Band 
Erster Theil.
Seite
286
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Zwölftes

glied.

Dreizehntes

ülied.

286 . ii Hauptst. Algeincine Geschichte vor; der Sündfiut bis Abrahams Geburt,

dyc(T), das ist, der wslbefreice, und der Gerechte; und diese erfunden den Äe-brauch des Salzes.

§. ZlO.

Vom Misse kam Taaurus (^), der das Schreiben mieden ersten Buchstaben er-funden; den die Egypcer Thoor, die Alexandriner Thoyrh, und die GriechenHermes nennen: vorn Schdyc hingegen kamen die Dioscuri oder Cabiri (H), die auchCsrybanten und Smnsrhracier heissen. Diese erfanden zuerst die Erbauung eines vobständigen Schift.

§. ZU.

Von diesen kamen andere, welche Kräuter, die Heilung der

erfunden.

Uranus, dessen Eltern zu den Zeiten dieser Leute lebten, wie schon gedacht ist, folg"te seinem Vater Eliun im Königreiche, und hatte mit der Ge, seiner Schwester, 4 Söhne!i)den Iltis oder Cronus, 2) den Berylus, z) den Dagsn, oderGiron, und 4) denlas ( 9 ), ausser zalreicher Nachkommenschaft von andern Weibern: worüber die Ge ent-rüstet

Bisse und Zauberkünste

Asirr, herschen, einschränken, mit Vorsehung desdienstbaren Mim (.14), obgleich solches zu bewerkstel-ligen der erste Stambuchstabe weggeworfen werdenmus, indem die Freiheit von allem äussern Zwangeine Folge der Herschast und Hoheit desselben ist d;).

(F) Sydye ist nach des Bischofs Meinung Mel-Zlizedec, und Melcbi;edec Sem ( 16). Alle Grün-de , die er zum Behuf der ersten Meinung anfürt,sind: weil Grotius (17) behauptet, Melckiixedecsey Gxvyc (18) , vermutlich der Aenlichkeit der Na-men wegen, da Gxdxc oder GeSec gerecht bedeu-tet, und MelckizeSee der gerechte Rönig. Ebenso wenig Beweis giebt er, daß Meichizevec Semsey- Er sagt nur, er glaube, die Einwürfe gegen dieseMeinung seyn hinlänglich von andern Schriftstellernbeantwortet worden (19); so daß er keinen Grund ge-zeigt, diese beide Meinungen zu bestätigen, woraufdoch sein ganzes Gebäude hauptsächlich beruhet.Auf den Entwurf, daß Misor und Sxvyc Söhnedes Amxnus und Magus seyn, antwortet er, daßSydyc kein Sohn dieser Leute, sondern ein Bruderdes ^ams oder Lronus, und ein Sohn des Nvahsey kro); und daß die Labiri, welche die NachrichtendurchUnterdruckung allerMeldung derSündflut ver-fälscht (ri), den gerechten König Sedec oderMel-chizedec (22) , mit dem Misor und ihren Kindern,dem Labiris und Thoth, genommen, und sie inLains Linie gesetzt, weil sie willig gewesen, alle Ehre,so sie erlangt, in das Geschlechte herüber zu tragen,in welchem ihre falsche Religion entstanden, wozuihnen Sydycs oder Mel<chi;eveks Aufenthalt inLanaan einen Verwand geben können (2Z>.

(G) oder Thoth wird für den Akhvches,

denSohn desMenes,und den zweiten König in EF'pten gehalten, nach dem Eraeosthenes; einer Mut-massüng zu folge, daß Misor und Menes ebe»derselbe sey, und weil er auch ein König in EZ?pten, und der Sohn eines Königes gewesen, wieAthorhes gleichfals (24); obgleich aus dem San-choniarho nicht erhellet, paß Misor ein König ge-wesen. Man merkt auch an, daß wie Sanchonia-thons Linie sich mit dem Misor und Thoth schlieft,so des Eratosthenes Linie der thebanischen Kö-nige sich vom Menes und Athoches (r;h anhebt,wie die erste Dynastie der Thiniten im Manethogleichfals thut. Die Verschiedenheit der Name»Thoth und Athoth darf hier keinen Einwurf abge-ben , denn der Bischof fürt verschiedene Beispiel?eigentümlicher Namen in den morgenländischftSprachen an, wo der Anfangsbuchstabe A häufigausgelassen wird (26).

(H) Von den Dioskuren oder Labiris, den Söh-nen Gydxcs, werden wir unten zu reden haben,wenn wir auf die griechische Fabellehren kommenwerden. Nach D. LumberlanSs Entwurf sind fitein kleiner Nebenzweig von SxSycs oder SeichsGeschlecht gewesen, und haben mit -Ham zugleichgelebt, oder unweit seiner Zeit f27).

(Z) Wir wollen diese 4 Söhne des Uranus >»ihrer Ordnung betrachten: 1. Lronus ist aller Wat-scheinlichkeit nach mit dem Ham des Mosis einer-ley; bis letztere scheint sein eigentümlicher Name ge-wesen zu seyn, und der andere, der von Rercn,ein Horn oder Gewalt, kan hergeleitet werde»-und eine königliche Würde andeutet, mag vieleicy-sein phönicischex Titel gewesen seyn: so wie L>el^

(l4)^"---ke,^»^ou8LncKoi, p. (,;) idiö. p. 179. p. 47.17z. (17) in

ttedr. 7 ,1- O-V c 7 ,,«Sc,Vb^on 8an.!>^n. p. >74. (19) ibili. ,75. (20) lblö. x>. 47. (2>)

p.q?.,> 77 - 47. c-Z)>bia, P.178. (r^ibia.p. 44,4. >86. (r;) ipüi .?-4 '

(26^ »b> 4 .x, 127- S. Loed.!,-,. Lunian.p. zrd. (27) 261.