I Abschnit. Beschreibung von Egypten. Z8Z
Verlust der Kürbisse, LNelonen, Zwiebeln, des Lauches und Knoblauches beklag»kn, welche sie in Egypten so häufig gegessen hatten °) *) (^^).
Die Gebäude und andere Kunstwerke der alten Egypter, so die Bewunderung al» Von den sel-solgenden Zelten erwecket haben, verdienen eine umständlichere Betrachtung. tenheiten der
Gemeiniglich betrift die erste Untersuchung derer, so diS Land wollen kennen lernen, in
^ Spißseulen oder Pyramiden, diese erstaunlichen Gebäude, welche von den Alten mitstuderheitvon^cht unter die Wunder der Welt gerechnet worden. den Pyram,.
^ Es giebt deren viele in verschiedenen Gegenden von Egypten, vornemlich aber inDberegypren, wie wir bereits angemerket haben. Diejenigen aber, so von den Reisendenvornemlich beobachtet und beschrieben sind, stehen auf der Abendsekte des Nils, nicht weitIizah, welches um die Gegend des alten Memphis lieget. Die Anzaldieser Spitz»stulen erstrecket sich ohngefär auf zwanzig, wovon sonderlich drey, die sehr nahe aneinanderstehen, besonders merkwürdig, und eben diejenigen sind, wovon man so viele Beschreibungenhat. Die andern liegen weit zerstreuet in der libyschen Wüsten, und sind kleinere Abrissevon den ersten; wiewol einige derselben gar ansenliche sind, sonderlich eine, die gegen Süd-westen, von den übrigen ohngefär zwanzig Meilen weiter in der libyschen Wüsten lieget,und ganz unverschuldet sowol von alten als neuern Schriftstellern Übergängen worden, ob siegleich eben so gut, als eine der ersten drey, beschrieben und beinahe vor ein Wunderwerk ge-achtet zu werden verdienet (^).
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Der gemeinen Meinung nach kamt das Wort Pyramide von dem griechischen Woher sie denPyr oder pur, Feuer, her, daß diese Gebäude von ihrer Gestalt so benant worden, indem «amen beksm-ste von einem breiten Grunde aufsteigen, und oben spitz zugehen, wie eine Feuerssamme.
Andere, deren Meinung posiius^) genem zu halten scheinet, behaupten, ihre Benennungkomme von pyros her, welches in eben der Sprache sVeizcn bedeutet, weil sie dieselbenzu Kornkammern der alten egyprischen Könige machen wollen. Ein neuerer Schriftstel-ler hingegen, der in der coprischen Sprache geübt ist, hat uns eine andere Abstammungaus dieser Sprache ertheilet, in welcher puoro einen Rönig, Mist aber ein Haus oder- Reschlechrsfolge bedeutet; die Ursache nun, warum die Pyramiden also genant wor-den, sol, seiner Meinung nach, gewesen seyn, weil sie zur Erhaltung des Andenkens dieser Für-sten
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, OH,) Ausser diesen ««blieben Krautern wurden Einsiedlern und Mönchen alhier leben können, undEgypten auch viel giftiae Erdgewächse angerroft sich öfters ohne Brot und Getreide erhalten.
, daß um derselben willen Egypten in andern (2,67. B.) Ausser den drey berümresien Pyramr-l-indern ganz beschrien war (;). den von Gize beim alten Memphig, stehen die
meisten übrigen bey Saccara und Dashour, wel-(-.66, B ) Henna ist das 17 Stück der pbyta. che Pocock ausfürlich beschreibt B- - e.6 S. 48 -e.fplüse des D- Schaw, wo diese Pflanze Al- auch verschiedene unweit Laiume bey dem See Mö,
Henna auch Alcanna genant, und genau beschrie- einund dem Labyrinth, c.7 S. ;; rc. in welchenwird. Die Güte und grosse Menge von Erd- vom Nil entfernten Gegenden die Erbauung so er-wächst,, und zur Speise dienlichen Wurzeln hak, staunlicher Gebäude, der beschwerlichem Herbeischaf-fst der gelinden Witterung dieser Gegenden, auch sung der dazu erforderlichen Steine und anderer°!e> beigetragen, daß vom -ften Jahrhundert nach Materialien wegen, weit kostbarer seyn müssen, als^bristj Geburt an, eine unglaubliche Menge von die Auffürung der am Nil befindlichen gewesen.
(;") 9. c, 1^.
A.W.H.l. Theil.
Ccc