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2 Abschn. Vom Altertum, Regierungsart, Gesetzen rc. der alten Egypter. 4ZZ
tt wach, daß er den Finger auf den Mund hielt; er stunde allezeit bey den Bildern desMris und der Isis, damit anzudeuten, man müsse nicht davon reden, daß sie ehemalsl^vllch gewesen *). Grus wird oft mit dem Apollo verwechselt; er war der Isis und^ Dsrris Sohn, und ward gemeiniglich als ein Kind; so in Windeln eingewickelt ist, vor«Wellet; zuweilen aber auch, bey den Einwonern von Copcos, so, daß er die Schamgliederes Typhon in der einen Hand gehalten *). Canopus war der Steuermannes Schifses Dsiris, seine Seele wurde nach seinem Tode in den Fixstern dieses Namens *) versetzet,. ^ einer von der ersten Grösse, aber in Europa nicht sichtbar ist *). Dieser Gott wurdeurch seinen Sieg über den chaldälsthen Gott, das Feuer, berümt; wovon die GeschichteMich diese ist: Die Chaldäer fürten ihren Gott herum, daß er mit den Göttern andererrander streiten solle, welche er insgesamt leichtlich überwand und zernichtete, indem keinesAn ihren Bildern im Stande war, der Gewalt des Feuers zu wiederstehen, bis endlich derBiester des Canopus diese List erdachte: Er nam einen irdenen Wasserkopf voller Löcher,Welche er mit Wachs verstopfte; sodann füllete er ihn vol Wasser, bemalte denselben, sitzte°eri Kopf eines alten Götzenbildes darauf, und brachte ihn als einen Gott zum Vorschein.In dem Streite schmolz das Wachs gar bald, daß das Wasser aus den Löchern herausliefund das Feuer schnel auslöschte. Zum Andenken dieses Sieges wird Canopus gemeinig.lich in der Gestalt abgebildet, die wir eben jeßo beschrieben haben, ohne Arme, und mit sokleinen Füssen, daß man sie kaum warnimmet ö). Andere stehen jedoch in den Gedanken,es seyn solche Bilder in der That nichts anders, als mitLTUlwaffer angefüllete Befasse, wel«ches die Egyprer ebenfals götlich verehret haben
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Unter den heiligen Thieren, so die Egypter anbeteten, wurde keines mit grösserer , ^on denEhrerbietung verehret, als der Stier, wodurch sie den Gstris vorstelleten. Man hielt der-pjZ^" ^selben zwey in Egypren, einen Namens Apis, von den Griechen Epaphus genant, zuNemphis; und den andern unter dem Namcn Mnevis, zu Heliopolis: der letzte warschwarz, und die Ehre, so man ihm erwies, war geringer als die, so dem Apis wkederfur *).
Dieser Apis muste ein Kalb von einer solchen Kuh seyn, die nicht mehr kalben, und, wiedie Egyprer sich einbildeten, blos von dem Donner trächtig werden konte. Die Kenzei-chen, wodurch er von allen andern Ochsen unterschieden wurde, waren folgende: Er warschwarz, einen viereckigen weisen Flecken vor dem Kopf ausgenommen, und hatte die Ge-stalt eines Adlers aus seinem Rücken, einen doppelten Streif Hare am Schwanz , und unterdrr Zunge einen Knoten in Gestalt eines Käfers '*). Ja, andere rechnen gar bis neun undAemeichen, die dieses 2.hier besonders an sich h§ben mu^e ^). Man opferte dein^Pis andere Achsen, war aber so genau in derselben Wahl, daß man sie vor unrein hielt,wenn sich nur ein einiges schwarzes Har an denselben fand. Diese Untersuchung ward
von
->pu6 äuguNm. <i- ciuit. Del. ^ vb, lnprr p.zyz. V,6. 0 - 6 ,p. v-rs. I. p. -14.
r) ibiä. p. 559. a) S- >'>0. nar. I. S. c. ir. » > ,n Osnopus. luü.
-ccl-r. >. II. c) 6- Iü6e er 05 ci 6 - p. Z64. <0 I. z. V16. 1 .8. c. 46.
kiü. -mim. I. II. c. 9.
^ ^09 B.) Vom -Harpocrate h-it Gisb. La-eine weitläufige Abhandlung herausgegeben,Mex Aufschrift: btsrpocrstes 6 ve exglicrtio^^niiculae srßcntese antiguillimLe liih ltsrpo-hzurz, ex /tegyptiorum iiiüitulo tolein re-
A.W.H.i Theil.
praescntsntis im Jahr 1676, deren zweite Auflagevom Jahr 1687. über die Hclfte vermerkt ist, darinzugleich manchen vom Baudeloc in der Schrift net'ukllile äes voxzZes gemachten Einwürfen begeg-net wird.