6Abschmt. Voit Zerstreuung der Menschen und Pflanzung der Völker re. 34z
gewassert worden; wie wir oben bemerkt haben. z. Sabrhas Sitz sag vieleicht mehrI « d.S-Mgegen Mittag, wo wir eine Stadt finden, die von pcolomäo Gaphra genant wird, nicht^'^'^'^^^eit von dem persischen Meerbusen; und eine andre, Gabatha genant, tiefer herunter inglücklichen Arabien, welche dein Sabtha viel naher körnt. 4. Raema, oder^hegma, mag seinen Platz noch weiter gegen Mittag finden, »meine Stadt her, die vom«Nolomao Ahegama genant wird, an eben dem Seebusen. Einige neuere gedenkeneiner Stadt nicht weit davon, Daden genant ?), welche, wie Dr. Wells im geringsten»>cht zweifelt, der königliche Sitz seines Sohnes Dedan gewesen ?). Doch andre bestimmenben i^aema und seine beiden Söhne, den Scheba sowol als Dedan, zur Bevölkerung^ der um das Schilfmeer liegenden Lande ^). Sie schliesset,, Dedan habe nahe an Edomgewont, weil Ezechiel sie zusammen setzt ch; so wie Raema nahe an Scheba mus ge-igen haben, weil sie beide als Handelsgenossen mit Gewürz nach Tyrus von eben diesemPropheten angefürt werden *); auch anderswo ") Scheba und Seba als Nachbarn bei-sammen stehen, ob sie gleich als besondre Königreiche unterschieden werden. Sie scheinen ei-den grossen Theil Arabiens im Besitz gehabt zu haben; denn PIuüus bemerkt, die sabai-schen Völker hätten ihre Wonungen von einer See bis zur andern, das ist, von dem ara-bischen bis zum persischen Meerbusen ausgebreitet gehabt. Ein neuer Schriftstellernimtan, Scheba habe an den Grenzen des Landes Midiangewont, und der Gegend denNamen gegeben, deren Königin in den spätern Zeiten den Salomon zu besuchen gekom-men*). Allein, die Araber sagen, das Land Scheba liege ein gut Stück weiter gegen Mit-taginMman, oder, wie wir es nennen, indem glücklichen Arabien, nahe an der indiani-schen See. Die Hauptstadt desselben war vordem Saba, jetzt Mareb >) genant, undhatte, ihrer Ueberlieferung nach, einen Abkömling des Iakeran oder Rahran zum Stifter.
Und man mus gestehen, daß solches das Land Scheba zu seyn scheint, dessen die Schriftgedenkt, indem der Weirauch da herum wächst. 5. Sabtecha hat alle Erdbeschreiberverwirk gemacht, ihm einen Wonplatz anzuweisen. Bochart *) findet keinen Ort in A«radien, der einige Aenlichkeit mit dem Namen habe, daher er nach Carmanien in per-lten hinüber gehet, und bemächtiget sich der Stadt Sampdace zu seinen Diensten; indemer anmerkt, daß M und B von den Arabern und ihren Nachbarn oft miteinander ver-wechftlt werden. Auf der andern Seite glaubt Dr. Wells '), die Saracenen seyn dieAbkömlinge des Sabrecha, indem dis Volk von den Griechen anfänglich Sabracenigenant, solcher Name aber nachgehendö in den weicher klingenden Garaceni verwandeltworden; welches seiner Meinung nach um so viel eher geschehen können, weil damit zugleich> auf das arabische Wort Saraka, sielen, gezielet werde, und also einen Schimpfnamen
! abgeben könne. Obgleich in der That das Wort Saracenen nichts anders ist, alsbfiarkün, welches im arabischen Morgenländer bedeutet; so wie die africanischenAraber, EgMen gegen Abend, Mogrcbin oder Abendländer genant werden. WirUnsers Theils sind furchtsam, uns in eine Sache von so grosser Ungewiöheitzu mischen, undhalten es vor den sichersten Weg, diese Person zu übergehen, und 6. zu dem Bruder desselben,
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