Z2O n Hauptst. Mgemeine Geschichte vonder Sündfiut bis Abrahams Geburt.
IndS-gvi. §. Z4Z.
v.L G. -;>>7. Doch die Juden sind es, die das Altertum ihrer Sprache mit der allergrösten HA
Der hebräi- behaupten. Sie geben vor, dieselbe sey unmittelbar von GOtt hervorgebracht worden; erhabedieselbe selbst gesprochen, daher man sie auch die heilige Sprache nenne; und es seydie einige Sprache, die von den Engeln verstanden werde, und in welcher man erhörlich undmit Wirkung beten könne»). Und verschiedne christliche Schriftsteller ?) haben, beyBestreitung dieser abergläubigen Träume der Juden, dennoch zugestanden und behauptet,daß die hebräische Sprache die älteste in der Welt sey, und eben diejenige, die vom AduMund Noah geredet, und in dem Hause Ebers beibehalten worden: der, gleichwie er bey deinBau zu Babel nicht beschäftiget gewesen, so auch folglich an der Strafe keinen Theil ge>habt, welche die übrigen betroffen. Doch, da wir bereits oben angezeiget haben, daß solcheseine »«gegründete Einbildung sey: so wollen wir nun weiter gehen, ihren hauptsächlichsten undin derThat einigen Beweis zu erwegen, der einiger Aufmerksamkeit würdig ist, welchen s*von den Abstammungen der Namen im Most hernemen, deren einige dieser mit götlichentEingeben versehene Schriftsteller selbst aus dem hebräischen herleitet, und woher man durch/gängig die übrigen gleichfals genommen zu seyn glaubt.
§. Z44.
Fortsetzung Und da kan allerdings nicht geleugnet werden, daß verschiedne eigentümliche' Na*solcher unter, wen von Personen und Orten, vor der Sprachverwirrung, sehr ordentlich aus dem hebräi/suchung. sehen können hergeleitet werden; und daß einige gar triftige Gründe, auch manche BeA«hungen mögen beigebracht werden, die der heilige Geschichtschreiber angefüret, um die ganjeigentliche Bedeutung derselben, und ihr Verhältnis gegen die damit bezeichnete Personenoder Orte anzuzeigen. Und dis ist auch das hauptsächlichste, was man hier zugestehen kan.Denn obgleich alle Namen überhaupt, deren Moses vor der Zerstreuung gedenkt, endlichnoch wol von einem oder dem andern hebräischen Stamwort erzwungen werden können!so scheint doch der gröste Theil derselben keine Bedeutung zuhaben, wenigstens keine Ueber/einstimmung mit den Menschen, die sie gefürt; welches auch von ihnen nicht erwartet wer«den kan, wo man sich nicht entweder einbilden wil, alle solche Namen, die sich auf einenkünftigen Theil des Lebens einer Person beziehen, seyn durch den Geist der Weissagung er«theilet worden; oder im Gegentheil zugestehen, sie seyn erst nach den vorgegangenen Bege«benheiten, die sie veranlasten, den Personen beigelegt worden, folglich mehr als Zunamen,denn eigentliche Namen anzusehen: welch Geständnis ganz offenbar den von diesen Namenhergenomnen Beweis gar sehr entkräftet.
§. Z4ä'
H Siehe beirr. orlg. />) (A-A/o/?. Komi!, zo. In n. tle ciuirst. Oei l. 17.0. ll*
O-vFe». in I§um. komil. N. coinmenrnr. in 8opkon. Vitl. erism cie hneöriis ver?r. bedrasokl»
I. L. c. y. Locker pksleZ. 1.1. c. 15. Kill. pstrigrck. e. 1. exercir. l6, er alias paene innumeros.
auch nicht unbillig als verschiedene Mundarten einer lpecimen; wie auch Thom Rei'nesn -5°eou/E« limlind eben derselben anfänglichen Sprache angesehen guse punicse in Joh. Ge Grävirwerden können: so lassen sich die meisten Gründe für äissertstionum rsriorum, und Hrn.D Alb. Schy^das Altertum der ftriscben Spräche einigermassen tens inlkit. sä trinäsm. IinZ. bebrsese i, sts«zum Behuf des Altertums der hebräischen mit ge- derlich p. 4 fg. wo auf die hier angefürten Gründebrauchen Wovon Jac. Rhenferds ruäim. Zrsm. gegen das Altertum der hebräischen Sprache geant«bsrm. Ii,i§.c>rienksll!im in desselben operib. pliilol. wertet worden: ingleichen eben desselben origincip. 8^8 lq zu vergleichen ist; ingleichen eben desselben bebr.x.7ZL befindliches litterstursexlioenicise eruenäse