Band 
Erster Theil.
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340
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54-0 n. Hauptst. Asgemeine Geschichte von der Sündflut bis Abrahmns Geburt.

I " ^S.40'.he Seeküste'). Grephanus hält es vor ein Stück von Assyrien, aber Pli«v.L.<s. 2 ^ 7 -^^b r) und Josephus»') genauer vor ein Stück von persien, dessen Einwoner, nachdeErzälung des letztem, von den Elamicen ") entsprossen; und dis scheinen die alleröstliMenGrenzen der Nachkommenschaft Sems gewesen zu seyn. Denn gegen Morgen hat rM*dien gelegen, welches man vor ein Eigentum des N)adai, des dritten Sohns Iaphers,hält.

§. 367.

Assur. 2. Wie Assur der zweite Sohn Sems gewesen, so finden wir fein Land zunächst

an Elams Land, gegen Weste« oder Nordwest; es hies dasselbe nach seinem Namen gleich/fals Ashur, und bey den Griechen Assyrien, heutiges Tages aberLurdesian, oderdi^Gegend der Lurds. pezron glaubt, er sey aus Sinear vom Nimrod, Hams Enkel °),ausgesagt worden, welches in der That der Fal gewesen zu seyn scheint; ob man gleich da-gegen einwenden kau, daß, wenn er sich nicht gleich von Anfange hier niedergelassen, er kei-nen Raum in derselben Gegend würde gefunden haben, als welche schon von einem andernGeschlechte würde eingenommen gewesen seyn. Dem sey nun wie ihm wolle, so ist es Astfür r>), und nicht VAmrod gewesen, der von Ginear ausgegangen nach Assyrien, undl^inive und andre Städte erbauet; wovon, wie perizomus deutlich dargethan hat, dießStelle verstanden werden mus s), und welches die Umstände so erfordern.

§. 36g,

Arphachsad. z- Arphachsad wird von einigen nach Arrapachicis, einer Landschaft Assyriensgegen die mitternächtige Seite dieses Landes gesetzt. Andre hingegen weisen ihm und feinernGeschlechte den Ort ihrer Niederlassung in Lhaldäa an, wo wir in der That Nachkommenvon ihm bis aufAbrahams Zeiten finden. Und könte es bewiese« werden, daß die Chas-dim oder Chaldäer ihren Namen sowol als ihre Abkunft von diesem Erzvater herleiten, wieIostphus versichert^): so wäre kein Zweifel, daß diese letzte Meinung die wahre sey.Einige, die nur eine und eben dieselbe Person aus dem Arphachsad und dem Cainan ma-chen, der in der Ueberseßung der 70 Dolmetscher zwischen ihm und dem Galah eingeschaltetworden, halten ihn vor den Stifter des chinesischen Reichs ').

§. Z69.

Solch und Wo sich Galah, der Sohn Arphachsado, niedergelassen, ist sehr ungewis; einigeEber. nemen an, es sey in Gusiana oder Rhuzesian in persien geschehen, weil sie daselbst eineStadt finden, die vordem Galah geheißen. Doch Marocco, Spanien, phrygien, Aremenien und Hyrcanien mögen alle aus eben diesem Grunde auf diesen Erzvater Anspruchmachen, und ihn vor ihren Stifter ausgeben: denn jedes von diesen Ländern hat eine Stadteben dieses Namens gehabt; und in Colchis finden wir ein Volk, Galan genant'), wel-ches unter allen die beste Anforderung auf denselben zu haben scheint, indem er vielmehr vorden Stifter eines Volkes, als einer Stadt angesehen werden mus. Doch wie die Verwand«schaft der Namen in unsren Augen wenig Gewicht hat, wo sie nicht durch anderweitigeGründe unterstützt wird: so wollen wir denselben aus Lhaldäa nicht entfernen, wo unsrem

Bedün-

H <§, 5.4äse er Äacis,, plislex. 1 . 2 . c. 2 . a« vrb. voce Xsr. bin. 1 , 6 . c. 2k. ül-

S> I. >6. enriq. üb. 12. c. 17. »y Ibilj. I, I. c. 7. Stehe vbe» §. 2Y4. o) ^2""»

snri^ulre aer kemsrersbUe p. 148. > Mos 1 ( 1 , II. k) ^^2»»» orix. ksbytlio. csp. 4 -

amiyii. üb. I. c. 7. Siehe eöe» §. Ls;. S. l!e eeelet. sme tee. üb. 2. (lip. 2.

,) S. ?/<«. biü. nsr. üb. 6. c, 4.