Band 
Erster Theil.
Seite
344
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-44- n Hauptst. Algememe Geschichte von der Sündflut bis Abrahams Geburt.

I..n d.S4or. dem Nimryd, fortzuschreiten; der, nach aller Geständnis, Ginear in Besitz genommen, ill'V.L. G. L55>7. Königreich daselbst gestiftet, und Babel zum Sitz seiner Herschaft gemacht hat *).

§. Z?5.

- 2. Mizraim stehet hier an der Stelle des zweiten Sohns Hams. Denn es »1»

o^izraim. g^ssex Streit, ob dis Wort ein Name einer eknzelen Person oder eines Volks sey, we»es die Endung der zwiefachen Zahl hat; obgleich das Zeitwort im Text, wo es von ihn*heist, er habe Lubim gezeuget, in der einzelnen Zahl stehet, welches der ersteren Meinungzu statten komt. Doch dem sey wie ihm wolle, so viel ist klar, daß die Namen der LudiMund aller seiner übrigen Nachkommen in der mehrern Zahl stehen; wie oasjenige beweiset,was wir von den Laphrorim lesen, nemlich, daß sie vom Caphcor ausgegangenAuch sehen wir in derjenigen Meinung nichts nachtheiliges, die sie vor Zweige eines großenHaufen Volks halt, das den Namen Mizraim gefürt, und das Land unter sich getheilt,welches die Hebräer und andre morgenländische Völker nach dem Namen desselben geenant <*).

§. z?6.

Nachkommen Was die von Mizraim abstammende Völker betrifk, so hält man r. die Lubim vokMizraims. die Völker oberhalb Egypren, die von den Griechen Aechiopier, und heutiges TagesAbyßinier heißen. Bocharr bemühet sich, dis durch nicht weniger als zehn Gründe zubeweisen *). In der Schrift finden wir sie selten anders als Lud genant, entweder vondem Namen ihres Stifters, oder ihres Landes. In einer Stelle der heiligen Schrift wirdLud ein gemischtes Volk genant in andern §) wird von ihnen gesagt, daß sie sehrgeschickt den Bogen gefürt, wovon die Aechiopier berümt gewesen; und in zwey derobgedachten Stellen t>) wird Lud mit dem Lhus und puc zusammen gesetzt, wie an-derswo die Lubim mit den Egypriern '); woraus sich Wessen läst, daß sie alle be-nachbarte Völker gewesen, s. Die Anamim werden vom Bocharr vor die Ammoniakner, oder vor die Einwoner desjenigen Theils von Lybien gehalten, wo der Tempel desJupiter Ammons^) gestanden, welche, nach Herobori Bericht, theils von den Egypti-ern, und theils von den Aechiopiern abstammen sollen, z. Die Lehabim werden mitden Lubim vor einerley gehalten, welche nebst den Gukküm und Lushiten mit den»Gisak aus Mizraim oder Egypten gekommen, Judäam anzugreifen t): dahermag man dieselben nicht unwarscheinlich vor die Lybier aus Cyrenaica, oder dem eigentli-chen Lybien nahe bey Egypren, halten. 4. Von den Naphthuhim glaubt man, daß siesich in Marmarica, welches an Cyrenatca liegt, niedergelassen "). Man bemerkt, daßdie EgsPtier alle die Landspitzen und Vorgebirge, an welche die See spült, LTlephchys ge-nant; und Bochart setzet die Naphthuhim lieber auf die Küste des mittelländischen, alsdes Schilfmeeres, weil die Troglodiren und Ichthyophag», die Einwoner der letzteren,in der Schrift Ziyim und Sukkiim genant werden "). Einige setzen die NaphrhuhnNum die Gegend Noph oder Memphis in Egypren °). 5. Die parhrusim sind offen-bar die Einwoner von pachros, welches einige gar irrig vor pelusium halten; andremit mehrerm Recht vorThebais, oder das obere Egypren, welches von dem untern Eg^-

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Siehe oben Haupst-I-Abschn. 2. §.rgr.st>. ; Mos. r, 2;.- ,.c. 7 . pkr-

l-8. 1 . q. c. 26. L;eä). zo, 5 L°) Iesai. 66,19. Irrem. »6,9. E;ech. ;o, 5. Irr.

4/1,9. -) 2 Lhr/is, z. >ib. 4. cap.zo. 2 Ll,r. 12,

I. q. c. 29. ») tblllcm. Ies. >9, IZ.