422 III, Hauplst. Geschichte Egyptens bis zu den Zeiten Alexanders des Grossen.
von breiten Steinen, wie an der ersten Spitzseule; allein der obere Boden ist nicht eben,sondern die Steine sind ohne Ordnung neben einander gesetzt: woraus man abnemen kan,daß sie nicht fertig worden. Und dem ohnerachtet ist sie doch älter, als die anderen; welchesdaraus erhellet, daß die Steine alle ausgewittert und zum Theil zu Sand zerfallenDie Grundfläche hält sechshundert drey und vierzig Fus auf jeder Seite; an der mitt^nächtigen Seite auf dem vierten Theil ihrer Höhe ist der Eingang, der dreihundertsechzehn Fus von der Morgen- und folglich dreihundert und sieben und zwanzig Fus vonder Abendseite entfernet ist. Die einige Oefnung, so hineingehet, halt viertehalb FuS in derBreite, und vier Fus in der Höhe; sie läufet zweyhundert sieben und sechzig Fus herab,und endet sich mit einem Saal, der nach einem spitzen Bogen gewölbet und 25 und ein halbenFus lang, und eilf breit ist. In der Ecke des Saals ist ein anderer Gang oder Gallerie,die wagerecht läufet, und inwendig drey Fus ins Gevierte hält, zehntehalb Fus aber langist, und zu einem andern Zimmer füret, dessen Längs ein und zwanzig Fus gegen eilf FnsBreite betrüget, und gleichfals ein sehr hohes Gewölbe hat. An der Abendseite ist ein vier'eckiges Fenster, vier und zwanzig und zwey Drittelfus vom Boden; wodurch man aber-mals in einen ziemlich breiten Gang komt, der Manöhöhe hat, wagerecht läufet, und drei-zehn Fus, zwey Zol lang ist. An dem Ende dieses Ganges ist ein grosses Zimmer oderSaal mit einer gewölbten Decke, sechs und zwanzig Fus, acht Zol lang, und vier undzwanzig Fus ein Zol breit. Der Fußboden davon ist der natürliche Fels, der allenthalbe»rauh und ungleich ist, ausser daß er in der Mitten einen kleinen glatten und ebenen Plaßhat, welcher von dem Felsen umgeben wird, und weit niedriger ist, als der Eingang in desSaal, oder der Grund von den Seitenmauren s) (^).
§. 467.
2 kvt der er- Es sind mancherley Einfälle an den Tag gekommen, auf was Weise diese verwun-bauung der- dernswürdige Gebäude aufgefüret, und durch was vor Künste die Steine, absonderlich dieselben. erstaunlich grossen in der ersten Spitzseule, so hoch hinangebracht worden. Herodorus,der sich aber nicht gar zu deutlich ausdruckt, ist der Meinung: nachdem die erste Lage ge-leget gewesen, habe man andere Steine mit kurzen hölzernen Machinen von der Erde dar-auf gebracht; wenn nun die Steine auf dieser Lage gelegen, seyn sie auf eine ändertMachine, die aus der ersten Stufe gestanden, gebracht, und von bannen mittelst einetandern auf die zweite Reihe hinaufgezogen worden; daß demnach so viele Machinen alsReihen von Steinen da gewesen; oder sie mästen auch sonst, wenn sie nur eine Machine ge-habt, nach Beschaffenheit der Unistände den Ort derselben verändert haben. Ferner sageter: die obersten Theile seyn zuerst fertig gemacht worden, hernach die übrigen nach der Ord-nung, am allerletzten aber die niedrigsten, die dem Boden am nächsten gelegen Dio^
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s) Voy, psrt. I. c, 6. ch Äero//, l, L.
08z,B.) Diese vierte pyrainiSe bey Saccara übereinkommen. Auch ist in der neuen Schrift!steht unter einer grossen Menge von andern zum läeechiAouvernementsncienetmocierneöel'M'Theil ziemlich unversehrt gebliebenen und nicht viel pte svec is äeicrlptlon ä'une Iioiivelic Pxrsini-Ie-kleinern Spitzseule«, und wird gemeiniglich II He- er äe nouvellos remsrgiies ti,r les ruoeurs etreni Elkebere- El-Barieh, oder die grosse Pyra- vILZes äes bsbiwns -le ce pur kl. l.. dch stmide gegen Mitternacht genant, weil nicht weit vom Hrn. Maser,'er als eine Fortsetzung derbavon eine andere liegt, so die «rosse Pyramide ge- schreibunq Maillets ausgefertigt worden, tow. ^gen Mittag helft. D. pocock hat dieselbe genau ?- 61-7; eine ausführliche Nachricht von derselbenbeschrieben S.;i,rc. dessen Ausmessungen,nach eng!,- zutreffen.schemMaas gerechnet,MitThrvenotsMaassen meist