z. Abschnit. Von Verwi^ung der Sprachen.
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^ §. Z42. ^ .. v L. G. -ry7.
Was die morgenländische Sprachen anlangt: so hat zwar eme jede derselben ihre stwischenVerfechter; doch geben die morgenländischen Schriftsteller durchgängig der syrischen, oder insonderheit,derjenigen Mundart derselben den Vorzug, so in Mesopotamien, Chaldaa und Assy-rien gesprochen worden, in welchen Gegenden die Menschen sich nach der Sündflut zuerstAnseht, und wo man mutmast, daß die Sprache Noah und seiner Kinder geblieben sey.
Dieser llrsach balber gestehen auch die verständigsten arabischen Schriftsteller, daß J<a-rab, der Sohn Rarhan, oder Jerah, der Sohn Iokcan, der erste gewesen, dessenSprache von dem syrischen auf das arabisthe verfallen; und achten das Vorgeben eini-ger ihrer Landesleute nichts, daß ihre Sprache von Adam vordem Falsch gesprochen, nach-gehends in die syrische verwandelt, und drauf nach Adams Reue wieder hergestellet wor-den; dem ohnerachtet aber doch gar bald wieder in eben dieselbe Sprache abgeartet, undendlich gar würde seyn verloren gegangen, wenn sie nicht durch den ältern Iorham wäreehalten worden, der mit dem i77oah im Kasten davon kommen, und diese Sprache unterseiner Nachkommenschaft fortgepflanzt haben sol'«).
Die Vertheidiger der syrischen Sprache haben zu einem andern Beweis der Be-sugnis des Vorzugs derselben, sich bemühet, die Namen der Personen und Plätze, d.rentTtoses gedenkt, aus dieser Sprache herzuleiten "), und es auch durchgängig mit bessermFortgangs zu Werke gerichtet, als einige Schriftsteller zugestehen wollen (^): doch, ob mangleich diesen Beweisgrund insgemein für entscheidend ansieht, so beweist er doch an sich selbstnichts; wie weiter unten sol bemerkt werden. Gleichwol müssen wir so viel der Billigkeitnach gestehen, daß wenn eine dieser Sprachen insonderheit auf den Vorzug, die ursprünglicheund Mutter der übrigen zu seyn, einen Anspruch machen darf, solches die syrische zu seyn^eint, welche warscheinlicher Weise von allen Erzvatern, von N<sah an bis auf den Abra-ham, ist gesprochen worden, weil sie nach der Verwirrung die Sprache des Landes gewesen,sie geboren worden und gelebet haben; obgleich gestanden werden mus, daß hieraus"och nicht folge, sie sey daselbst auch vor der Verwirrung üblich gewesen
§. Z4Z-
oksr xrsek. in cgrmenl'oxrri et ff>:cim. Kilt ^rsb. p ;8 .40. ») S. guzell. ;i. in 6 -ne 5 .
dessen Meinung ausfürlich geprüft worden weibliche, Gbarto; welchesWort in ihren Wörter-einer kThrist- Ben- Michaelis, sowol in büchern und Sprachleren gefunden wird, ob esdedn ^°"dern ciiss. contra stvpotli. stsrätiansm -ie gleich veraltet ist, und daher von den Uebersetzernäeri ^ slils aclünibns orientis IinAuis s Zrseca nicht Mag seyn gebraucht worden. Jngleichen wird
svoi E«. als auch im isten cap. der comment. mit eben so wenigemGrunde eingewandtes ,Adam
t bedeute in dieser Sprache nicht ein Menschen, und
sagt insonderheit, daß die Ärmlichkeit des Cai» einen Besitz. Wir werden im folgenden be-n dieser Stelle: Sie solMännin merken, daß einige Namen im Mose weit glückst-heiße», weil sie vom Manne v nv cher aus dem syrischen als hebräische»hergeleitetUnd r b'genommen ist (17), in den chglöäischen werden können,p, ".'^lschen Uebersehungen nicht sey beibehalten
welche an stat Ish und Isbsha, die Worte (22,0. B) Da die verwandten morgenländischenund nnnn Ikta, oder Gabro und Atto Sprachen, sonderlich die hebräische, chaldärsche,sek °1 ' 0 aher einige geschloffen haben, die Ueber- syrische, arabische und ethiopische, so viel, nicht
h,e nicht j,n Stande gewesen, diese Bezie- nur Worte und Redensarten, sondern auch Sprach-
der syrischen Sprache auszudrucken (18); regeln mit einander gemein haben, daß ihre anfäng-ist ein Zrtum, denn die Syrer machen liche völlige Uebereinstimmung oder Ursprung ausmänlichen Wort, Gabro, ordentlich das einer gemeinen Quelle wol unleugbar ist; daher fle
auch
st?)>Moss,-z. (>8)S.li!lt.pLtriürcd.t. 1 .exercir. >6.§.iz. siilrrt.pkilologic. üevnlu.
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