8 Wschnit. Von Zerstreuung der Menschen und Pflanzung öer Völkep rc. zz 9
! s'hr späten Ursprungs, wie die Städte selbst. Vieleicht^md auch manche Namen der Völ. I. n. d S^ und Länder, die in der Schrift gemeldet werden, den Juden nur allein gebräuchlich ge-^esen, weit wir dieselben sonst nirgends antreffen. Und man mus bemerken, daß dieses^olk, weil es das Andenken des grasten Theils seiner Altertümer verloren hak, in Sachen^eser Art ein eben so übler Wegweiser geworden, als die Griechen, welche zu spät ange-langen, Nachrichten vor uns aufzubehalten, als daß wir grossen Beistand von denselben sot-««zu gewarten haben ('^).
Wir werden, in Erwegung dieser Umstände, in unserm Bericht von dieser Sache kür-^ seyn. Dabey wir den Anfang machen wollen, wie die Wanderungen dieser PstanzstädkeSinear anfangen, als um welche Gegend wir den Zweig Sems angesetzt finden, so°aß ihn die Linie Japhers gegen Mitternacht, und Hains gegen Mittag einschlieft. UndE6 ist merkwürdig, daß, überhaupt zu reden, die Völker und Geschlechter in jeder dieser grossA Abtheilungen ihre Stellen nach ihrem Alter eingenommen, und der älteste immer demMittelpunkt naher geblieben, der jüngste aber sich am weitsten davon entfernt.
§. Z65.
Vom Sem mag man füglich annemen, daß er die wenige Jahre, nemlich n, die er Die pflanzn« -der samariranisthen Zeitrechnung zufolge nach der Zerstreuung der Menschen gelebt in der nach-Sinear gewonet habe. Seine Nachkommen scheinen sich vcn Medien westwertö, bis zur "Eeeküste von Aran, oder Syrien gesetzt zu haben. Die Anzal der Häupter dieser Liniedie in der Zerstreuung mit begriffen gewesen, waren sieben, Elam, Assur, ArphgchladLud und Aram, die Söhne Sems; Salah, der Sohn Arphachsads, und Eber, derDohn Salat).
§. z66.
i. Elam lies sich in dem Lande Elam nieder, welches Sinear gegen Südwesten Elam.
«egt. Zu den Zeiten Daniels scheint Susiana, oder Rhuzestan, ein Theil davon gewe-zu seyn ^), und vor der Gefangenschaft scheint es nicht, daß die Juden persien mitkinem andern Namen genant haben. Elymä und Ely»nais wird oft bey den Alten ge-meldet: ptolomäus, ob er gleich Elymais zu einer Provinz von Medien macht setztdennoch die Elymaer, an deren stak die Karten fälschlich Eldimäl lesen, in Susiana na-
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B.) Der Hauptinhalt dieses Vertrags hat eigentümlichen Namen der Ausländer und vorigerseine völlige Richtigkeit, daß die genaue Unters«- Zeiten nicht beibehalten, sondern nach Gutdünkenchung des ersten Ursprungs aller Völker und ihrer überseht. Der Mangel zuverlaßiger Nachrichtenanfänglichen Wommgen, weder von sonderlicher Er- des Altertums bey den Juden, wird hoffentlich vonbebljchkeit und Unentberlichkeit sey, noch auch zu ei- den strdijwen GeWchtschreibern, so nach Äusser-er zuverläßigen und erweislichen Bestimmung ge- tigung ihrer gütlichen Schriften geschrieben haben,bracht werden könne. Die beiden letzten Gründe gemeinet seyn, unter welchen Iofephus der älteste,aber müssen behutsamer eingeschränkt werden. Daß wo nicht einige ist, der in Erwegung kommen kan.lvir manche in der Schrift gemeldete Namen von Denn sonst wurde das Vorgeben nicht nur uuer-Hölkern, Landern und Städten sonst nirgends fin- weislich, sondern auch erweislich falsch seyn. An-den, wenigstens unter eben derselben Benennung, dem der Auqmschein selbst in den spätesten Geschicht-türt au« dem Mangel alter Schriften und Nach- büchern der Männer GOttes unter den Istaelitc»,Richten, und der öftern Veränderung der Namen in noch mehr aber in Most« Schriften erweiset, daßden ältesten Zeiten bey den häufigen Völkerwande- zur Zeit ihrer Ausfertigung noch häufige Nachrich-t»ngen her. und kan also weder die Erzälung der ten des Altertums bekant gewesen, ohne daß manheiligen Schrift verdächtig und ungewis machen, nötig habe, dieselben durchgängig einer unmittelbaren»vch auch beweisen, daß Moses und andere mit Offenbarung zuzuschreiben.
Rötlichem Eingeben versehene Geschichtschreiber die