Band 
Erster Theil.
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zzo ii Hauptst. Algemeine Geschichte von der Sündflut bis Abrahams Geburt.

I n.D S,40l die Zerstreuung des menschlichen Geschlechts zu Badel, eine und eben dieselbe Begebenheitv.L G. 2Z-7- gewesen.

§. Z55-

dieser rer- Diejenigen, welche der hebräischen Zeitrechnung folgen, geraten sehr in die Enge,streuung. wenn sie die Zeit dieser Begebenheit bestimmen sollen. Und die heiligen Geschichte mirder weltlichen zu vergleichen, oder durch Verleitung eigener Einbildungen, behauptenmanche eine Zerstreuung oder Anbauung von Ländern, sogar vor der Geburt pelegs.Herr Joh.Marsham ist aus dieser Zahl; er behauptet, um die hebräische und egypti-fche Zeitrechnungen miteinander zu vergleichen, Mencs sey einerley mit dem Hain ge'wesen, der in den frühesten Zeiten nach der Sündflut, seiner Meinung zufolge, nach Eg^pten gereiset, sich mit seinen Kindern daselbst niedergelassen, und der erste König dieses Lan-des worden L). Andre hingegen setzen die Zerstreuung zu Babel um das Ende des Lebenspelegs. Denn da sie nicht im Stande sind, durch irgend einige scheinbare Rechnungen Volkgenug zur Besetzung der Länder herauszubringen bey Pflanzung der Völker zur Zeit feinerGeburt, die nach dem hebräischen in das loiste Jahr der Sündflut fält: so sind siegendtiget zu behaupten, dieser Name sey ihm Weissagungsweise lange vor Anfang der Zerstreu-ung beigelegt worden, um auf die Art diese Begebenheit in solchen Theil seines Lebens fal-len zu lassen, der zur Ausbreitung der Menschen, in einer zu diesem Vorhaben hinlänglichenAnzal, Zeit genug ve: stattet. Die Juden setzen dieselbe in das letzte Jahr seines Lebens ^),denen darin Hieronymus und verschiedne von den christlichen Zeitforschern folgen. An/dere setzen dieselbe in verschiedne Zeiten gegen die Mitte seines Lebens : petav um seinZ2steö,oder i;zstcS Jahr nach derSündflui; Cumbcrland um sein 7<,stes, oder iZostes Jahrnach der Sündflut *): Salianus und Rircher 0 in das 27z Jahr nach der Sündflut;.und Usher scheint dieselbe an einem gewissen Ort hinter die Geburt des Regn zu setzen «),die in das zoste Jahr des Lebens pelegs fält, oder in das rzisteder Sündflut, ohne doch dieZeit genau zu bestimmen; ob er gleich anderswo der Meinung ist, sie müsse in die Zeit derGeburt pelegs ") gerechnet werden. So scheinen diejenigen, welche der hebräischenRechnung folgen, nur dann allem übereinzustimmen, daß sie die Zerstreuung zu Babelnicht mit der Geburt pelegs verbinden, welche doch die Schrift in diese Verbindung zusetzen erfordert Denn wenn durch die Tage pelegs das ganze Leben dieses Man-nes, oder das Mittel, oder auch das Ende desselben zu verstehen ist: so wird alsdenn pelegnichts besonders haben diesen Namen zu verdienen; weil in solchem Verstände die Theilungsich in den Tagen aller seiner Voreltern, ja selbst des LJoah zugetragen: es mus daher dempeleg vor dem ganzen Geschlecht Ebers und Sems besonders eigen gewesen seyn, daß ereben genau zur Zeit der Theilung oder Zerstreuung zu Babel geboren worden; von welchemZufal ihm mit gutem Grunde dieser Name von seinem Vater gegeben worden r>).

§. z;6.

^ortseßkmq perizomllS, der sich durch das Ansehen beides der Schrift und der Vernunft genö-

»ieser Unters»- tigk sieht, die babylonische Zerstreuung in die Zeit der Geburt pelegs zu setzen, bemühet«hang. sich,

F) rsnvo cl»or>. tec. I. p. sz. ö) n 36 snn. lyys. o/am KaLLa in ixlu initio

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/I 5 ce lns rnrri- kzdel c. g ro. -»> ann. mlimii 1757. er 1787. Okkvn. iiicr. p. I. c. 5 p. r6.

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