Band 
Erster Theil.
Seite
291
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z Aöschm't. Geschichte Sanchoniachons nach der Sündflut. 291

und posiden oder Neptun. Dem Demaröon aber ward Melicarchus geboren, derauch Hercules helft (D).

Damals bekriegte Uranus abermal den pontus, und weil er mit ihm zerfal-len, verband er sich mit dem Demaröon. Demaröon grif den pontus an; dochPomus schlug ihn in die Flucht, und Demaröon gelsbete ein Opfer, wenn er glücklich da-von käme.

Aber im zwey und dreißigsten Jahre seiner Macht und Herschaft legte Ilus, welchesEronus ist, seinem Vater, dem Uranus, in einer gewissen Gegend mitten im Lande, einenHinterhalt, und nachdem er ihn in seine Hände bekommen, verschnit er ihm die GeburtS«glieder, nahe bey den Quellen und Wasserströmen (^). Hier ward Uranus vergöttert,stln Geist oder Athem ward von ihm abgesondert, daö Blut aber von seinen Geschlechts«

Suedern träufte in die Quellen und Wasser der Flüsse; und die Stelle davon wird noch bisauf den heutigen Tag gezeiget.

§. 316.

Hierauf geht unser Geschichtschreiber, nach Einschaltung einiger anderer Dinge, wei- Fernerer be-ter fort und schreibt: Aber Astarre, so die gröste geheißen, und Demaröon, mit dem Beina- richt vomCro-"len Zeus, und Adodus, der König der Götter, herschten über dieses Land mit Einwilligungbes Cronus, oder auf seine Verordnung s*); und Astarre sehte zum Zeichen ihrer oberher«

schaft-

phet machet: i. Weil derselbe ein Zeitverwandtervvrn^am und seinen Nachkommen ist, und manden Sem unter dem Namen des Gydycs angetrof-fen ; daraus denn folget, daß man den Japhet undleine Nachkommen als hier bezeichnet anneme (6;).

^-Weil jeder weis, daß Neceus, Pontus, und Po-Ndon ober LTeptun, flchaufdie See, ihreZnselnKüsten, beziehen, welche nack der Schrift demZapbet zu theile worden (66) --Weil dieser Schrist-'keller des Jüphets und seiner Linie sonst gar nichtSedenkct, wenn es an diesem Orte nicht geschehenU l- 67 ): und es seltsam seyn würde, wenn ein Ge-'ch'chtfchreiber in Beschreibung desjenigen Weltal-«rs, in das menschliche Geschlecht wieder herge-nellet worden, denjenigen solte ausgelassen haben,der den dritten Theil der Welt bevölkert hat (68).

Heil Nereus und seine Nachkommenschaft, ob sieMich nicht fstx Ubkömlinge des Uranus oder L 7 oahausgegeben werden, doch nach der Schrift von ihmMamrnen müssen; keine andre Linie aber bekant'ß, in welcher ste vom L7o«b abstammen könten,a>S die Linie Japhet». Weil Sanchoniarbo,d» er ein Lanaaniter gewesen, sich die Mühe nichtgenommen hat, andre Gesthlechtsfolgen aus einan,sehen, als nurdes-HamundLain (69).

(V) Dis ist der alte phönrcisive Melcarrns oberHercules (70), dessen Tempel z« Gadir« oder Ga-keine Bilder gehabt, und bis aus die Zeit des

Silitts Italiens gestandet» (71). Bockart glaubt,diese Art des Gottesdienstes, die in solchem Tempelüblich gewesen, sey von den Juvcn hergenommen:ohne zu erwegen, daß der phönicisthe -Hercnkcslange vor dem süvisckien Gesetz gclebet, und die Re-ligion der Erzväter keine Bilder gehabt habe (72).

(W) Es läst sich mutmassen, daß dieser Umstandzu der schon gedachten Meinung einiger Leute Gele-genheit gegeben (7z),daß-HamdenNoah verschnit-ten habe.

(T) Man halt dafür, daß Adodus oder Adod,welches unter den Assyrern ver eine mit besondermVorzüge bedeutet (74), ein Titel gewesen, der entwe-der dem Lusck, demSohn-HamZ,oder bemwmrcdzukommen; der, bey dem weiten Umfange seinesReichs, welches sich bis Assyrien erstreckt, gar wolviele ihm unkerworfne Könige unter sich mag gehabthaben, die alle Götter geheißen, sowie die mit demLronus verbundenePrinzenElorm genant wurden.Auf ganz änliche Art finden wir, daß -Hadad in al-ten Zeiten ein königlicher Name in Ldom (7;) undSyrien gewesen (76), der zuweilen -Hadar geschrie-ben worden (77).Ädar ober Adirheist der präckti-ge, oder macktige potenrat, und kan daher aucheinen Titel abgeben. Des Adovvs Reich überviele Götter oder Könige, kan blos von der weitläu-figen Herschafkverstanden werden, die ihm -Ham er-Oo r, theilet;

01, Lzncbon. p. 257 - (66) 16! ib, p. r;y. (67) k6. iliill. p. 257. (68) Id. p. 253.

(69) lb.p. r;y. (70) vdi iux»-a p. 265. 8il. ir.I. >. z. (72) vbi

Mpr, p. ^7Z) Siehe oben §. 279. (74) cttac-o-. 8i>rurnLl, > I. c. ZI. Loci,---/. 6ii!>nasl> 1. 2.

*b.- (7;) I Mos Z5. l <Lhr I, 50. (7-) 2 Sam. 8, 5.6 V',6. -riam0,7c«/. O,spug lotcpk.

«Nki^u, >. 7. r, (77) , Mgs, ;6, Z9> l Lhr, >8, 5- 7, Siehe auch vc!x xenr. ,nrigu. p. »7».