2 Abschrie. Vom Altertum, Regierungsart, Gesetzen rc. -er alten Egypter. 415
4) IN der Arzeneigelartbcrt 559 - wobey sowol von«brcii Aerzten 560. als von ihren Arzeneien ge«handelt wird 561.r) in der Lhymie ;üs.
in der Zerzliederungsknnst 56z.
" >n der Naturlehre ;6^.r) in der Zauberkunst oder Magie 565.566. 567.Ausser diesen Wissenschaften find noch andereunter ihnen bekant gewesen, ;68. sonderlich ihre.Schiffart auf dem Nil 569.
Die Mittel, wodurch sie solche Wissenschaften un-ter sich erhalten und fortgepflanzet; solches geschahe
1) vermittelst der in steinerne Seulen eingegrabensnSchriften 570.
-) vermittelst ihrer heilig gehaltenen Bücher 571.z) vermittelst ihrer hiersglyphischen Bilder 572.bey welcher Gelegenheit gehandelt wird.s) von der Egyprer Buchstabe» und derselbenUnterschiede; 7 Z. 574 -57;.
b) von ihrem Altertum 576.
c) von der Sprache der Egyprer, und zwar sowolvon der alten 577. als der neuen und fogenan-ten coprischen 578-
vm. Don der Handlung und Schissart der Egyprer
S 7 S -58z.
§. 491.
ÄAs giebt wenig Völker in der Welt, die auf ein gleiches Altertum mit den Egyptem AltertumAnspruch machen können; ihr Land ist das einige in der Welt, das den Namen derEgxpttr.von einem Sohne Noah bekommen hat, wiewol es ungewiö ist, ob sich Hamselbst darin jemals niedergelassen habe. Indessen hat unstreitig sein Sohn Mizraim E-gppten mit seinen Nachkommen bevölkert, als welche unter dem Namen der Mizraimk>achrustm, Lasluhim und Caphrorim verschiedene Theile dieses Landes bewonet ha-ben -).
§. 492 .
Dem ohnerachtet haben die Egypter selbst, aus Unwissenheit ihres wahren Ur- Eigenesstrungs, auf ein weit grösseres Altertum, als dis angezeigte ist, Anspruch gemacht, und be- vorgeben der,huptet, daß sie die ersten Menschen in der Welt gewesen; welche sowol als Thiere, ihrerEinbildung nach, vielmehr in ihrem Lande, als in irgend einem andern Theile der Welt,
Ursprünglich haben entstehen müssen, um der vortheilhaften Beschaffenheit der Lust und na«türlichen Fruchtbarkeit des Nils willen, inglekchen weil ihr Land verschiedene Arten von Ge-wachsen , zur dienlichen und nötigen Speisevor die neuentstandenen Menschen und Thiere,don selbst hervorbringe. Und diese Meinung durch eine wirkliche Begebenheit zu bestäti-gen, haben sie sich auf die grosse Menge von Mäusen berufen; die alle Jahre aus dembchlam entstehen, den der Nil bey seinem Fa! zurücklasset. Unter denselben nun seyn eini-ge, wie sie vorgeben, nur dem Vördertheil ihres Leibes nach lebendig und völlig gebildet,das übrige aber sey unbelebt und ohne Bewegung, weil es die Natur der Erde noch nichtvöllig abgeleget habe Nun bemerket man zwar auch in andern Ländern, daß die Ver-bindung verschiedener bequemen Umstände zu gewissen Jahrszeiten eine erstaunliche Ver-vielfältigung dieses Ungeziefers veranlassen könne; was aber den andern Theil der Nach-sicht betrift, so ist es nicht unwarscheinlich, daß die Mäuse, so zu der Jahrszeit in EgyprenErzeuget rverden, von eben der Art sind, als diejenigen, von welchen die alten SchriftstellerEtjälen, daß sie in diesem Lande, auch einigen anderen Gegenden, entstehen, und nur zwey^eine haben *); welche man daher beim ersten Anblick, ohne weitere Untersuchung, gar leichtdor unvollkommene und nur halb gebildete Thiere halten kan. Auf diesen falschen Begrifdou ihrer ursprünglichen Herkunft gründen nun die Egypter ihre Geschichte, und machendaher eine ausschweifende Rechnung von ungemein vielen Jahren, binnen welchen sie, unterRegierung ihrer eingebornen Könige, das allerglücklichste Reich von der Welt gewesen.
3mmittelst hat man doch Nachricht, daß sie zu des psammerichus Zeiten die phrygier
vor
«) S- offen Hauptst. 2. Abschn 6. §. zyyssss. 5 ) 1 .1, z». 9.
Iltbur. />//«, tüü. o»r. I.lv.L. 67.77-/0,7. l.4,
c) in üc Sliim».