6 Aöschmk. Von Zerstreuung der Menschen und Pflartzung der Völker rc. Z47
M«tmassen, daß sie um eben diese Gegend hemm gelegen. 1. Ascenas mus sich, wie es ^ ^scheint, nahe an Tlrmenien") niedergelassen haben, in den östlichen Theilen von klein 2 lsren;" 'denn unter den Völkern, welche durch die Nieder unter dem Tyrus solten aufgerufen wer-den, Babylon zu zerstören, meldet die Schrift Ararac, Minni, und Afcenas. Dochwenn man auf die Spuren acht hat, die noch von dem Namen gefunden werden: so scheintdas Land, welches er angebauet, in dem nordwestlichen Theil dieser Gegend gelegen zu ha-den; denn in Birbynien lag der arcanische See, und ein Flus, Ascamus genant, mit"nem Busen gleiches Namens; auch gab es vor Alters in dem kleinern phrygien oderTroas eine Stadt, Ascania genant, und auf der Küste Inseln, unter dem Namen derpanischen Eiländer: auch bemerkt man, daß ausser dem Ascamus, dem Sohn des Ae-Ueas, Homerus noch eines Königes dieses Namens gedenkt, der mit bey der Belagerungv°n Troja gewesen. Und zum Beweise, daß der beim Jeremia gemeldete Ascenasdie Völker dieser Gegenden gewesen, hat man aus dem A'enophon dargethan °), daß^astaspcs, nachdem er phrygien, welches am Hetlespom liegt, erobert, von da aus^iele Reuter und andre Soldaten mitgebracht, welche Cyrus zur Belagerung der StadtBabylon mit sich genommen. Mit einem Wort, der pontus Euximrs oder Axinus,
Wie er zuerst von den Griechen genant worden, wird vor eine Verstümmelung des Seesdes Askenaz gehalten -)» 2. Weil sich Aipharh vermutlich nahe bey seinem BruderAscenas niedergelassen, so können wir Iosephi Zeugnis gelten lassen, darauf sonst nichtallezeit zu bauen ist, welcher uns berichtet, die Paphlagonier seyn ursprünglich Aipha-täer von Aiphat genant worden §). Bocharc findet den Strom Akebas, Ahebaus,oder Ahebanris, nahe bey Paphlagonien^-; Srephanus gedenkt nicht nur des Flusses,sondern auch einer Landschaft eben dieses Namens, deren Einwoner Ahaboi geheißen; und^linius setzet ein Volk hieher, Alphai genant, welches dem Namen des Aiphat nochnäher kamt. z. Thogarnra, dcr letzte Sohn Gomcrs, hat sich vermutlich dem Aiphat^gen Morgen niedergelassen; einige halten davor, daß es auf der mitternächtigen Seite Ar«Meistens, unter den Iberianern geschehen; andre in Tappadocien und Galarien. Wel«che Meinungen nicht eben aus dem.Wege sind, weil diese Gegenden an diejenigen grenzen,wo Gomers übriges Haus gewonet, und ihre Lage dem Ausdruck des Propheten gemäsist: Gomer und alle seine Haufen, das Haus Thonarnia von Mitternacht und al-h seine Haufen ch; welches von ihrer Lage in Absicht auf ^udaam scheint gesprochen zu seyn.^Urcomannien, wo einige diese Pflanzstadt hinsetzen, scheint zu weit abzuliegen, weil vonihnen gesagt wird, daß sie auf die Märkte von Tyrus gehandelt«); und auch die Sachen,st sie dahin gefüret, nemlich Pferde, Reuter und Maulesel, bestätigen, daß sie in oder dochum Tappadocien gewonet; denn bis Land bringt vortrefliche Pferde und Maulthiere her-vor, welche letztem, wie man davor hält, zuerst daher gekommen seyn sollen, und war auchseiner guten Reiterey halber berümt, wie solches verschiedene der alten heidnischen.Beschicht«schreibe:- versichern *). Ausser dem finden wir auf den Grenzen von ponms und Tappa-dvcien ein Volk unter dem Namen Trocini ?), Trognst oder Trocmeni, wie sie Sre-phanus nent. In der chalcedomschen Kirchenversamlung werden sie Trocmades,
»der Trogmades genant, welcher Name eine Verwandschaft mit Togarmah, oder wiees die Griechen gemeiniglich schreiben, Thorgamas hat.
Tx 2 §. zgs.
^ 2er. 51,27. 0°) I. 7. ^ kliLlcx. Uk.c. y. gnti^u. >ik. c. 7.
vsii c. 1O. ^ Eze^l. z8, 27, >4» ^
vdi12. äeütvlNLt. 1.2» etc.