/ Abschnit. Die Regierttttgen der Könige in Egypten. /i/
einem Kriegsheere von 400000 Man zu Fus, und 20000 zu Pferde zum Gehorsam ge-bracht haben. Unter allen alten Grabmalen der Könige, um welcher willen die Stadt The-ben so berümt gewesen, ist seines das vornemste. Es bestünde aus grossen Höfen, Bogen»stsllungen, Zimmern, Tempeln, einem Büchervorrat, seinem Begräbnis, und andern Ge-bäuden. Der e.rste Hof, der aus verschiedenen Arten von Steinen bestünde, hielte zweihundertFuö in der Länge, und war fünf und vierzig Fus hoch. Gleich daran stunde eine viereckigeBogenstellung, wovon jegliche Seite vierhundert Fus lang war; sie ruhete an stat der PfeileraufAbbildungen von Thieren, die fünfzehn Ellen hoch, alle aus einem Stein gehauen, undnach der alten Art mit Bildern gezieret waren. Die Decke darüber war blau und mit Ster-nen besäet. Aus dieser Bogenstellung kam man in einen zweiten Hof, der dem ersten inallen Stücken gleich war, ausser daß er mit mehrerm Zierat von verschiedenem Schnitzwerkversehen gewesen. An dem Eingänge desselben stunden drey Bildseulen, die alle aus einemSteine, und Mcmnsns, des Sicmtars, Arbeit gewesen., Eine derselben warm einer sitzen-den Stellung, und die gröste in ganz Egypten, indem der Fuö daran über sieben Ellenlang war. Diese bildete den Gjymandyas selbst ab, die beiden anderen aber, deren jedean einem Knie der ersten stunden, stellen seine Mutter und Tochter vor. Dieses bewun-dernswürdige Stück verdiente nicht so sehr der ausnemenden Kunst des Bildhauers wegen,als der Schönheit des Steines halber bewundert zu werden, als woran nicht der geringsteTadel oder Flecken zu finden war. Es hatte folgende Ausschrift r Ich bin (vsymandyas,ein Rönigder Röntge: wer meine Gröste oder den Grc wissen wil, wo ichliege, der mag es mir in einem meiner Werke zuvor thun. Eben daselbst warnoch eine andere Bndseule seiner Mutter, die alleine stand, zwanzig Ellen hoch, und aus ei-nem Steine gehauen war: auf ihrem Haupte hatte sie drey Königinnen, dadurch anzudeu-ten, daß sie eine Tochter, Gemalin und Mutter eines Königes gewesen. Dieser Hof fürtezu einer weit grossem Bogenstellung, als die erste war, oder mit Gängen umbaueten Platz.An der ersten Mauer desselben war der König vorgestellet, wie er mit seinem Kriegsherr ei-ne Stadt, die von einem Flus umgeben war, belagerte, und an der Spitze der Schlachtord»nung föchte, von einem Löwen begleitet. Daher einige vorgegeben, er habe beim Gefechteallezeit einen zamen Löwen zur Seite gehabt; wogegen andere behauptet, die Gestalt diesesThieres sey blos ein Sinbild seiner ungemeinen Tapferkeit gewesen. An der zweiten Mauersahe man die Gefangenen mit abgehauenen Händen und Schamgliedem, ihre Zaghaftigkeitdadurch anzuzeigen. An der dritten waren allerley Arten von gehauenen Bildern und Ge-mälden, die seine Opfer und Triumph vorstelleten. Mitten auf diesem Platz war eil» Altarunter freiem Himmel, mit «»gemeiner Kunst und nach bewundernswürdigen Verhältnissen
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bei,, daß es in der Beschreibung der Stadt, die er den seyn; endlich behauptet er, daß er sich einige Zeitbelagert haben sol, helft, sie sey von einem FluSum- zu Susa aufgehalten habe. Dieses alles sucht er, sei.Seben gewesen: worunter er den Flus Enläus, unter ner Gewonheit nach, mit alten Zeugnissen zu erwei-st Stadt selbst aber Susa verstehet; indemplmins senlii).
Weidet, der gedachte Flus umgebe die Vestung der perizonms handelt sehr weitläufig von dieses§«siaken, und dabey bemerket, Laß die Grieche» Königs Regierung mid Person; allein er komt zu?usa gemeiniglich Memncmia genant haben Er keiner gewissen Entscheidung, und bringt kaum eine^Merket ferner, daß Memnons Feldzug nach Asien Mnlmassung vor; so gar dunkel scheint ihm dieserAden Griechen bernmter gewesen, als des Seso- Zeitlauf zn sem, (iL> Wir haben bereits erwenct, daßArs seiner, welches er den Dichter» zuschreibet, als der Herr Is Newton den Gftmgnvyn» und Me-iriche in oder bald nach der>eiben Zeit zuerst entstan- nes vorLinerley Person hält,
c,iw». rlikva. (tL) or'.x.