5 Abschritt. Die Gegiemrigen der Könige in Egypten. Z2Z
zeichnet haben, smd insgesamt gar sehr von einander verschieden; doch haben sie nicht ver-
schi'ede-
,.ben Argonauten gefaren. Es hat demnach dieser,'Bacchus zu gleicher Zeit mit dem Sesöstris ge-«lebct. Da sie nun beide Könige in Egypten,»mächtig zur See, und grosse Eroberer gewesen, die»Mit ihren Siegen bis in Indien und Thracier:--gekommen; so müssen beide eine und eben dieselbjge»Person seyn.
,.r L>icäarchus,wie er von dem Sckoliasten über»den Apollonius angefüret wird (10), macht den-.Gsiris und Grus zwey Geschlechte älter als Se-«sostris, indem er saget, Sesonchosts habe nach>>dem Grus, des Gsiris und der Isis Sohne, re-agieret. Die Einwohner von Na.ru« machten den«Bacchus zwey Geschlechte älteres den Thefeus,,.»md erdichteten z» dem Ende zwey Minos, und--)wey Ariadnen. Nun ist, nach dem übereinstim-»trugen Zeugnis des ganzen Ältertirms, Gsiris und»Bacchus einer und eben derselbeKönig tiiEgyptcn»gewesen; welches die Egyprec svwvl als Grie-»chen behauptet haben, nebst einigen von den alten»Beschreibern der fabelhaften Göttecgeschichte, als»Eumolpus und Orpheus (n), die den Gsiris»Bionysus und Sirius genant. Gsiris war Ko-..nig über ganz Egypten und ein grosser Eroberer,..er ging zn Triprolemus Zeiten über den -Helle-«spont, bezwäng Thracien, und brachte daselbst den»Lycurgus um; mithin fält sein Kriegszug in ei-„nerley Zeit mit des Bacchus seinem. Gsiris,»Baccpus undSesostcis lebten demnach zu einerley»Zeit, und den Nachrichten der Geschichtschreiber zu-«folge waren sie insgesamt Könige über ganz Egy-»ptcn, sie regierten zu Theben, versahen die Stadt«Mit Zieraten, und waren zu Wasser und Lande»sehr mächtig; alle drey waren grosse Eroberer, und- trieben ihre Siege zu Lande durch Asien bis In,«dien ; alle drey gingen über den Hellcjpont, und»gerieten daselbst in Gefar,ihr Kriegsherr einzubüft»sen; alle drey eroberten Thränen, beschlossen aber»daselbst ihre Siege, und keretcn wieder nach Egy-»Pten zurück ; alle drey hinterliessen Pfeiler in den»eroberten Ländern: derowegen müssen alle drey«ein und derselbe egyplisihe König, und zwar kein--anderer als Sesäc, gewesen seyn. Ganz Egypten,»Thebais, Ethiopien und Libyen mit ringe«--schloffen, hatte vor der Vertreibung der-Hirten,»die in Unteregypten regieret, keinen gemeinschaft-»lichen König, auch vor dem Sesäc keinen Eroberer«von Syrien, Indien,Lleinasicn und Tbracien;»und die Geschichte der heiligen Schrift weis vor»diesem Könige von keinem egyptischen Eroberer»von Palästina. , .^.
,,z. Bacchus hatte lybisibe Weiber in seinem»Kriegsherr, so unter der Minerven Anfürung ge-
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»standen, die selbst eine Libyerin gewesen (ir).„Diodorus (iz) nennet sie Myrina, und saget, sie„sey Königin der Amazonen in Libyen gewesen,»habe daselbst die Aklamiden und Gorgonen über-„wunden, und darauf mit Grus, dem Sohne der»Isis, ein Bündnis geschlossen, welcher zu dem En.„de von seinem Vater Gsiris, oder Bacchus, dahin„geschickt worden ; sodann sey ste durch Egypre««gezogen, habe die Araber, Syrien und Lilicicn„bezwungen, und sey, nemlich in des Bacchus„Kriegsheer, durch Phrygien an das milelländi-,,sche Meer gekommen ; nachdem sie aber nach„Europa übergegangen, sey sie nebst vielen ihrer„Weiber von den Thraciern und Scythen erschla-„gen worden, unter der Anfürung eines Scythen,„Namens Sipyms, und eines Thraciers, Na-„mens Mopsus. den der thracische König Ly-„curgus des Landes verwiesen gehabt. Dieser,»spricht unser scharfsinniger Verfasser, war eben der»Lycurgus, der sich dem Ucbergange des Bacchus„über den -Hellespont wiedersetzte, und bald drauf»von ihm überwunden und erschlagen wurde. Nach„der Zeit aber wurde Bacchus von den Griechen,»unter des persius Anfürung, zurück geschlagen ;»welcher,wie Pattsanias meldet (14),viele von seinen„Weibern erlegte, und die Scythen und Thracier,»unter des Sipylu» und Mopsirs Anfürung, zum»Beistand hatte. Diese Niederlagen, nebst der Em-pörung seines Bruder« Danaus, machten seinen„Siegen ein Ende.Uufseinem Rückwege lies er einen»Theil seiner Leute in Lolchis und an dem Berge„Laucasus, unter dem Areres und Prometheus;„seine Weiber aber an dem Flus ThermoSon bey„Lolchis, unter ihren neuen Königinnen, Marche-„sia und Lampeto. Denn da Diodorus„von den Amazonen redet, die sich an dem Thcrmo-„don niedergelassen hatten: so meldet er, daß sie ur-„sprünglich in Libyen gewonet, und daselbst die At-„lantiden behörschet, nachher aber ihre Nachbarn„angegriffen, und bis in Europa besieget. Und.„Ammianus sagt (16), die alten Amazonen haben'„sich durch viele Völker durchgeschlagen, und die A-„theniensir angegriffen, nachdem sie aber einegros-„se Niederlage erlitten, sich an den ThermoSon„begebe». Justinus aber berichtet uns (17),daß diese„Amazonen anfangs, nemlich bey ihrer ersten An-„kunst an dem ThermoSon, zwey Königinnen ge-habt, die sich vor Töchter des Mars ausqeae.»bei, ; K»ß sie ein Stück von Europa, und einige„Städte in Asten erobert, nemlich unter der Ne-„gierunq der Minerva ; sodann aber einen Theil„ihres Kriegesheers unter ihren neuen Königinnen„mit vieler Beute nach Hause geschicket; und daß
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(irh /)-->< -Nc. I.;. p.140. p-'s'-'zr.
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