Band 
Erster Theil.
Seite
511
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z Absthmt. Die Regierungen der Könige von Egypteru. zu

tbm 67S. ist den Griechen sehr gewogen 677. underlanget dadurch grossen Rum 678. wird aber un-glücklich 679. woran Laiiibyses Ursache ist 680.dckomt einen Derräther am pyanes 68> zerfältmit dem Pol;cr«res vou Sainss und stirbt 6gr.

6) psammenirus wird vom Lambyscs geschlagen L8Zund in seiner Gefangenschaft hart gehalten 634. dieLgyprer aber mit einem harten Joch beleget 68 -.

7 - Innrus wird von den Egyprern zum Könige ge-macht 686. aber bald gefangen genommen 687.

8) Amyrräus wird König nnd veranlasset einen neue«Auftur 688.

yss pausiris und Psanimirichus r. 68).ro) ttephereus und Acoris 690.nss psttnuinilhis ünd Nepherorhes 6yr.ir) Necranedis regieret in vieler Unruhe 6yr.iz) Tachoo sucht dcy den Grieche» Hülfe gegen di«Perser 69z. , ^

14) Neeraneb us, mit welchem die egypusche Monar-chie ein Ende hat 694.69;.

§. 625.

^^Nenesober'Menasist, nach aller Geständnis, der erste Mensch gewesen, sein Eg^ Menes oderpren regieret hat (^). Zu seiner Zeit wardas ganze Land, Ehedaiöausgenom- Menasnichts als lauter Morast: und zwischen dem See Möris und dem Mittel-Meere' war kein Land zu sehen, welches sieben Tagereisen aufdem Flus gewesen. Er änder-te den Lauf des LTlils, der sonsten unten an dem sandigen Gebirge gegen LMen herflos,

und

(A) Man ist durchgängig darüber einig, daß Me-tte» der erste König in Egrpten gewesen ist; allein>n Absicht aller übrigen Umstände desselben sind nichtolle von einerley Meinung. Ob wir nun gleich ent-flossen sind, uns beyder zusammenhängenden Erzä-lung der egypriscken Begebenheiten an niemandesangenommene Meinung zu binden, weil sie unsersTrachtens insgesamt sehr zweifelhaft und vielen Aus-Namen unterworfen sind; so wollen wir doch demLeser von Zeit zu Zeit die mishelligcn Meinungen undMutmassungen einiger von den berümtesten Zeit»rechnungSverständigen, die sich an die beschwerlicheArbeit, die egyptijcke Altertümer in Ordnung zubringen, gemacht haben, vorstellen, so kurz als es dieDeutlichkeit erlauben wil. Diesem Vorsätze zufolgewollen wir vorjetzo anfuren, daß dieser Menes,nach des Herrn Joh. Marshams Meinung, desVcoah Soh", Lham oder Ham, in der Schrift ge-wesen, der Jupiter Hammon oder Ammon derÄgypter, der Thamus oder Avonis der Phöni-cier, der Saturn des Sanckoniacho, und der erste,der unter den Ägyptern eine verschwenderische Le-bensart eingefüret habe: welcher von demselben er-theilte Bericht allein ein hinlänglicher Beweis ist,daß er nicht in den alten und einfältigen Zeiten un-mittelbar nach der Sündflut könne gelebet haben.Wir können inzwischen der Mühe überhoben seyn,ihm zu rviedcrsproche», weil es slsobald von einemUicht weniger berümten Schriftsteller geschehen wird,welcher, seinem eigenen Geständnis nach, aus der Ab-hetzt geschrieben hat Mit einem Wort, er behauptet,baß Menes der erste König in Egypten, und derVater des egyptiscken Gottes Mercurs oder A-

ttzothes gewesen sey (i). ,

Nun verlonct es sich auch wol der Mühe, zu ver-bitten, was perizonivs einzuwenden hat, um die-tzn gelerten Man zu wiederlegen. Er saqt. dieersten, so in Egypten regieret, seyn die Mesträer

oder Halbgötter gewesen. Darauf folget Menes,von welchem er leugnet, daß er weder Ham nochMiyraim gewesen, ingleichen daß Hammon we-der eigentlich mit dem egypriscken Jupiter einer,ley, noch auch Menes der Vater des egyprisckenMercurs sey. Wir wollen nun dem Leser einenoder andern von seinen Gründen vorlegen, womit erjedes dieser Stücke besonders erweisen wil, nnd so-dann mit seinen Mutmassungen von dem Alter undGeschlecht des Menes, und von diesem entferntenZeirbegrif der egyptiscken Händel, beschließen.») Menes folgte auf die Mestraer. Dieses be-weiset er mit einem sehr umständlichen Zeugnis, undbemerket daher, daß er nicht der Stifter dieses Ge-schlechts, sondern ihr Nachfolger müsse gewesen seyn:ja weil überdis von ihm gemeldet werde, daß er zu-erst leckerhafte Speisen und köstliche Betten unterden Egyprern eingefüret habe; so müsse daraus fol-gen, daß es schon vor seiner Zeit Ägypter gegeben,die einer schlechter» und einfältigen Lebensart ge-weilt gewesen. 2) 'Aus eben dem Grunde isteshöchst umvarscheinlich, daß er weder Ham noch Mr-zraim gewesen, zh Hammon ist nicht eigentlichder egyptiscke Jupiter; denn daß Ham oder Ham-mon von den Griecken in den folgenden Zeiten mitdem Namen Jupiter beehret worden, rürete daher,daß sie nach fremden Göttern so begierig gewesen,deren ursprünglichen oder eigentümlichen Namen siedenNamen Jupiter vorzusehen pflegten, als Jupi-ter Belus, Jupiter Hammon, Jupiter Lastus,nnd viele dergleichen; daher solches mit der Ge-schlechtsfolge der alten Ägypter nichts zu thun hat,als welche von dem gricckiscken Jupiter nichts ge-wust. Mit einem Wort, er glaubet, daß er bey demEralosibettes Dionius heisse, oder vom Jupiterentsprossen, weil er der erste gewesen, der nach denMestraern oder Halbgöttern regieret habe, wieeben derselbe Schriftsteller meldet- Seine eigene

S. e,n, ehr»».