348 ii Hauptst. Algememe Geschichte von der Sündflut bis Abrahams Geburt.
I.n V.S. 4«l' §' ^82.
v. L G Doch mit dem allen geben sich die Armenier selbst vor Abkömlinge des Thogaema
Fortsetzung den sie zum Sohn des Tiras, des Sohns Gomers machen, und zwar von demvks vorigen. Sohne desselben, Haikh, von welchem sie und ihr Land, seit den »kältesten Zeiten her, denNamen Harkt) gefüret. Sie sagen auch, der bey andern Völkern übliche Name Armer"'en rüre vom Aram her, dem siebenten in absteigender Linie vom Harkt), der die Grenzenfeines Königreichs auf allen Seiten sehr erweitert °). Auch haben die Armenier ei»*zalreiche Zucht von treflichen Pferden, die sie dem Cyrus stat des Tributs übersandt ha-ben a); und viele dieser Thiere werden, nach dem Bericht eines gelerten Schriftstellers ^),auf Aussage glaubwürdiger Ingebornen, noch heutiges Tages zum Gebrauch der König*in persien zugezogen, und zu Geschenken der Stathalter an die Könige. In Erwegungdieser Umstände müssen wir Armenien den Nachkommen des Thogarma, oder, wie s"ihn nennen, des Thurgumai überlassen.
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Magog. 2 . Wir kommen nunmehr auf den Magog, den zweiten Sohn Japhets, von dessenNiederlassung die Geirrten viele verschiedene und verworrene Meinungen hegen. IostphUS,Hieronymus, und die meisten der Kirchcnväter halten seine Nachkommen vor die Scs"then um den Berg Caucasus; welchen Namen, nach Bocharrs Mutmaßung, die Grie-chen aus Gog Hasan gemacht haben, welches Gogs Festung im chaldäisthen bedeu-tet, von welcher Mundart, seiner Meinung nach, manches in der Sprache der (solcherund Armenier befindlich gewesen seyn sol °): doch vieleicht ist es vielmehr eine unrichtig*Aussprache von Cuh Raf, welches im persischen den Berg Raf bedeutet, wie die Araberihn nennen. Daß aber Magogs Pflanzstädte nahe bey der Wonung des Mesech undTubal gelegen, erhellet aus dem Ezechiel «*), der den Gog, König von Magog, überdie andern beiden herschen läst. Man hält davor, wir würden der Entdeckung seinerWonpläße noch näher kommen, wenn diese Worte: Der oberste Prinz, oder, wie esin unsrer Randüberseßung lautet, der Fürst des (Dbersten von Mesech und Tubal-),nach der Uebersetzung der ?o Dolmetscher gegeben würde: Der Fürst von Rost), Nie'sich und Tubal, weil auf der Erdenge, oder dem schmalen Strich Landes zwischen denieuxinischen und caspischen Meere, vor Alters zwey Arten von Völkern gkwonet: die«ine Rdoßi genant, an dem Fluö Cyrus, wie Joseph Ben Gorion schreibet, odervielmehr an dem Ros, Ras oder Aras, den die Griechen Araxes nennen: die andremit Namen Moschici, die eine lange Kette von Bergen bewont, die sich, nach prolomäiBericht, längst den nordwestlichen Theilen Armeniens hingezogen, und dasselbe von Colchisund Iberien abgesondert. Von diesen zwey Völkern, die entweder freiwillig über denCaucasüs gezogen, oder hinüber gejagt worden, glaubt man, daß die Russen und Mo-skowiter herkommen sind. * -
Bocharr glaubet auch, der Name des Magog sey in einer Gegend dieser Länderaufbehalten worden, die Gogarener ^) geheißen, nach Grrabonis und Srephani Be-richt; denn Gog und Magog scheint nur ein und eben derselbe Name zu seyn . da dasMkein Stambuchstab ist. Doch so weit können wir in dieser Sache nicht gehen, daß wirglauben sollen, der Name Georgiens, einer bekanten Landschaft in dieser Gegend, habe sei-nen
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