z Abschnitt Die Regierungen der Könige in Egypten. 549
hinlängliche Besatzung legte, und nach drey Monaten wieder nach Egypten zurückkerte *).
Als er nahe bey Jerusalem kam, so erfur er, daß Jehoahas König geworden, schickteihm daher einen Befel, nach Riblah in Syrien zu ihm zu kommen; woselbst er ihn inKetten legte und gefangen nach Egypten sandte. Hierauf ging er nach Jerusalem,und machte den Ellakim, dessen Namen er in Jehojakim verwandelte, zum Könige überIuda, legte ihm aber zugleich einen Tribut von hundert Talent Silber und einem TalentGold auf">). Und solchergestalt bemächtigte er sich des jüdischen Landes und Sy-riens. Herodorus sagt, er habe die grosse und bergige Stadt Cadyris in Palästinaerobert; welches man gar warscheinlich von Jerusalem verstehet. Es ist unstreitig, daß^lechus da gewesen; allein es ist fast eben so klar, daß er in Frieden hineingekommen ").
Bis auf diese Zeit war er demnach in seinen Kriegen glücklich, wodurch er die abnemendeMacht von Assyrien schwächte, welches bald hernach aufhörte, einer Monarchie den Na-rren zu geben. Und zum Andenken seines Glücks, oder aus Dankbarkeit gegen denselben Gott,svl er die Kleidungen, so er in diesen Unternemungen getragen, dem Apollo gewidmet, undNach Branchis, in dem Lande der Milester, geschickt haben °).
§. 666 .
Allein er genos seiner Eroberungen nicht lange; denn. ohngefär drey Jahre hernach Seine un-kam LJebuchadnezzar von Babylon, welcher in Verbindung mit t'Neden das assy- slucksMe.rische Reich zerstöret hatte, und war willens, die Egyprer aus Carchemis zu vertrei.ben, und die syrischen und phönicischen Landschaften wieder zu erobern, die LIechounter sich gebracht hatte Dieser aber entsetzte sich keineöweges vor der fürchterlichenMacht der neugestifteten Monarchie, sondern ging dem Nebuchadnezzar mit einem zal,reichen Krlegsheer an den Euphrat entgegen; allein zuletzt ward er geschlagen, erlitte eineerschreckliche Niederlage, und verlor Carchemis nebst ganz Syrien und dem jüdischenLande, bis an pelnstum in seiner Heimat s). Er trat hernach mit Jehosakim in einBündnis, und that, als wolle er den Krieg wieder die Badylonier wieder anfangen;ollein er unternam nach der Zeit nichts erhebliches, kam auch nicht einmal aus Egypten,und starb etwa acht Jahre nach der Zeit, da er vom LIebuchadnezzar geschlagen wor«den»), nachdem er sechzehn Jahre regiert hatte, und hinterlies seinen Sohn psammisjUm Nachfolger im Reich *) (^).
§. 667.
Unter der Regierung psammis, des Sohns Necho, kamen Abgesandte von ^ "den Elaensern nach Egypten, um zu verneinen, ob die weisesten Egypter zu ihren ge. —l—-—'Machten Veranstaltungen der olympischen Spiele etwas hinzuthun, oder einigen Felerdaran bemerken könten. Als der König von ihrem Anbringen Nachricht erhalten, berieftt eine Versamlung der weisesten Häupter des Volks; sodann schickte er nach den Abge«owdten, vor dieser Versamlung zu erscheinen, und fragte sie, ob ihren eignen Bürgern er-
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Hl>l. id. m^LRön. 2;^ S.connetUonr p.56.ey. vlütuprz. o)lö.ib.
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.^76 B.)VoniNeck»o sind ausser den vorhin (Z7;) und Stteitigkeiten über die vom-^erodoto ange-^Sefürken priveaux S. 61.66 sq. 7; sq 86 sq. Rolln» fürte Stadt Cadytis rrusfürljch qemelder werden,l lh. und Marsham I>. 568 lg. zu vergleichen Von der Umfchlffunq AtrieL wird in pari» äiir.
tzp OrjZ seA. c. LZ P 458-5?2.UNdde6Hrn. <)tie les snciens ont fsjs !e eour rie I Hiriyue ge-, ^ ^ Vignoles ckronoloxie liv. 4 cli. Z §. 5 vo!. L handelt, welche im 4km Th. der Kilt. cle l'scLäem.
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