4Z2 iil Hauptsi. Gesthichte EgyptensW zu den Zeiten Alexanders des Grossen.
aber die Fruchtbarkeit des Nils. Zuweilen aber wurde sie als die Cybele vorgestellt/daß sie den ganzen Leib vol Brüste gehabt, um damit anzudeuten, daß sie alle Dinge eMre *) ('").
§. 5l6.»
Des Ssravis Das Bild des Gerapis hatte menschliche Gestalt, mit ekiiem Korbe oder Schesttund Jupiters, auf dem Kopfe, den Ueberflus anzudeuten; mit der rechten Hand lenete er sich auf e>^Schlangelikopf, deren Leib um ein Bild mit drey Köpfen, eines Hunds,Löwen und WolMgeschlungen war; in der linken Hand hielt er ein Maas einer Ellen lang, als ob er die Hö-des Nilwassers abmessen wolte ?).
Jupiter, oder Ammon, wurde von den Egpptern durch ein Bild mit einemderskopf vorgestellet; wovon sie folgende Ursach angeben: Hercules sey sehr begierig g«"^senden Jupiter zu sehen, habe aber nicht ohne grosse Schwierigkeit seine Bitte erhalt«"'weil der Gott sich ungerne wollen sehen lassen; endlich habe doch Jupiter sein ungestü^Bitten bewilliget, und nachdem er den Kopf eines Widders von dem Leibe abgesondert,"""den ganzen Körper abgedecket, habe er die Haut mit der Wolle angezogen, und sich ^Hercules in dieser Gestalt gezeigek. Und in dieser Art, den Jupiter vorzustellen, würd«"die Egypter von den Ammoniern nachgeamet, einem Volk, das von ihnen und den ^thiopiern als eine Pflanzstadt entstanden I
§. 5 >?.
Der übrigen Die übrigen berümten Gotheiten der Egypter waren Anubl's, Harpocra^'Götter. «Vnis und Lanopus. Der erste wurde gemeiniglich mit einem Hundskopfe gemalet, ^er bey der Begleitung des Msiris in seinem Feldzuge mit einem Hundsfelle bekleidet ge"^sen '), und ihm nebst der Isis zur Wache dienete Zuweilen wird diese Gstheit ^dem Hermes verwechselt, und alsdenn mag der Hundskopf seine Geschicklichkekt imforschen anzeigen sollen. Harpocrates war der Isis Sohn, den sie mit dem Dsiris Eseinem Tode gezeuget haben sol; aus welcher Ursache er an seinen untern Gliedmaffen schnM^ gewesen Dieser war der Gott der Verschwiegenheit, daher er gemeiniglich so abgeb^
/>) S. vbi 5 upr» '576. in virxil. I. I. c-,lUetLM. I. 2. -.) S.
in lskurnsl. I. I. c. ro. in voce vbi luprr, ,) O-o-e» iil). I. 7'"
k) ibül. p. 77. ?/«ra?cL. vbi supr» p. 757. «) läsm ibiüem p. z;8.
Eine umständlichere Beschreibung dieserGötzenbilder findet man in des Pignorii menlailiaca.
(;o 7 .B.) Osiris wird auch häufig als eineeingewickelte Leiche oder Mumie vorgestellet; undunter den Sinbildern der Isis ist das Schis einsder berümtesten, so auch ausser Egyptew sehr üb-lich gewesen.
(tzoZ B.) Aus den Nachrichten Eusebii im LebenEonstanrini B .4 c-r;, Socratis in der Kirchen-gesch. B.r c.,8, Sozomeni B. i. c. 8 erhellet, daßLonstantinus den Nilmesser aus dem Tempel Se-rgpis in eine christliche Kirche versetzet habe, dendoch Julianus wieder in denselben Tempel bringenlassen, wo er auch geblieben bis ins Jahr ChristiZ89 < da Theodostus das Gerapimn, nebst allen«zyprischen Tempeln und Götzenbildern zerstört;folglich die Milche Feier der Überschwemmung des
Nils dem Serapis gewidmet gewesen, vor de"!fich auch geschickt, wenn er der Disparer oder Mto gewesen, dem nebst der Lereri, auch nach der«"swertigen Götterlehre, die Fruchtbarkeit der Erde»Ageschrieben worden. Und daraus kan die VeraEsung des Jrtums -HaSriani begreiflich gen,achtder Hauptinhalt des Schreibens dieses Kaisers.,,Severiannm beim Vopifio gerettet werden:ohne Zweifel aus der algemeinen Feier diesesfestes nicht nur von Heiden, sondern auch den A,
che Gotheit von allen übrigen Anhängern sonst E,«verschiedener gottesdienstlichen Lehrbegriffe,schaftlich seyn verehret worden. Jupiter AA qe<wird von einigen vor den ^am, Noäh Mkalten, die alsdenn tpsikin für dm Miskfi^Menes halten.