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z.Abschn. Egyptifche Zeitrechnung bis aufdieZeiten AleMdri M. 497
gutem Urtheil, als Joseph, plmarch, Pörphyrms und Enstbins, haben ihn als einenGeschichtschreiber angesehen, auf dessen Zeugniß man sich verlassen könne; und das merk-würdige Uebcrbleibsel,das Josephus aus seinen Büchern abgeschrieben, ehe derselben Abschrif-ten verdorben worden, scheinet diese gute Meinung zu bestätigen, indem es das schätzbarsteund zuverläßigste Stück aus der alten egyprtschen Geschichte ist, das wir haben; und dieReihe der Könige, die wir daraus in der dritten Tafel angefürek haben, ist eine sehr genaueNachricht, wodurch, wenn anders Manetho einigen Glauben verdienet, die egyptischeirUnd griechischen Geschickte mit einander verbunden werden, indem darin g-'mel^et wird,daß Gechosis der Aegypms, sein Bruder Armais aber der Danaus gewesen sey.(^).
H. 6n.
Das Verzeichnis der thebischen Königen, so Erarosthenes ertheilet, ist von den Des Erst»Gelehrten sehr günstig ausgenommen worden, nicht nur als eine Ergänzung des Nmnetho^^ss perder diese Regierungsfolge gänzlich ausgelassen, sondern auch als ein gewisser Grund, die" 'egypnsche Zeitrechnung festzusetzen Man hat sein Zeugnis dem Bericht des dPlane-tho vorgezogen ^), in Betracht, daß er kein egyptischer Priester, sondern ein Eyrenäergewesen, ein Man von ausnemender Gelersamkeit und Aufseher der alerandrinischerrBüchersamlung, auch sein Verzeichnis entweder aus den heiligen Urkunden zu Tkebcn herge-nommen, oder es von den dortigen heiligen Schreibern erhalten Nebst den egyprisichen
Namen der Könige ertheilt er derselben griechische Erklärungen, welche, nach dem Geständ-nis derjenigen, so die coptische Sprache verstehen, in einigen Fällen sehr richtig seyn sollen:da aber verschiedene derselben verdorben und unverständlich sind, so haben wir sie lieber weg-lassen wollen
S.Kattkam czil. diron. p. 8. 26. L97. K-mzrks c>n 82nckonilltI1onp.ql6.l4.
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§. 6 is«c) S.H"«-
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, fgs? B.) Bey Beurtheilung der Glaubwürdig-keit Maneckon« ist die Mikrelstrasse wol am si-chersten. Die Nachrichten von den Israeliten,l° er ertheilet, machen seine Zuverläßigkeit nicht we-nig verdächtig, obgleich Iostphus dieselben aus Par-teilichkeit gröstentheils angenommen und bestätigetMt, es auch allerdings eine andere Frage ist, ob dieschuld seiner Unrichtigkeiten ihm oder den Urkun-An^denen er gefvlgek, beizumessen sey. In denVerzeichnissen der Dynastien ist die entsetzliche Mis-Handlung der Abschreiber unleugbar, so doch zurAnstichen Verwerflichkeit derselben nicht hinreicht,sowenig diese Verzeichnisse eine ausdrückliche Mel-dung der Folge solcher Dynastien neben einanderiu gleicher Zeit enthalten: so wenig ist das Gegen-theil daraus erweislich. Da nun aus andern Näch-sten des Alterrums unleugbar ist, daß es zu ciner-tv Zeit mehrere Reiche und Herschaffen in Egy-Vten gegeben; und solches der einige Weg ist. dieüesärnte Nachrichten Manethons beizubehalten>Wd begreiflich zu machen: so ist solche Meinung, ck hinlänglich gegründet. Lonrmont hat S.l?4!c. nickt ganz unwarscheiuüch aemutmasieL daßAuriten, Mcstcä-.r und Egypter, jck manAweinjglich auf die Regierungen der Götter, Halb-ster und Menschen deutet, die Einwoner vcrschie-
A.W.H. i Theil.
dener Gegenden von Egypten gewesen; da die er-sten bey Abaris und Tanis in Unteregvpten,die andern, oder Mizraim, in Mittelegypren beyMemphis, die dritten in Oberegypten gewesen,und sich nacheinander der Obcrherschaft bemächtiget.So durch Jer. 44, i. Jesu, 11.19, r. pfi 7s, rr. 4zbestätiget wird.
(Q.) Ausser der Anmerkung desjDicäarckuschi'ewir bald anfnren werden, ist noch eine andere beydem Mares, dem neunten Könige in diesem Ver-zeichnisse, nach Scaligecs Ausgäbe von des Euse-bins griecbistben Lhronik (r6), anzutreffen, desInhalts, daß er zur Zeit der sechzehnten Dyna-stie der Ttiebaner in Unreregypten golcber habeDiese Anmerkung kan vieleickt denen dienlich seynwelche Lust haben, die Dynastien in Ordnung zubringen; wiewol Goar sie in seiner Ausgabe desSyncellus ausgelassen, und den Sealiger beschul-diget, dielelbe aus seiner eignen Erfindung hinzuge-setzet zu haben (27).
(z ;4 B ) Um dieses Verzeichnis Eratosthenishat sich Hr. Dr. Paul Ernst Jablonsky sehr ver-dient gemacht, indem er nicht nur desselben Ausle-gungen der egyptischen Namen aus dem coptischenR r r erlen-
(27) < 7 s.ir i» not',! llä 8yncellui» p.521.