6 Abschmt. Von Zerstreuung der Menschen und Pflanzung derVölker rc. z 41
^edünken nach Raum genug vor alle seine Nachkommen in grader Linie herunter, bis auf^ ^Abraham, ist; daher wir auch den Eber in eben dieses Land sehen.
§. Z72.
4. Wir können nicht mehren Grund als Herr IValther ^aleigh ") dazu finden,warum End, Sems vierter Sohn, sich so weit, als bis Lydien, von seinen Freunden entfernensollen, wo ihnIostphus hinseht. Ueberdis giebts einen starken Einwurf gegen diese Mei-nung, daß die Lydier zuerst Maones sind genant worden, worin die Alten sämtlich überein-kommen, und nachher erst Lydier vom Lydus, dem Sohn des Atys ^): es sey denn, daßwan annemen wolle, die Griechen seyn betrogen worden; indem dieselben, nachdem derName Maones aufgehört, nur ihren alten Namen der Lydier wieder angenommen, wel-ches sich oft zugetragen hat. Doch selbst in diesem Fal mästen wir vermuten, daß Lydienvieleicht von den Ludim, oder den Nachkommen Luds, bey einem zweiten oder drittenAuszuge sey in Besih genommen worden, und den Ort seiner ersten Niederlassung näher beyseinen Brüdern suchen; doch alhier scheint uns sogar die Aenlichkeit der Namen zu gebre-chen, die doch sonst gemeiniglich in dergleichen Gelegenheiten auf den ersten Wink bey derHand sind, aus der Noth zu helfen.
§. Z?r.
5. Mesopotamien und Syrien, welches die Landschaften, so Assyrien gegen Abend Aram.gelegen, bis an das mittelländische Meer in sich fast, scheint ganz und gar, blos Phönicier»
und Palästina ausgenommen, auf das Antheil Arams gefallen zu seyn, des fünften undjüngsten Sohns Sems, dessen Name sowol dem ganzen Lande, als verschiednen Gegendendesselben in der Schrift beigelegt wird.
Innerhalb, oder an den Grenzen dieses Landes Arams, scheinen sich die 4 Söhnedes Aram niedergelassen zu haben. Es wird durchgängig angenommen, daß Uz, der älte-ste, Damascus erbaut, und der Gegend um diese Stadt den Namen gegeben habe >):welche doch von dem Lande Uz verschieden gewesen zu seyn scheint, wo Hiob gewont, alswelches gegen Edom zu gelegen. 2. Nimt Bochart an, daß Hul sich in Lholoberene,
Einem Theil des grössern Armeniens, niedergelassen habe, wo er verschiedne Plätze antrift,deren Namen mit Chol oder Col *) anfangen, z. Gether ist, nach des Josephi Vorge-hen, ein Fürst der Bacrrianer gewesen "); doch Bacrria liegt sowol ausserhalb SemsAntheil, als auch zu fern von der ersten Pflanzung: und wenn wir ihm um den Flus Cen-Erstes, zwischen Armenien und den Carduchi, einen Sih einräumen; so geschieht es nicht«us der Meinung, daß es die geringste Verwandschaft zwischen diesen zwey Namen gebe,die einen dazu bewegen solle, wie Bochart vorgiebt. 4. Vom Maß oder Mesek,Arams vierten Sohn, hält man dafür, daß er in Armenien um den Berg Mastus sichbeseht habe, der mit demjenigen einerley ist, so man gemeiniglich vor den Ararar hält,und von den Armeniern Masts genant wird. Die Völker, welche nahe an diesem Ber-ge gewont, werden von Stephans Masteni genant. Bochart wiederlegt die Mek-uung Iosephi O, der von ihnen die Mesanäer, an der Mündung des Tigris, herleitet,ohne zu bedenken, daß sie ihren Namen von ihrer Lage zwischen den Strömen bekommen.
Doch die Armenier selbst machen auf niemanden aus Sems Linie als ihren Stamvaker
Uuz Anspruch;
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").kovlc r. c. 8. § IL.1.1. r. 7.
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l. l. 1. 1 ). ?/,'». I. s. 2Y. Loct«'/. xeoxr? 5ocr. üb. 2. c. 8.
-) klirlex. l. r, «p. 9. Vbi Üixr-I. L) Vbl