Band 
Erster Theil.
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z Abschmt. Geschichte Sanchoniachons nach der Simdflut.

d-szenossm eben dazu. Nicht lange drauf vergötterte er einm andern Sohn, nach demTode desselben, der ihm von der Rhea geboren worden und Muth geherssen; so nennenPhönicier den Tod, oder den pluro.

Nach diesen Dingen gab Cromis die Stadt B^lns der Gottm Bcralris, wel- Beschluß sol-ches Dn-ne ist; Beryrus aber übergab er dem posidon, und den Cabiren, und den cher erzalungackerleuten, und den Fischern, welche die Ueberbleibsel des pcmtus (2) in der Stadt Bery-tus, oder derselben zu Ehren wciheten.

Doch vor diesen Begebenheiten machte der Gott Taaurus, der vorher den Ura-dlis nachgeamet oder vorgestellet hatte, Bilder von den Gesichtern der Götter Lronusund Dagon, und entwarf die heiligen Zeichen der andern Elemente. Er erfand auch vorden Cronus das Warzeichen der königlichen Gewalt, nemlich vier Augen, theils ferne,

Mö hinten, und zwey davon geschlossen, als im Schlaf; nächstdem 4 Flügel auf denSchultern, zwey davon als im Schwünge begriffen, und zwey niedergesenkt, als zum Ru-hen. Die Deutung dieses Sinbildes war, dass Cronus auch wenn er schlafe wach-sam stp und iin Wachen doch schlafe: und so auch was die Flügel betrist, dass er-gibst jm Ruhen umher fliege, und im Fluge doch ruhe. Die andren Götter hin-gegen hatten nur jeder zwey Flügel an ihren Schultern; anzudeuten, daß sie um oder unterdein Cronus herum flögen. Er hatte auch zwey Flügel am Haupte, den einen vor den re-gierenden Theil, den Verstand, den andren vor die Sinnen.

Als Cronus aber in die mittägige Gegend kam, gab er das ganze Egppten demGOtt Taaums zum Königreiche. Diese Begebenheiten, sagt er, verzeichneten die Cahi-

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Tronus opferte seinen Sohn, das Land von einemArieg und einer Seuche zu befreien, nach einer übli-chen Gewonheit, und beschult sich selbst in eben dieserAbsicht, eineerzürneteGotheitzu besänftigen

Wogegen Abraham that, geschahe auf besondernAssel GOttes, zur Prüfung seines Glaubens undGehorsams. z. Daß auch die aufziwvfernden Per-sonen verschieden gewesen; denn des Lronus Sohnsei» einiger Sohn von dcrAnobrct, einer ca-naanmschen Beischläferin; Abrahams Sohn hin-Men war sein einiges Kind von seinem Eheweib,ver Sarah, die eine LhalSaerin gewesen: und derManie Anobret bedeutet, selbst nach obgedachter Ab-' "wmung, eher eine avsnemende Schönheit.Endlich, daß auch die Gotheiten, denen diese zwey, bier gebracht worden, nicht eben dieselbe gewesen;^enn Abraham opferte gewis keinem andern alsvem wahren GOtt, Lronus hingegen seinem VaterU"ddenRachgeistern(8;> ^

-Socharr (86) hat ausser berVorstellung,daßLco-nus. den er doch anderswo zum Noah macht, A-°s«ham sey, sich auch eingebildet, daß die Lanaa-durch Misdeutung der Stelle im Moses,Abraham ein grösste Prrnx, oder nach dem

^ssijcheu ein Fürst GÖttes hejst, eine

aus demselben gemacht, ihm den siebenten(85) G on Lsnrbllki. p. IZ 4 lg-

(88) vbi luprs y. r6r.

Tag in der Woche geheiliget, und ihre Kinder ihmaufgeopfert; welches doch eine blosse Einbildung ist,und nicht den geringsten Grund hat. Ein spätererSchriftsteller (8?).hat sichMühe gegeben zu beweisen,Lronus, wenigstens der zweite dieses Namens, wel-cher letzte seiner Meinung nach derjenige ist, der sei-nen einigen Sohn geopfert, ob gleich Sanchonia-tho ausdrücklich sagt, daß bis der Sohn des Ura-nus gewesen, sey nicht älter als Abraham; undbis zwar aus der Ordnung in Sanchom'athons Ge-schlechtsregistern, wo Eliuns Geburt in die Zeit derDioskuren gesetzt wird, welche um eine Geschlechts-folge jünger gewesen, als Misor und Mizraim;doch selbst in diesem Fal könte doch der ältere Lro-nus nicht jünger seyn als Reu, der um vier Ge-schlechter älter gewesen als Abraham. Daher der-selbe viel eher gelebt haben mus, alsdieserErzvater,ob er gleich der hebräischen Zeitrechnung zufolge,auch einige Zeit mit ihm zugleich leben können; denndieselbe Zeitrechnung ist ungereimt genug, sogar denHam zum Zeitverwandten vomAbraham zuma-chen.

(Z) Dis hält man vor die allerälteste Weihungheiliger Ueberreste, die man in den Geschichten an-trift(88).

(86) Vbi kupr,.

(87) ^ vbi tuxr».