494 m Hauptst. Geschichte EgypLens bis zu den Zeiten Alexanders des Großen.
die Halbgötter oder Mestrai aber nach der Sündflut vom Geschlecht des Mizraim, unddie sterblichen Menschen, oder die Egyprer, Menes und seine Nachfolger; auch fer-ner i2oo von den 1985 Jahren vor die Regierungen der ersten rechnen "): so machendie übrigen 78; Jahre die Zeit der Regierung des Mizraim und seiner Nachkommen auS.Ziehet man endlich die gesamte Zahl der 198; Jahre von den gedachten Z5ZZ ab, so bleibenIZ7O Jahre übrig, als die Zeit von dem Menes bis aus ls Jahre vor Alexanders Zeiten.Rechnet man sodann von dieser Zeit an rückwerts, so fält der Anfang von des Menes Re-gierung, nach der samaricanischen Zeitrechnung, ohngefär in 8äs eilfte Jahr vor Abra-hams Ankunft in Eczypten; der Anfang der Regierung Mizraims aber um das 298!^Jahr nach der Sündflut. Diese Rechnung würde nun sehr scheinbar seyn, wenn dadurchnicht der Anfang des egyptisthcn Reichs an die roz Jahre zeitiger einfiele als die Zerstreu-ung der Menschen, so doch schwerlich angenommen werden kan, wo man nicht zugeben wil,daß die Egyprer die Jahre der Regierung ihrer ersten Vorfaren über ihre Nachkommen/ehe sie Sinear verlassen und nach Egypten gezogen, mitgerechnet haben. Allein, derHaupteinwurf gegen bis alles bestehet darin, daß Manerhons Zahl von Z5s> ganz offen-bar blos auf des Menes Nachfolger gehet, und wir haben keinen Grund auszuweisen, stuns berechtigte, etwas davon abzuziehen (^°).
§. 607.
Verschiedene Es haben daher einige Zeitrechnungsverständige, insonderheit der Pater petavMeinungen ba- der sich ein Vergnügen gemacht dem Scaliger zu widersprechen, den ganzen Abriö dekrüder. Dynastien Manerhons als fabelhaft, und nicht der geringsten Achtung oder Beifals wür-dig, verworfen. Andere s) aber, die den Eustbius zum Vorgänger haben ?), lassen nurdie ersten sechzehn Dynastien aus, und fangen ihre Zeitrechnung mit dersiebenzehntenan»ob sie gleich in ihren Ausrechnungen selbst untereinander sehr verschiede» sind. Der erste, dersich, ohne etwas davon gänzlich zu verwerfen, ernstlich bemühet hat, die ganze Reihe derselbenmit der Zeitrechnung der heiligen Schrift zu vergleichen, ist der gelerte Herr Johan Mar§^ham gewesen *), der auch zuerst erraten, daß diese Dynastien nicht alle auf einander,sondern zum Theil neben einander gefolget *). Er setzet voraus, daß Egppren gleich nachdes Menes Tode in vier verschiedene Königreiche, Theben, This, Memphis und Unter-egypren getheilet worden, ausser einigen geringeren, welche nachgehends entstanden, undderen Anfang schwerer zu bestimmen ist; und daß es in solcher Zertheilung beinahe sieben«hundert Jahre geblieben, bis die Hirten sich aller dieser Königreiche bemächtiget, das rhe-
bische
oben Hauptst. l.AI'schN. 4 §. rost. -)vel!oSrmrternp. I. y. c.IL. />) 6/7rr7»r.^ achtet die ersten vierzehn ober fünfzehn vor fabelhaft. -) Lkrvn. 6r--c. p. W-
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(z;o. B.) Wenn gleich die kürzere Beschaffenheit Marsham zu diesem Einfal Gelegenheit gegebndes ältern egyprischen Jahres, so nur auS zSoTa- habe, welche« dieser selbst nicht undeutlich zu erke«'gen bestanden, zu Hülfe genommen wird ; worauf nen giebek; indem er schreibet. daß Scaliger Wallster gar nicht gesehen worden, obgleich der Unter- diese Worte habe entfallen lassen, ohne zu übeEschied von; und ein Viertel Tage» in so grossen Sum- gen, was sie auf sich haben: es erhelln nenil>«wen von Jahre» sehr erheblich wird : so iäst sich aus der Dynastie der thebanrschen Könige, als vo»doch Manerhon« Bestimmung der Jahre weder welchen Scaliger handelt, Saß in Egypren vek-uach der samariranisthen „och griechischen Zeit- sckiedene Rönige in gewissen Abtheilungen vic«recknung retten, wenn die von ihm angegebene Dp- st« Reichs, und zwar zu einer und ebenastien in der Ordnung, wie sie gezält werden, auf derselben Zeit regieret haben. Siehe 'einander gefolget. csn. ckronic. p. r; und c-noa. ilsßov'
) ES scheinet fast als ob Scaliger dem P.ZIK.