I Abschnit. Beschreibung bott Egypten» Z6z
§. 408.
Egypttn lieget zwischen dem Men und 5 zsten Grad der Länge, und zwischen dem Lage und grSst^sien und zzsten Grad Norderbreite. Seine Länge von Mitternacht gegen Mittag beträgt se desselben.Hngefär 6oo Meilen, und die Breite seiner Küste an der mittelländischen See von Mor-öw gegen Abend erstrecket sich etwa auf zQo Meilen. Hingegen über der Theilung des LTkiles weit schmäler ; so daß die Ebene zwischen den beiden Gebirgen, die sich an jeder^eite des Flusses erheben, an manchen Orten nicht einmal eine Tagereise breit ist *). SeineLenzen gegen Mittag sind das Königreich Sennar, welches dem Könige von Aerhiopie»steuerbar ist, und die Nilfätle; gegen Mitternacht stößet es an das mittelländische Meer;
3Hen Morgen an den arabischen Busen , oder das rothe Meer und die Erdenge Suez;äegen Abend an Marmarica, eine Landschaft von Lydien.
§. 429.
Die alten Erdbeschreiber stimmen in Ansehung der altenGrenzen dieses Landes nicht Fortsehnn«Mit einander überein. Einige haben gemeinst, das Delta, oder derjenige Theil, der von derselben.
Armen des Nils eingeschlossen wird, müsse nur eigentlich Egypten genant werden t).
Andere rechnen es gegen Abend bis an den grossen Larabarhmusoder dasjenige
Z z - Thal,
/) Lpuä kk-roäot. I. 2. ttp. 15.
S. Lseiki Vo/axe» tom. 2. pax. 60/. in rlfrrx. y. 120.j. 17.
Selerte Untersuchungen sowol^de« jetzigen Zustandes, besondern lateinische» Dissertation äe geogrspfiis. .. - semem Werk beigefüget worden, davon der
als mancher Altertümer von Egyptencherausaekomwen,die hicbey verglichen zu werden verdienen. Dieerste ist die äeferiptionäel'LgyptecoiitenLntpIuü-eur» remargues curieufes für la ücogrspiile snci-enne et moäerne äe ce psis, für fes monumensaneiens, für les moeurs, /es coutumss et is reli-8wn äes Iisditsns: für les snimsux, les sichres, lesplsntes erc. compolee für les l^temoiiesäe bäon-l>eur äe >1 1 l. I. L "U sncien conkul äe krsuce psr
"lr. l' >e -rsc: uiLu tom 1. r. ,740. Dieandre besteht aus den Reisendes D.Schaw, derenssanräsische Uebcrsetzung 174; herausgegeben wer-ten : Voys^es äe kckonlicur 86tt ^ve.da.ll cisns plu-neurs provinccs äe Is Lsrbsrieet äu l.evsnt. conte-äes otzferestions geogrspliigues, pk>iigncs,kmlolo^imies et melecs für les royaumes ä' Alßerl'unis, für Is Syrie, l' Lgypte et 1 ' Arsbie Le-reee ton, i.r. in dessen andern Theile das r-te und^e Haupkstück von Egs'Pten handelt. Die dritte,"euste und ausfürltchste ist s äefcrjptionoflke Lastanä tome otlier Lountries, voiume tke krst, ok-^rrstionson LgxptbyUIe ». kOcOcKL, chch.v.st. 8. s.onäo,i 174z. 5 ol. pp. zio mit 7; gros-
Leser am Ende dieses Theils die Übersetzung fin-den wird, weil dieselbe mit dem grösten Fleis ge-macht worden, und alle bisherige Untersuchungenüberrrift. Der Verlust, den die Gelersamkeit durchdas Absterben des Jesuiten SicarSs erlitten vorErfüllung seines Versprechens, eine ausfüriiche Be-schreibung von Egyprcn herauszugeben, wird durchdiese neuere 2 lrbeiten ziemlich erseht seyn. Der vol'ständige Entwurf solcher Beschreibung ist in den non-vcaux memoircs äes mlll'ons äe is compa^me äelclus äsns le chevsnt tom. p. 204. feg. ingleichenin Joh Aib Labricii fslut. Ince eusnßeiü p^i.Kz.anzutreffen. Da die Hauptstadt Lair, oder al La-hnra, den Namen Mass oder alMafssr füret: sokan das ganze Land davon seyn genant worden.Welche noch jcho übliche Benennung einer vomD.Gckaw p. r.z. angefürten morgenländischen Ueber-lieferung zufolge vom Miyraim herkommen sol,so durch das Zeugnis des ßeogr. nubicnf p. 97 be-stätiget wird, vrbs -Horftat ex iyla Metzc licäiäls s ///o , cui psx'. . .
ipke enim csm aeäikcsuerst prlmitus. Die Be-
. ... c>. -74Z. IM. pp. mit 7; gro,- tpw enlin csm acaincsuerst primitiis. Die Be-
M Kupfer,,. Hoffentlich wird es manchem Leser beutung und Abstammung des bey uns gewönlichen?"Zenem seyn, die erheblichsten Nachrichten und Er- Namens dieses Landes hat Hr. Pros. Joh. Dierr.' stuterunqcn daraus in den beigefügten Anmerkun- Xvi nrler aus gleiche Art erkläret in der AbhandlungJe» «„zutreffen : wie denn auch ein paar Kupfer äe vcro Aegvptl etymo eruäitornmque circs illuäMm Werk daraus einverleibet worden. Der lemeiuns, so das erste Stuck der äifguillt. pKUoloß.^»lchschnic oder Vorstellung der innern Beschaffen- desselben ist. Bey der teutschen Schreibung diesesAt der grossen Pyramide bey Lairo ist aus dem Worts ist lieber Egypten als Aegypten gesetzt wor-^»illet genommen, deren Zeichnung D. Poeocke den, weil es nicht niir in allen heutigen abendländl-w richtig und genau befunden, daß er dieselbe un- scheu Sprachen so „blich ist, sondern auch in unsererRändert beibehalten Die Karte von Egypten teutschen Uebersetzung der heiligen Schrift aufdiesr»st p-cocks Arbeit, deren Erlmterung in einer Art geschrieben worden.