Band 
Erster Theil.
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301
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4 Abschnit. Vom Aufbruch nach Sittear und Erbauung Babels, zoi

"ige reden von einer Landschaft dieses Namens in ebendenselben Gegenden ^); ptolo-2 «-^4->l.Maus sitzt beides, die Stadt und den Berg Singarü hicher -); welches alles eben die ' ' 'Stadt,Gebirge (S) und Landschaft zu seyn scheint, so noch heutiges Tages den NamenSenjar gegen Morgen fürt - 0 - Die Gegend von Mesopotamien, welche die Stern,kundigen zur Zeit des Lalifen al Mamun ausgesucht, das Gehalt eines Grades von einemgrossen Cirkel auözumessen, war die Wüste Senjar ^); die folglich, wie die Beschaffenheitdieses Versuchs anzeiget, eine sowol breite als ebne Gegend gewesen seyn Mus: und ebendieselbe halten wir wenigstens vor einen Theil von der alten Ebne Smear.

§. Z28.

Die Stadt Genjar steht oder stand vordem, unsrer Mutmaßung nach, an den mkt-Bckhlus dcr-ternächtigen Gränzen ibres Gebietes in der Wüste, an dem Flus eines gewissen Berges,'^vieleicht desjenigen, so mit ihr einerley Namen gefüret, 21 Meilen von Balad, und 27 vonMusst; welche beide letzten Städte an dem Tigris ein und zwanzig Meilen von einanderliegen ü). M.m sagt, sie liege gegen Mittag von LTUsibin, aufs höchste drey TagereisenSeyen Abend vom Tigris -), oder, genauer zu reden, von Muss! *); daß also prolo-Maus Unrecht haben muS, wenn er Gingara an diesen Strom setzt. Was den Unter-scheid zwischen den Worten Shinaar und Sn,gar betrist, so ist derselbe sehr unerheblich,wenn man bedenkt, daß im hebräischen einerley Buchstab vor Am und Ghain gebrauchtwird (H). Wir finden Genjar auch noch mit einem andern Namen benant, nemlich alSamara s, welches zusammengezogen zu seyn scheint von Garra-inan-rat, einer Stadtauf der Morgenseite des Tigris, drey Tagereisen oberhalb Baghdad, die eine Zeitlangder Sitz des Lalifen gewesen'«).

§. Z29.

, Die Söhne tAoah fingen gleich nach ihrer Ankunft in dieser Ebne an, auf den BauAner Stadt und eines Thurms zu denken. Die Gelehrten sind in ihren Meinungen über denVerstand der Stelle uneinig, so dieses Unternemen berichtet: Und sie sprachen: wolan,last uns eine Sradc und einen Thurm bauen, dessen Spitze an den Himmelseiche, und lasset uns einen Namen machen, damit wir nicht auf der Flächeoor ganzen Erde umher zerstreuet werden Viele bilden sich ein, der Bewe-gungsgrund zur Unternemung dieses Baues sey die Furcht vor einer zweiten Sündstut gewe.ft", daher sie beschlossen, ein Gebäude von hinlänglicher Höhe aufzufüren, um im Falber

Pp Z

Noth

Anfang dererbauung Ba-bels.

«0 §-«- ,) l'sb.4. ätize. /) 6eoxr. I4ub. p.so, voygges P->rr.,. c.IO.

F) S 6-/. not. L-I ^lsruxan p. 7,. '7,) 6-oxr. >'ud. p. Loi. 6"-/«// vki lugkä. k) ö-

r°>. ver. ?ert. p. 64. >>iü. p. >8. m) S. 6->/. vw tupr» p. ,ZO. 6eoxr. dillb. LOZ.

») > Mos. 11,4.

-Hairho, der Armenier, schreibt, es gebe inMesopotamien zwey sehr lange Gebirge, die Mitnuchtbaren Bäumen beseht seyn, und von denen dasMeisten gegen Morgen gelegne Sinlar, das an-°re aber Lesson heisse (98»: vermutlichhatdieWü-ue oder Ebne Sinjar zwischen dieser doppelten ReiheHügeln gelegen. Wir können nicht begreifen,A'r was vor Grunde-Heidegger den -Hailho eine«s^ers beschuldiget, als hätte er Sinsar.zu einem^^u-ge jn Lhaldäa gemacht (99); vielmehr scheint

im Gegentheil dieser Schriftsteller selbst bey dem-Hailho einen Feier begangen, und dasjenige, waser in dem Hauptstücke von Mesopotamien gefun-den, als zu dem vorhergehenden Hauptstück vonLhaldaa gehörig angesehen zu haben.

(H) So kan n-wp beide« Gomorrah und Amor-rah, und sowol Garab als Anah geschriebenwerden, wie wir an dem Rande unsrer Bibeln an-gemerkt finden (wo).

(§8) 7,6,-LsIgrr-ris c. 12. apU« 6,NVU. orb. p Z71-

(>v'<) , Mos, >0, ty.

(99) Iillk. Narr. tom. I. y. 419.