Z 4-2 il.Hauptst. Algemeine Geschichte von der Sündflut bis Abrahams Geburt.
V L ^-597 Anspruch; sondern sagen, sie seyn vorn Togarma aus Japhets Nachkommen entsprossen)
^ wie im folgenden beiläufig erhellen wird.
. §' ^2.
Nachkommen Ham hak sich warscheinlicher Weife von Ginear entfernet. Wenn man annimt, daß
Hams. er der Cronus im Sanchoniarhs sey ^), so herschte er in Phönicier!. Nach andrerMeinung, die auö ihm den Menes machen, mus er sich in Egypten niedergelassen h"ben«), welches wirklich in der Schrift oft das Land Hams genant wird; und aus der Ae«-lichkeit mit Ammsn und andern gleichlautenden Worten wollen einige folgern, er habe jzum wenigsten auf einige Zeit daselbst gewonet; doch aus so schwachen Gründen läst sichnichts schließen.
§. Z 7 Z.
Chus. i. Ehus, sein ältester Sohn, war, nach dem Bericht Iosephi und der Alten, der Va-
ter der Aechiopier, die, wie er sagt, zu seinen Zeiten sich nicht nur selbst Lushäer genant,sondern in ganz Asien so geheißen ^). Doch es ist nicht warscheinlich, daß, wenn MiZ/raim und Canaan sich in den Landern zwischen ihm und Sinear niedergelassen, sein SohnZTlimrod so früh in derselben Gegend ein so grosses Reich solle errichtet haben. Es isiwarscheinlicher, daß er sich in dem südöstlichen Theile von Babylonien niedergelassen, undin dem angrenzenden Theil von Susrana, der nun Ahuzestan heist, oder in der GegendChutz; von wannen seine Nachkommenschaft sich in folgenden Zeiten vieleicht in an-dere Gegenden kan begeben haben. Daß ein Strich Arabiens, nahe am Schilfmeer,Chush genant worden, erhellet aus der Schrift. Cushan und LMdian werden zusam-men gesetzt, als einerley, oder benachbarte Völker, die in Zelten wonen L); und an eineMandern Orte wird von den Arabern gemeldet, daß sie an die Cushiten gegrenzet;welches daher die Aethrspier nicht seyn können. Wozu noch andre Beweise aus derSchrift beigefüget werden können *'). Mit einem Worte, unter Chus ist in der Schriftallezeit Arabien zu verstehen. Was die Stellen betrift, die man anzufüren pflegt, zu be-weisen, Chus werde zuweilen für Aethiopicn genommen: so können sie auch auf Ära/dien gedeutet werden ^). Nach den arabischen und persischen Ueberlieferungen, dieden Chus Curha nennen, ist derselbe König über die Landschaft Babel gewesen, und hatseinen Sitz in Erar gehabt 0 , wo es zwo Städte seines Namens gegeben : welchesunter andern Gründen den D. Hyde auf die Gedanken gebracht, daß Chus in Baby/Ismen geherscht, und seine Nachkommen sich nach Arabien begeben haben "); ob eSgleich schwer fält, die Wonplätze eines derselben anzugeben; wodurch diejenigen, welcheChus für Aethispien halten, verankast worden, dieselben längst her afrikanischen Kü-ste bis an das Ende von Mauriranien auszubreiten °).
§. 374 -
Nachkommen Diejenigen, welche sie nach Arabien setzen, sind über der Lage derselben uneinig«des Chus. Den zum Grunde gelegten Regeln zufolge wollen wir daher annemen r I. daß Seba sich ir-gendwo in den südlichen Theilen von Chaldäa, oder dem arabischen Erak, angebauethabe. Weil r. seines zweiten Bruders, des Hapila Land da herum gelegen, und vom pison
gemäss
on 8sndion. p. in. e) ckron. csnan. p. >8.2). Ilb. i. <:»!«. 7 -
x>Hab,re. z, 7 . t)r Lhron.Zi, > 6 . -) Lzcch. io. r 'RZn. > 9 , -Lhron. 14, 9 -
Jes.>8,3eyh.z,io. sLhr.ir,;. Ierem.iz,sz. mone 5 -r-- ->?u6
<Iü rel. vcr. kers. l>. m) ibiu. y, 82, rle, ») Iclrm ibu!, x, A 9 , S.
xtirlex. I, 4. c, Z.