Band 
Erster Theil.
Seite
345
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7 Abschm't. Von Zerstreuung der Menschen und Pflanzung der Völker rc. 34z

pten ,'n der weltlichen sowol als heiligen Geschichte unterschieden wird -). Ezechiele)Itt.d^4«>-gedenkt desselben besonders, und Jesaias») unterscheidet es von Egppten: doch aus*' ^ E25-7.dem Jeremia erhellet, daß das Land parhros entweder ein Theil dieses Königreichs, oderdemselben benachbart gewesen, weil es nebst Migdal, Tachpanhes und L^oph 0 ge.

Meldet wird, von welchen es ausgemacht ist, daß es Städte oder Landschaften in Egyprengewesen. 6. Die Casluhim haben sich, wie man dafür hält, irgendwo gegen den Eingangvon Egypren um den Berg Laßius gesetzt, in dem Theile des untern Egyptens, wel-ches vom ptolomäo und andern Laßiotis genant wird, als von welchen Orten manglaubt, daß sie noch einige Aenlichkeit des Namens behalten haben. Doch ohne auf die-sen Grund zu fussen, kan man warscheinlich glauben, daß sie sich nahe bey den Caphto-kini niedergelassen, weil die Philister, wie es scheint, von diesen beiden Völkern»), undtäglich aus Egypcen herkommen. Bochart, so der jüdischen Meinung von Capthor,gefolgt, und dadurch verfüret worden, bildet sich ein, daß sie Einwoner von Colchrs «) ge-wesen, welches heutiges Tages Mingrelien heist. Was die Philister anlangt, die in derMosaischen Nachricht von der Zerstreuung, von den Casluhim*) hergeleitet werden : soWerden wir den ursprünglichen Aufenthalt derselben in Egypren, bevor sie nach Canaangezogen, betrachten, wenn wir auf ihre besondere Geschichte kommen werden. Die Caph-torim, die letzten von der Nachkommenschaft Mizraim, sind, wie Bochart-) bemerkt,nach aller Kirchenvater Aussage, dieCappadocier, und Caphtor Cappadocien, wie esdie 70 Dolmetscher auch übersetzt haben *). Zweifelsohne folgen sie hierin den Juden,welche diese Namen eben auf die Art erklären, wie die drey chaldäijchen Umschreibet thun.

Durch Cappadocien aber ist in diesen Schriften nicht Lappadocien in klein Ästen,wie Bochart und vieleicht auch die übrigen urtheilen; sondern irgend ein Ort in Egpprenzu verstehen, so nach der Rabbinen durchgängigen Meinung Demiar»), oder Damiec-da seyn sol, welches gemeiniglich mit pelustum verwechselt wird. Man solle fast gereiztwerden zu glauben, die Caphrorim stamten von Copms her, einer bekanten Stadt ebendieses Landes, welches, wie einige mutmaßen, seinen Namen von derselben bekommen; wennvur nicht im Wege stünde, daß Caphtor eine Insel zu seyn scheine^), und warscheinlicheriu dem See Tennis oder Tanis, der sich von Damietta bis an Tina, das wahre pelu-sülin erstreckt, oder aber in dem arabischen Meerbusen gelegen habe, als Creta gewesen sey;wie im folgenden svl bemerkt werden.

§. Z 77 -

z. Die Schriftsteller sind über dem Lande nicht einig, wo sich phut, chams dritterSohn, niedergelassen. Bochart giebt sich Mühe zu beweisen, Mizraim und er haben A- ^ .stica unter sich getheilet»). Das erheblichste zu diesem Vorhaben ist aus dem Hieronymogenommen, der behauptet, phut sey Lybien, und noch zu seiner Zeit habe ein Flus in^auriranien, mit der umliegenden Gegend, von demselben phut geheißen ^). Dochdagegen last sich einwenden, daß Ezechiel-) des phuts, nebst Chus und persten, alsbehülfen der mitternächtigen Feinde der Juden und in dem Kriegsheere des Gog ge-denkt ; und wir finden Chus, Lud und phut unter den Völkern, die nach Jeremiä Weissa.

A.W.H. »Theil. X x gung

^ S. Z7- ^ csp. -,,14. csx.u,n. r) eap.44.1.

12, IZ. u»d ;Mos.n,rz Ier.47,4. und Amos y, 7. ») pkziex. I. 4.,N 7 os.

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