Band 
Erster Theil.
Seite
289
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z. Abschritt. Geschichte Sanchomathoris nach der Si'mdflm. 28L-

§. ZlZ.

Die Gehülfen des Ilus oder Cronus wurden Eloim genant (^), welches eben so. Usthmrrviel sagt als Croniidenn so hiessen diejenigen, welche unter dem Cronus stunden. Cro-uus hatte einen Sohn, Sadid (^) genant, gegen welchen er emenVerdacht faßte, undihn mit seinem eignen Schwert entleibete, und auf solche Art seinem Sohn mit eigner Handdas Leben nam. Eben so schlug er seiner eignen Tochter den Kopf ab, daß sich alle Götterüber diese Gemütsfassung des Cronus entseßten. ^

In der folgenden Zeit sandte Uranus, der sich auf der Flucht oder rm Elende befand»seine unverehlichte Tochter Astarte, mit zwey andern von ihren Schwestern, der Ryea unvDione,ab, den Cronus mit List umzubringen: doch Cronus nam dieselben, und machte die.se Schwestern zu seinen Weibern. Als Uranus dis erfur, sandte er die Eimarmene unddie Hora, das Schicksal und die Schönheit, nebst andren Gehülfen aus, ihn zu bekrie.gen: doch auch dieser Neigung gewan Cronus, und behielt sie bey sich. Ueberdiö ersan derGott Uranus die Baryiia, indem er Steine veranstaltete, dre sich bewegten, als wenn sieein Leben hatten (^). .

§. Zi4.

Crsnus erzeugte mit der Astarte sieben Töchter, die Titaniden oder Arte,niden Weitere erzägenant worden; und mit der Rhea sieben Söhne, davon der jüngste gleich nach seiner lung.

Geburt zum Gott geweihet wurde (P). Auch mit der Dione hatte er Töchter, und mitder Astarre zwey Söhne, den pochos und Eros, Verlangen und Ciede.

Dagon

die man auf Karren umher fürte (44). Der BergLaß,»« liegt auf der Seeküste, vierzig Meilen vonPelusiunr, in Egypeen gegen Morgen, auf SemWcgenachpalalirnao;).

Eloim ist snhd, die mehrere Zahl, von n!?»Lloay, und bedeutet die Götter; wie sie gleich nach-her genant werden. Der Bischof giebt dis Wortan dieser Stelle durch Ilus, Leute, oder diejeni-gen, si> aufdes Lronus Seite waren (46); in wel-Mm Verstände es auch gar wol genommen werdenmn. wenn man crweget, daß die Personen, welchevielen Namen bekommen, des II Gehülfen gewesen,und in der Absicht auch von ihm den Namen ange-nommen.

» (NhShcwid bedeutet im arabischen einen ffar-vc» Man, ,,„d scheint mit dem Shaddai ver-wandt zu sey,,.

( 2 ) Bochart mutmaßet, daß hierdurch Verse-ng eines Buchstabens vom Abschreiber des Sän-choninrkons, der c'e-sr mrrtt stat y'sva geschrie-bn, gesalbte Steine in belebte Steine seynverwandelt worden. Jacob scheint das erste Bei-tel zur Salbung der Steine gegeben zu haben, da

Ocl auf die Spitze der Seule gegossen, die ihmMn Kopffüssen gedient harte, und dabey den OrtHechel genant (47). Die Juden sagen, die Phä-Mer haben diese Seule Jacobs verehret, und zur"Nachamung derselben Steine geweihet und gesal-

bet, die von ihnen Batylia und Batyli genant wor-den, zum Andenken des Steines, der zuBethel aufge.richtet worden, ^estchms sagt, der Stein habe sogeheißen, den die Readen Saturn an stat des Ju-piters auffressen lassen. Prisma» sagt, eben dieserStein habe Abadir oder Abaddirgeheißen, und se»der Barylus des Gctks Abaddir. Doch, wenndieser Name für einen Stein genommen wird, soscheint derselbe aus dem phönicischen in Abandir verstümmelt zu seyn, welches einen rundenStein bedeutet, so die Gestalt der Baryten ge-wesen. Damascius, ein abergläubischer heidnischerSchriftsteller zu Justinians Zeiten, erzält, er habeaus dem Berge Libanus, nahebei» -Heliopolis inSyrien, verschiedene dieser Batylia oder Lätyligesehen, von welchen häufige Wunder erzälet wer-den'48): ja er giebt sogar vor, er habeeinen dieserSteine sich in der Luft bewegen gesehen (49); und be-schreibt ihn, baß er rund gewesen, ohngefär von einerSpanne im Durchschnit, von weislichem Ansehen,ober gleich oft von ganz verschiedene» Farben zu seyngeschienen (;o). Welches beweiset, daß es ein gemei-ner Wahn der damaligen Zeiten gewesen, daß dieBatylien sich selbst bewegende Steine seyn Siewaren durchgängig einer oder der andern Gotheitgewidmet, als dem Saturn, dem Jupiter, derSon-

'nen.s.w.czi'

(P) D- Lumberland hält diesen Sohn derO 0 Rhea

A.W.H. i Theil.

Siehe obe,i 5 )auv!k >Abschn.e § 201. (45) Siehe 06 )

ckon „ 'I ^ ,7) >Mos.-8,i8 ly.und zi, IZ. 08 ) dwi.p. 1047. S.

jp yeo) ldi-i. p. koSz. ( 5 >) lä. >blä. v,ä. I. r. c. r.