Band 
Erster Theil.
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297
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z Abschritt. Geschichte Sanchoniathons nach der Sündflut. 297

habet, scheint, als die Cabiri und Thsch, der nur zwey und sechzig Jahr regieret hat;sondern auch, allem Ansehen nach, nichts weiter als einer von den phömc, scheu Priestern,nicht aber ein König in Egppteu gewesen ist. Auch ist diS der Nachricht, so die SchriftMbt, in, geringsten nicht zuwieder: indem es sehr warscheinlich ist, daß das Volk der eigent-ilch so genanten (Lanaaniten, oder Phönicier, seinen Namen nicht unmittelbar vom La-naan, den, Sohn Hau,s, sondern von einem seiner spätern Nachkommen eben dieses Na-mens, bekommen; sintemal wir die Canaaniten unter seinen Kindern oder Nachkommen,dem Ort, wo von denselben Nachricht ertheilet wird, nicht besonders angefürt finden ');auch nichts von ihnen oder den perizziren, einem andern von Lanaan Herstammenden^schlecht, vor Abrahams Ankunft im Lande der Verheißung hören*).

§. Z22.

Noch viel mehr Einwürfe äusser» sich gegen des Bischofs Vorstellung; doch wir ffottqescht-halten vor hinlänglich, die hauptsächlichsten davon betrachtet zu haben, und überlassen dem Le- Prüfung.ser seine weitere Anmerkungen zu machen, nach den von uns gezeigten Spuren. Über-haupt von der Sache zu urtheilen, so dünkt uns, die Geschichte des Sanchoniathons seyder von dem Bischof gemachten Ausbesserungen nicht fähig; sie mag durch die Schrift wolniederlegt, nimmermehr aber mit derselben verglichen werden: ihr Abris ist von dem mo-saischen durchaus verschieden, und scheint sich auf eine ganz andre Ueberlieferung von denersten Weltaltern zu gründen; wenn es nicht vielmehr gar eine Geschichte ist, die lange nachden vorgetragenen Begebenheiten geschmiedet worden, durch Mischung von Fabeln oderErdichtungen mit einigen gemeinen Begriffen und glimmenden Funken alter Begebenhei-ten, die noch bis auf die Zeit des Verfassers oder Herausgebers übrig geblieben, nachdemdie achte und volstandige Nachricht von diesen Dingen vorlängst verloren gegangen.

§. 32z.

Doch, ehe wir diesen Abschnit beschließen, müssen wir nicht unterlassen, noch mit ei- Beschluß der-uen, Worte der"Zeitrechnung dieser Geschichte Sauchoniachons zu gedenken, in welcher selben,der Bischof von sich selbst abzugehen scheint. An einem Ort sagt er, dieselbe sey in die dreyersten Jahrhunderte nach der Sündflut eingeschränkt, indem sie sich mit dem Anfange derLegierung Thoths in EMpren endige ^): an einem andern Orte hingegen sagt er, fieschließe sich mit dem vierten oder fünften Jahrhundert nach solcher BegebenheitNochMerklicher aber ist der Widerspruch in Absicht auf den Cromis oder Ham. Der BischofSiebt an verschieden Orten zu, und hält es vor höchst warscheinlich, daß Ham und die an-dern Kinder des Noah meist einerley Alter erreicht haben, ob er gleich vermeint, daßHam nicht völlig so lange gelebt als Sem "). Er sagt, es erhelle klar genug aus demSanchomarho, wie es auch in der Tbat erhellet, daß Cronus oder Ham seinen Vater,den Uranus oder Noah, überlebt bade ->): und wie der Tod des Noah in der Schriftso bestimt wird, daß er in das dreihundert und fünfzigste Jahr nach der Sündflut einfalt,so schlieft er daher, des Hams Leben müsse sich ohngefar auf 450 Jahr und drüber belaufenhaben ?). Anderswo hingegen schlieft er aus dem Umstände von Chedorlaomers Einfal

A. w. H. l Tkeil. Pp m

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