labiros, welche dieseNachrichten aufgeschrieben, um das grosse Gerichtder Sündflut, welche das Geschlecht Lains vertil-get (r), zu verhelen, wovon sie aus eben dieser Ur-lach alle Meldung unterdrückt haben (z). DieseMeinung';» unterstützen fürt er an: i.daßSySycund Misor keine Kinder vom Amynus und Ma-gu>! seyn können, weil die zehnte Geschlechksfslge>» der Linie des Genus oder Lain, in welcher diesebeiden letzten Personen ihren Platz haben, in derSündflut umkommen seyn mus, mit allen denjeni-gen Kindern, welche damals von derselben in glei-chem Grad mit Sem, -Hain und Japhek mögenseyn geboren gewesen (4). -..Daß,da GyvicMel-«mzevek sey, für den er den Sem hält, und Tro-pus -Ham: so sey es notwendig, sie beide in die Linie«es Uranus zusammen zu setzen, welche nach San-kvonigthons Geständnis von der Linie des Ge-Nvs zu unterscheiden ist l;). ?- Daß, da Misorganz offenbar Miyraim sey, der Sohn des -Hainsoder Cronus: so müsse man denselben notwendigeine Geschlechtsfoige tiefer setzen, als er im San-Goniathon gesetzt wird, nemlich in die zwölfte >6);und daß ohne diese Aenderung der Anfang des egy-ptischen Königreichs gar zu nahe an die Zeiten derSündflut zu stehen kommen wurde (7). 4. Daß,da Iapher noch fest, die Zahl der drey Söhne NoähMzumachen, und Nercus die einige Person in denGeschlechrsfvlgen Sancbomathons sey, auf die sichdie in der Schrift von ihm gegebene Nachricht schickt:so habe er denselben zum Sydyc und LronusindieLinie des Uranus gesetzet l 8). Doch diese Aenderun-gen werden desto besser in die Augen fallen, wennwir dem Leser eine Geschlechtstafel des Sancho-wachons vorlegen, und zwar von der Stelle an,w° des Bischofs Ausbesserungen angehen; und ihnÜbrigens, was unsre Gedanken von dem Abrislelbst betritt, auf die folgenden Anmerkungen ver-weisen.

Die zwey Linien, wie sie im Sanchomathon stehen.

Sechs Linie Lains Linie

x. Eliun oder -Hypsrstus, Agrus.Agroverus,iv. Uranus, - - - Amynus, Magus,ii.Lronus, Misor, Syvyc,

ir. Thoth, Labiri, oder Diosturi,

iz. die Söhne der Dioscuren.

Verbesserte Linie Sechs im Sanchomachon.

9. Eliun oderHypsistus,

10. Uranus,

11. Syvyc, Lronus, L7ereus,

oder Sem, oderHam, oderIaphet,

iL. Labiri oder Dio> Misor Ponru»,

scuri,

IZ. die Söhne der Shoylh, posldon oder

Dioscuren Neptunus.

(E) Diese Person hält D. Lumberlanv für denMizraim der Schrift, und den Menes der Egy-pter, aus folgenden Gründen: 1. Weil, wie er an-nimt, Misor die einzele Zahl von Mttraim,ist,so der erste König in Egypren nach der -HebräerMeinung ist, wie Menes nach der Egyprer ( 91 -Weil Eratofthenes im Syncello und Gcali-Sers Eusebio (io) behauptet, Menes sey Mestra-tm gewesen, wie die Griechen den Namen Mi-zraim schreibe» (n). z. Weil Thoch der SohnMenes sowol als Misses, und der zweite Königin Egypten gewesen <<-). 4. Weil Misor undMenes zu einer Zeit gelebt; und ;. auch eines undeben desselben gewaltsamen Todes gestorben seyn (»z).Wir werden diese Meinung, die wir als schlech-terdings unmöglich zu behaupten ansehen, an einemandern Orte untersuchen: und allster nur bemerken,daß wir nicht finden können, daß Eratosthenesirgendwo behauptet habe, Menes sey Mesiraim;welches eine blosse Einbildung derjenigen Schrift-steller ist, die ihn abgeschrieben haben.

WaS die Uebersehung betrist, die pbilo von demNamen Misor giebt, daß es soviel alsoder wolbefreit heisst: st leitet Bochart bis Wortvon dem syrischen Mesro her. Bischof Lumber-lanv aber meiner vielmehr, der Begrif der Freiheitsey nur eine Folge dieses Namens, der seiner Meinungnach einen Prinzen bedeutet, vondemStamwort-wvN n z Asar,

h) Sanekon p 4Z. (s) lö. 49. (;) !-l ibi-i y. 47. ,77. (4) 16 .ibiä. p. 4> 677.

(.;)IbI6 P.47. >b,6. Y.48. P 4 Y' (8) u. iki6. p. 257. r;8. 259.

y-45 5!. (iv)Lkron. gcaee-P. >7- („) vdi tzipi-,-, p. 54-!85. (ir) Idi-I. P.44.

siZ) lbiä. y. 55.