Band 
Erster Theil.
Seite
569
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z. Abschritt. Die Regierungen der Könige in Egypten. Z6st

um die Wette bemüheten, sich am demütigsten und geschwindesten zu unterwerfe!,. AlsLlectanedus solches gewar wurde, brachte es ihn zur Verzweiflung, daß er so vielSchatze zu sich nam, als er fortbringen tonte, und aus seinem Pallast zu Memphis nachEthiopien entflöhe, und nimmermehr wiederkam. Er war der allerletzte Egyprer, der ^ ^ g zAEgypten beherschet hatte; welches Land seit der Zeit beständig unter fremder Botmäßigkeitgewesen. lTkectanebus verlor sein Königreich, weil er sich zu sehr auf sich selber verlies.

Er war, wie gezeigt worden, von dem Agejrlaus auf den Thron gesetzt. Seine Kriegegegen dieperstr, die mit unaufhörlichen Versuchen der Eroberung Egyptms umgingen,waren durch die Klugheit und Tapferkeit des Atheniensers, DiophantUS, und des Lacedä-moniers,Lamms,gefürt worden : da er sich aber einen Theil des glücklichen Erfolgs derselbenanmaste, so nam er sich heraus, nach seinem eignen Gutfinhen zu handeln«), und brachte da-durch den Untergang über sich selbst, über seine Unterthanen aber Schimpf und Knecht-schaft bis auf den heutigen Tag. Denn von der Zeit an war Egypten eine persische -r«Provinz, bis Alexander ihre Monarchie stürzte, und von den Egyptern als ihr Erlöser v. L. g.zz?von der persischen Tyranney mit offenen Armen aufgenommen ward. Sie stunden nie-mals in einem erträglichen Vernemen mit gedachtem Volk, welches allem Ansehen nachhauptsächlich, wo nicht gänzlich, von ihrer grossen Verschiedenheit im Gottesdienst hergerü-ret seyn mag. Wir schließen nun diesen Abschnit mit der harten Weissagung des Prophe-ten : Es söl kein Fürst mehr in Egyptenland seyn /) (^).

Sechster Abschnitt.

Folge der Könige von Egypten nach dem Bericht der

morgenländischen Geschichtschreiber.

Inhalt.

Es werden die egvptischen Könige „ach dem Bericht >. Diejenigen, die vor der Sünbflut regieret habe»der morgenländischen SchriftAeller vorgetragen, solle» 698. 699 7-«.

§. 696.697. und zwar u. Diejenigen, die nach der Süiidjlut regieret habe»

70!. 702.70z.

§. 696.

e) vbi lupr.i p. 5Z4. 575. Ezech. zo, iz.

(z?9> B.) Roll,'» hat seine alte egyptische Hi-storie mir psanlmenico und der Eroberung vomLambyse beschlossen, ohnerachtet diese nachmaligenRegierungen egyptischer Könige von ziemlicherDauer gewesen, »nd einen nicht unerheblichen Theilder Geschichte dieses Volks ausmachen, auch in desLNanethons Dynastien (,§. ;§8) ihren besondernPlatz einnemen: alwo sie aber gar deutlich bewei-sen, daßjdie Folge und Zahl der Dynastien nichteben eine eigentliche Zeitfolge nach und auf einan-der gekommenen Herschasten anzeige, sondern ver-schiedene derselben in einerley Zeit fallen. Herr LNa-srrier hat einen kurzen Bericht von diesen Regie-rungen nach seiner Art ertheilet im ersten Th. äe

hrclee clu Gouvernement äe I' Lgypte 41. iz; kz. Pe-rron« Bericht im letzten Haupst. der orig. segype.>!i gi-ichfals sehr kurz, weil seine Absicht sonderlich

A.W.H. l Theil.

auf die Zeitrechnung'und Widerlegung Mgrr-hams gerichtet gewesen, der so weit nicht gehet.Zm prideaux ist eine umständlichere Nachricht da, .von im ersten Theil der Lonnexion beiläufig er,theilet worden. Zu der hier angefürten Urlach derUnieidlichkeit der persischen Herschast bey den Egy-ptern, kau noch theils die Wilkürlichkeit der Satra-pen oder persische» Stathalter in Bcherschunq,sonderlich entfernter Provinzen, theils die Gewonbeitder Perser, bezwungene Völker nicht nach derselbenhergebrachten Gesetzen zu regieren, gerechnet werde».Welches alles durch die Treue der'Egyprer gegenihre nachmalige griechische Könige bestätiget.'wird,die doch allerdings durch Vereinigung, ja Vermi-schung des griechischen und egypci sehen Gottes-dienstes sehr befördert und unterstützt werde«. .

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