346 ii Hauptst, Algemeine Geschichte von der Sündflut bis Abrahams Geburt.
I n.d-tz4o1.3lm3 Egypcen überfallen sollen ^), wie lTkeducadnezar nachgehends gethan; welchesv- E.G.LZA^ das Ansehen gewinnet, daß phurs Wonplätze etwa irgendwo zwischen Chris und Babylongelegen haben. Doch in so ungewissen Stücken wollen wir uns nicht anmaßen, etwas zustimmen.
§- 378 -
kanaan. 4« Nach den Gegenden wollen wir uns nicht umsehen, die vom Canaan und
»en Nachkommen angebauet worden, nemlich Gldon, Heth, den Iebustrern, Amorbkern, Girgostcern, Hivirern, Arkircrir, Sinirern, Arvadirern, Zemarirern undHamarhirern, von welchen wir besonders sprechen werden, wenn wir auf die Abhandlungvon Phönicier! und dem Lande Canaan kommen werden, wo sie sich unstreitig niederge-lassen.
Nachkommen
Iaphets.
§. 379 « . ' ,
Die Schrift last uns in Absicht der Gegend, wo sich Iaphet niedergelassen, eben stsehr im finstern, als solches bey den besondern Wonplätzen seiner Bruder geschiehet. Alles,was wir bey dieser Gelegenheit zusammen bringen können, besteht darin, daß er fich mit sei-nen Nachkcmmen von Sinear wegbegeben, und sich unter denselben gegen Mitternacht derLänder niedergelassen hake, wo sich die Kinder Sems angebauet. Einige bilden sich ausder Aenlichkeit der Namen ein, er sey der Iapems der Griechen H; doch es ist keineWarscheinlichkeit, daß er denselben jemals sey bekant worden, oder daß ihre Ueberlieferuwgen durch so viele Weltalter hinauf bis zu diesem Sohn des HToah reichen sollen.
§. Z80.
Homer. *. Gomer, Iaphers ältester Sohn, war, nach Iostphl Bericht, der Vater der
Gomeriren, die bey den Griechen Galarianer geheißen ^), welches die Gallier inklein Asten gewesen, und einen Theil phrygiens bewonet haben. Dieser Meinung ist Bo-charr; und wenn solches seine Richtigkeit hat, so haben diejenigen, welche die CiinnMrier oder Cimbrer vom Gomer herleiten, einigen Grund dazu, indem die Cimmeriermit den Galliern oder Celren einerley Volk zu seyn scheinen unter verschiedenen Namen. Undeö ist merkwürdig, daß die IValliser, die von den Galliern abstammen, sich noch heuti-ges Tages Ivumero, oder Cymro, und Cumeri nennen *). Dem sey nun wie ihmwolle, die chaldaischen Umschreibet müssen irren, wenn sie den Gomer nach Africa fi-tzen. Denn aus dem Ezechiel ist klar, daß sein Land Judäa gegen Mitternacht gelegen >'und daß es gegen Abend oder Nordwesten von Madia oder Medien gelegen, kan auchdaraus abgenommen werden, daß der Prophet das Haus des Togarmah, eins der Söh-ne Gomers, und der folglich nach unsern Regeln in dem Antheil seines Vaters, oder in denGrenzen desselben gewonet hat, nach Tyrus und Syrien handeln läst; welches nicht wolgeschehen können, im Fa! sie jenseits Mediens gelegen, als durch welches Land man ihnen ver-mutlich den Durchzug nicht würde gestattet haben. Wir möaen daher den Gomer nurdaselbst ,'n Ruhe lassen, wo ihm der gelerte Bochart seinen Wonplatz anweiset, nemlich inphrygien'«), ohne uns zu bemühen, aus diesem Worte eine griechische UeberseHung sei-nes Namens zu machen.
§. Z8l.
Sölme des Von den Pflanzungen der Söhne Gomers läst sich nicht ohne einigen Grund
selben. MUt-
/*) y. e) ?k,!ex. lik.z. csp. I. ^rniqn. 1 . 1 . c. 7. kkrlex-II li.z. c. 12.
E) c3x>.!,x,5. m) In loco 5ux-Uu5 cicaro.