Band 
Erster Theil.
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495
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z Abschtt. Egyptlsche Zeitrechnung bis aufdr'e Zeiten SlleMdri M. 49Z

bische ausgenommen, nach deren Vertreibung, ohngefar zoo Jahr nachher, Egypten un-ter einen Fürsten gekommen. Auf solche Weise bringet er die Dauer des ganzen Reichs,von dem Menes an bis zum Ende der Regierung des Amasts, auf 1819 Jahre. DiesesMannes Werk ist vok ungemekner Gelersamkeit und lesensMdiger Anmerkungen; alleinsein Hauptunglück scheint die sehr ängstliche Anhänglichkeit an die hebräische Zeitrechnunggewesen zu seyn, wodurch er genötiget wird, den Menes mit dem Harn vor einerley zu hal.ten, und nicht mit dem Mizraim, wie fast alle übrige Schriftsteller thun; auch den Anfangseiner Regierung ungereimter Weise gleich nach der Sündflut zu sehen. Er wil darin demDiodsrus r) folgen, daß er 1400 Jahre von dem Menes bis auf den Gesostris rechnet,den er daher vor den Sisäck in der Schrift ausgiebet, obgleich Disdorus ganz offenbarweit mehr Zeit zwischen ihnen sehet. In diesem letztem Umstand ist er von verschiedenenSchriftstellern nachdrücklich bestatten worden '); andere aber sind ihm bekgetreten").

Es mus noch bemerket werden, daß der Heer Johan Marshain von der Tafel der rhe-bisthen Könige, so Eracosthenes ertheilet hat, einen grossen Gebrauch gemacht; von wel-cher wir sogleich weiter reden wollen ('").

§. 608»

Der nächste, so sich bemühet hat, diese egyptifthe Zeitrechnung in Ordnung zu brkn- Fortsetzunggen, ist der Vater pezron: der, weil er der längeren Zeitrechnung der siebenzig Dolmetscher derselben,gefolget, nicht so sehr verbunden gewesen, und daher die Dauer des egyptischen Reichs, vondem Menes bis aufden Necranebus, aus 2619 Jahre rechnet. Dieser Schriftsteller bauetseine Rechnung mit dem Herrn Joh. Marsham auf einerley Grunde, indem er ebenfalsannimt, daß die ersten stebenzchn Dynastien nicht auf einander, sondern neben einandergefolget seyn, Er stehet in den Gedanken, daßdie Mesträer, oder Nachkommenschaft desMizraim, als die ersten Eimvoner von EMPtcn, diejenigen gewesen, welche von ihrenNachkommen mit dem Namen der Götter und Halbgötter beehret worden; und ob sie gleichangefangen, das Land zu bevölkern, so sey doch von ihnen kein Königreich errichtet worden,bis aufden Menes, der seine Regierung 648 Jahre nach der Sündflut und 117 Jahre nachder Zerstreuung angefangen; den Sesostris sehet er in die Zeiten der Richter in Israel,als Debora dem Volke vorgestanden (^).

§. 609.

Nach den Grundrissen dieser beiden grossen Männer haben verschiedene Zeitrech. Weitere erwe-nmasverstandiae eigne Gebäude aufgefüret, die in einigen Stücken von jenen sowolsunzdM-

al?en-

^ 6k>n<zu. U-- r-mrrerLdl.- e. >Z.

Is Newton hat zwar die besondere Meinung desMarshanis, daß Sesostris der Sesac sey, ange-nommen, durch die andere Meinung aber, daß ebenderselbe auch Osr'ris sey, diese ganze Zeitrechnungäusserst zerrüttet; wie im folgenden deutlicher erhel-len wird.

(Z5r. B.) Der Leitfaden der hebräischer» Zeit-technuna hat den Marsharn bewaret, sich in diesemMptrschen Argartcn nicht zu verlieren, oder in°>e Ausschweifungen zu geraten, in welche anderedurch die griechische und samacicamsche Zeitrech-nung verleitet worden, so sonderlich dem Is Vos-uc> und Paul Pezron begegnet. Daß er nicht alleSchwierigkeiten gehoben , auch einige Feler began-8 m, vermindert den gegründeten Num, andern denDeg gebanet zu haben, im geringsien nicht. Nachpevrzom'o ist seine Zeitrechnung vom Fourmont^47) v.L. p. 6z. fq. bestritten, und vom Hrn. des^gnoles (Z47) bestätiget und verbessert worden.

Ausser den wilkürlichen und unrichti-gen Gründen, worauf pezron seine Zeitrechnunggebanet, hat er die Schwierigkeiten derselben durchmanche Irrungen sehr vermerkt. Fourmont« Er-innerungen wieder denselben x.67-82 sind nicht un,erheblich.