ZZ4 N Hauptst. Allgemeine Geschichte von der Sündflut bis Abrahams Geburt.
IttdS40l.se Gegend zu beziehen, wenn er dieselbe eine Ixonigin aus dem Mittage nent; denn
v.L.G.» 5 L> 7 .n)ol Ramm bey den Juden, als Raman bey den Arabern bedeutet den Mittag, undSaba oder Mareb liegt in dem Theile Arabiens, der Raman heist -). n. Nun sindwir wieder verlegen, den Ophir mit einer Wonung zu versorgen. Arabien hat keinen Ort,der mit diesem Namen eine Aenlichkeit hat, ausser Cspar?), einem Platz an dem arabi-schen Meerbusen, nahe beiden mitternächtigen Grenzen derLpnadocolpiten, und Og^ris einer Insel in eben der «See«). Bschart bemühet sich, Ophir unter die Lastanicen,oder (Zustanden») einzuschieben, welches vermutlich der Stam Ghastan ist ; wobey erdie Aenlichkeit der Bedeutung die Worte zu rathe zieht, wenn die Aenlichkeit des Klangesfeiet: und hier läst er sichs lieber gefallen, ganz in die Enge zu geraten, als auf die gemeineUngereimtheiten derer zu verfallen, die den Ophir nach Indien setzen, wo derjenige Ort,der seinen Namen füret und in der Schrift des Goldes wegen so berümt ist, gelegen habe»sol. Wir werden von diesem Lande genauere Nachricht geben, wenn wir auf die RegierungSalomonis kommen werden; und wollen hier nur bemerken, daß das Gold dieser Gegen-den, da es in einer Schrsscstelle den Namen des Goldes von parvaim zu füren scheint,zwey Mutmassungen veranlast hat: die erste davon ist, daß Ophir das Eiland Taproba-na°) sey; die zweite hält es für Peru in -?) America. Der Leser wird leicht einsehen,daß der letztere Name dem Namen Ophir am nächsten komt: doch zum Beweise, was dieAenlichkeit vor ein Jrwisch sey, ist Peru nicht der wahre Name dieses Landes, wie Herr'Walter Raleigh versichert, sondern demselben von den Spaniern beigelegt worden, ausMisdeutung einer Antwort der Jngebornen des Landes, auf eine Frage, welche dieselbe nichtverstanden. 12. Vom Hevilah glaubt Bochart, daß er sich in dem Lande Ahaulan °)angebauet, gegen Raman zu, dessen Al Edrisi /) gedenkt: doch da es scheint, daß zweyOrte sowo! als zwey Personen in der Schrift mit diesem Namen genant werden: der eine na-he an dem persischen Meerbusen, den Havilah, der Sohn Chus, inne gehabt, dessen schonoben gedacht worden ; und der andre anöden Grenzen der Amalekiter, gegendas Land derVerheißung: so mag der Leser, wenn es ihm beliebt, diesen zwölften Sohn Jakerans in bisletzte Land setzen, und ihm daselbst seinen Bruder Jobab, der der izte und letzte ist, zur Ge-selschaft geben; wenn er denselben nicht lieber über die Isbariren hinauf setzen wil, nährbey den Sachaküen, in dem südwestlichen Theile von Arabien, aus einer Mutmaßung,daß jene Iodabiten geschrieben werden mästen §) (^).
trab. r) Ii
5 . c°) SocL.i,-, ß-ogr. lrcr. I,d. r. c. 27.
«) Leoxr. tacr. 1.2. c. 2g. /) 6eoxr.
6 eoxr. dliublent. v. 26. er 52- Ueicr, /trab.
?kalex. 1 .2. 27, L) - Lyrott.), 6.
»»/anric,. luäair. pkalex, 5. 1.1. c. 9, «) k
r) üb. 6, cap. 2Ü-Nb. r. c. 27.
/) 6eoxr. I^ubieiit.
L) -Liirsn.z, L.
x) /iorī? ,. xsvxr. lacr, l. r, c. 29.
(rzi. B ) Von den arabische» Völkernamd der- fpecim. bitt. srob. und sonderlich in Iof Sim. Ässelben Ursprung komt mehreres vor in Gates pre- stmani clissert.4. -leorsdum oilZine sc reliZio"^Nmliisry liitcourse ltck, l vor der Uebersebung des bey dein ckron. orient. petr. Rahebi in derRorans, (pckleys lüll- ok illo Ssrsceiies, P-corks nekian, Ausgabe der scrixtor. l>/r. 220-270.
Siebes