4Z2 m Happtst. Geschichte Cgyptens bis zu den Zeiten Alexanders des GroM-
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Fortsetzung. Dieser Vielgötterey der Egppter ohnerachtet, wird dennoch behauptet, daßder That nur einen einigen höchsten GOtt erkant haben, den Schöpfer und Regieret,Welt; den sie zuweilen mit dem Namen Dstris oder Serapis, bisweilen mit demAmen )sis, und zu anderer Zeit durch Nefth bezeichnet. An dessen Tempel zu Galös! >gende merkwürdige Aufschrift gestanden: Ich bin alles, was gewesen ist, noch ^und seyn wird ; und meinen Schleier hat noch kein Sterblicher aufgedeckt ^Zu Capua ist auch noch eine Aufschrift auf die Ists, folgenden Inhalts, Vorhang ,Dir, die du eins und zugleich alles bist, der Göttin Isis *). Von den Einwogder Landschaft Thebais berichtet man, daß sie nur den unsterblichen und selbständigenCneph oder Emeph, verehret haben; daher sie auch von allen Auflagen zum Unterhaltsheiligen Thiere frey gewesen, die in Unreregypcen verehret worden Von diesemEnephsol, ihrer Meinung nach, ein anderer geringerer Gott entstanden seyn, der die Evorgestellet und phtha geheiffen; welches Wort heute zu Tage unter den Copten gebrämlich ist, das gütliche Weftn anzudeuten *)
Verschieden- Indessen ist offenbar, daß diese Neigung zur Abgstterey, die vkeleicht anfänglichheit ihres gö-ku einigen Theilen von Egypren die Oberhand gehabt haben mag, mit der Zeit das ga»!tzendienstes. Reich überschwemmet hat; m»d, welches kaum glaublich scheinen solte, sie endlich dahin
fallen, verschiedenen Thieren, ja so gar Gewachsen, als Lauch und Zwiebeln, gütliche Ezu erweisen., Welches mit so grosser Verschiedenheit und Mishelligkeit untereinander ^schehen, daß, einige von den Hauptgöttern aufgenommen, die im ganzen Reiche überallehret worden, der Dienst einer reden Gocheit in eine oder zwey Städte oder Landschaftengeschränkt gewesen. Daher es auch gekommen, daß die Griechen viele von den Dornessten Städten in Egypren nach dem Namen der Götter oder Thiere benant haben, diein verehret worden, als Diospolrs oder Jupicersstadr, Heliopolis oder Gonn^stadr; und auf gleiche Art haben andere den Namen von pan, Apollo, Larona, Hermes, Hercules undVenus gefüret, ja auch von dem Hunde, Löwen, Wolfe, Lroc§'dile, den Fischen Laros,st)xyrinchus und Phaarus, und andern Thieren
§.
x) <ls ILö- er OLi-Ie p. z;-,. s) Siehe inte», p. 4 ir. tg. ») ,
vbi 5upc» x. Zsy. S> Ue §. 8. c,t) ViS. 5uxrr §. 28. kq.
Dieses wird nicht unbillig in Zweifel ge-zogen , indem selbst des Dwdorus vorhergehenderBericht diese gute Meinung von den EgyptecnHinflösset. Vici. Barle continustions äes kenteeslur les cometes y. zzz. zz4.
. Diese Meinung von der Verehrung
eines einigen höchsten Gottes bey den Egyptern,ist, allem Ansehen nach, so ««gegründet, als das Vor-geben einiger neuern Schriftsteller von der den E-gyptexn bekam gewesenen und von ihnen verehre-len Dreieinigkeit. Welchen Traum Rircker sowolals Franc. Flussir« LanSalla und -Hannib. Ras-sel in der Ausgabe und Auslegung des unächten-Hermeris in Poimanver auszuschmücken gesuckr,wovon sowol W«tst«s(zo 4 ) e.z, alü Hr. Brucker
(zag) zu vergleichen ist. Der Lneph scheint mehrAne smbildliche Vorstellung als eigentliche Gotheic^Egypter gewesen zu seyn, wenigstens istdessEVerehrung niemals algemein worden, auch in^,beregypten entweder nicht gar erheblich, oder Asehr kurzer Dauer gewesen; indem die häufigen E,mal und Ueberbleibsel des gottesdienstlichen ÄA»tums in diesen Gegenden die höchste und übemgende Verehrung anderer Gotheiten erweisen.
(;o6. B.) Aus den verschiedenen SinbiE'/Namen und Arten der Verehrung einerleyauch feierlichen Begehung besonderer Wohüb^,derselben in verschiedenen Städten, ist mit der 2^manche Vervielfältigung der Götter selbst eEden. Welche grosse Menge doch ohne GrE g,«durch vs» manchen vermerek worden, daß