z Abschnit. Geschichte Sanchoniathons nach der Sündflut. 287
rüstet und eifersüchtig worden, und sich mit dem Uranus dergestalt überworfen, daß sieendlich gar von einander gegangen. Doch hat Uranus, ob er sie gleich verlassen, sich ih^
Baal, welches einen -Herrn bedeutet, sein^alogischer Titel (r8); denn von deuBabyloniernM man daß sie den ersten Baal Lronus geheis-und Milcom, zwey Namen von«neney Bedeutung, sind gleichfals häufig gebrauchtwvrvemcben denselben Man zu bezeichnen (?o); und««al Beruh (zi) bedeutet vermutlich eben diesen^ronus, der zu alten Zeiten in Berytus verehrtworden Daß Lronus der Ham ist, dessen»uosis gedenkt, erhellet aus dem Zeugnis des Eu-polenius, dessen Worte folgende sind:
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derlgns folqenderqeffalc übersetzt: Iuerst warBeliür, welches Lronus ist: von ihm aberkam ein andrer i Beins, unv L. Lanaan,der entweder der Vater der Phönicier war,oder den Vater derselben, erzeugte; auch warz. sein Sohn Lhum, der bey den Griechen Asbo-»os heist, der Vater der Aechiopier, und Bru-der 4. vom Mestraim, dem Vater der Egy-pter. Es ist leicht , sagt dieser Verfasser, diese Ue-bersetzung auf die 4 Söhne Hams zu ziehen (Z4):den» zweier Namen sind völlig einerley, nemlichLanaan und Misraim; der dritte, Lhum, ist nurein wenig verändert von Lusch, durch VerwandlungDessin blos um den Aecusativum auszudrucken,wieBocharr wohl anmerkt; ob solches gleich, bei.läufig zu bemerken, eine seltsame Erklärung idieserVeränderung ist, indem die Griechen keinen Accu-nttivum in m, ja gar kein Wort haben, das sich?uf t- endet: daher, färt er fort, bleibt nur nochHörig, daß mair zugebe, Belus, Harns Nachfol-ger in seinem afrikanischen Gebiet, sey einerley mitdem phut im Mose; und es ist gar vernünftig ein-räumen, daß derjenige, so als Nachfolger seinemVater in diesem weiten Reiche gefolget, auch denEitel desselben unter den Babylonieen gesüret ha-A wie er hier mit dem chaldaischen EhrenworteBelüg belegt wird, da ihn Moses eigentlich beyAm Namen nent, der ihm bey seiner Geburt gege-ben worden (?;). Wir finden manche SpurenAm Lronus in derjenigen Stelle der mosaischenGeschichte, wo vom LheSorlaomer und seinenBundesgenossen erzalt wird, daß sie die Rephaim
in Ashttroch Larnaim, und die Zuzims inHam geschlagen haben. Daß Ashteroeh Astartesey, wird man leicht zugestehen, und Larnaim,wenn es von Reuen, dem Stamwort des NamensLronus, hergeleitet wird, mag sich auch leicht aufihn beziehen. Und wie Raphas, nach dem Ge-ständnis der Gelehrten, ein Titel des Lronus gewe-sen, welches beides aus dem coptischen Namen seinesSterns und aus den 70 Dolmetschern erhelt, dieLhiun, Lronus bekamen Namen, durch Raphasgeben, so einige Abschriften Remphas schreiben,welches die deutlichste Auslegung der Steile im Li-mos ist (z6): so sind einige seiner Nachkommen,die ihm am meisten änlich gewesen, auch andereLeute vor der Sündflut von langem Leben, grosserStärke und Leibeslänge, Rephaim genant wor-den; sonderlich diejenigen, welche in feiner StadtAshteroth Larnaim gewonet, und seine Kindergewesen zu seyn scheinen, so wie auch ihre Städtevermutlich den Namen ihres Vaters bekommen ha-ben (g?). Was den Aus oder A betrist, soscheint es nichts anders zu seyn, als hn, Ll, wel-ches stark bedeutet, und daher auch im hebräi-schen einer von den Namen GOttes ist.
r. Vom Betylus findet Bischof Lumberlandbey keinem andern Schriftsteller das geringste ge-dacht. Sein Name scheint morgenländischen Ur-sprungs zu seyn, von dem Stamwort b--- Betel; wel-ches zwar oft eine schändliche Trägheit, zuweilen aberauch den stillen und ruhigen Geist bedeutet, der zuden gvttesdicnstlichen Pflichten und Uebungendienlich ist. Und im arabischen bedeutet es einenHeiden, der durch glückliche Kriegsverrichtungen sichselbst und seinen Unterthanen Ruhe und Frieden ver-schast(z8).
Z. Dagon heist, nach Philos Geschicklichkeitin den morgenländischen Sprachen, Siron, weil erder Erfinder von dem Säen des Brotkorns gewesen;und Jupiter Arorcius, vvn Erfindung des Pflu-ges. Er warb von den Philistern in Lanaan ver-ehret, und sein Name, der, wie der Bischof vermeint,ihm bey seiner Vergötterung gegeben worden, ent-deckt uns zugleich die Gründe der ihm beigelegtengötlichen Verehrung (29), wenn er von pa Da-gon hergeleitet wird, welches Vrotkorn bedeu-tet.
4. Atlas wird auch für einen der allerberümte-sten Söhne des Uranus in der atlantischen Göt-terlehre
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c. 17. p. 4,9. ' Mos. 10,6. sz;-) vdi üixrn p. „5. (zS) AmoS 5, -6. vii>.'
erism.specim. hüt, tlrrb, k>. vlk. (;v) vdi su^r, 9. !:o. ,2>. s;8)!6. ib-ck9.
()y)Ib!l!. 9.Z-7.