Band 
Erster Theil.
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576
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576 m.Hauptst. GeschichkEgyptetis bis zu den Zeiten Alexanders desGcossen.

lich sol seyn angewiesen worden, der ihn seiner grossen Fähigkeit und derUnschukd seiner Sit-ten halber sehr werth gehalten; so gar daß, als Noah den Chain, desselben Grosvater,verflucht, und viele bittere Verwünschungen gegen denselben und seine Nachkommen ausge-flössen, er auf Masars Vermittelung dieselben, in Absicht auf ihn, wiederrufen, und in ei-nem beweglichen Gebete zuGOtt denselben ersucht, diesen jungen Menschen zu segnen undzu bewaren, und ihm alle Reichtümer des Landes an dem Flusse zu geben. Dem mag in-dessen seyn, wie es wil: so hat doch Masar unstreitig die Verfassung der Regierung ein-i gefürt, die nachher in Egypren fortgedauert, verschiedne Städte erbauet, und grosse Schä-tze gesamlet. Als er sein Ende herankommen sahe, theilte er durch seine Verordnung das»Reich in verschiedne kleine Reiche. Ein Stück Landes gab er seinem Sohn Toprim, oderbesser, Ribt, dessen Abkömlinge Topren genant wurden. Seinem Sohne Astnoumus,den einige Ashmun nennen, gab er das obere Egypren. Und seinem Sohne Abridusendlich, oder Athrib, gab er das flache Land und die Marschländer jenseit Barod; wo-bey er jedem von ihnen anbefolen, sich in seinem Gebiete zu seinem Sitze eine schöne Stadt zuerbauen, und alle ersinliche Mühe anzuwenden, das herumliegende Land zu verbessern undfruchtbar zu machen. Gleichergestalt verordnete er die »Art seines Begräbnisses; dem zu-folge seine Söhne ihn, als er verstorben war, in eine hundert und fünfzig Ellen lange Hölslegten, die sie hieraufmit schätzen und Edelgesteinen anfülleten, und mit dieser Ueberschriftversehen liessen, die auf eine güldne Platte gegraben und über das marmorne Denkmal' aufgesetzt wurde, in welchem der Leichnam begraben lag: Mafar, der Sohn des Bau-

für, des Sohnes Chain, des Sohnes Noah, starb in einem Alter von 700 Jah-ren , von den Tagen der Sündstur an. Von diesem Könige wird berichtet, daß erein höchst weiser, gerechter und gottesfürchtiger Man gewesen, der niemanden von seinenUntertbalten jemals das geringste Unrecht zugefügt, oder seine Knie vor irgend einem Gö-tzenbilds gebeuget; sondern ohne Sorge, Verdrus oder Krankheit gelebet habe, bis er durchden Lauf der Natur aus dem gegenwärtigen in einen andern Zustand versetzt worden, nach-dem er vorher eine Menge Volks gesehen, die von seinem eignen Geblüt herkommen, undseinen Kindern verschiedne blühende Reiche hinterlassen

§- 722.

«en Dem Masar folgte sein Sohn Coptim; doch wie lange er geherscht, und was ek

b"' gethan, weis man nicht. Ihm folgte sein Sohn

Toprarim, von dem wir gleichfals nichts aufgezeichnet finden; daher wir nur vo"ihm melden wollen, daß auf ihn sein Sohn Budestr folgte: wie auf diesen wieder sei"Sohn Gad, oder (Fadim. Hieraufbestieg Sederh, ein Sohn des vorigen, den Thron, des-sen Sohn und Nachfolger im Reich Mancaouswar, dessen Sohn Tastrous nach demselbenherschte, und als er starb, seinen Sohn Mardis zum Nachfolger hatte: an dessen Stelletmarkam, und nach diesem Titln, dem sein Sohn Elsabas folgte, derben Thron demlies. Dieser Monarch bauete die Stadt Sais, und brachte die egyptisthe Verfassungmehrere Ordnung. Ihm folgte sein Sohn L^alil, nach welchem Hadares regierte; die-sem folgte sein Sohn Cheribas, und diesem folgte Talcan.

Toris, oder, wie er gemeiniglich genant wird, Tulis, folgte feinem Vater Talcau-Er war es, der das Königreich Egypren beherschte, als Ibrahim mit seinem Weibe, der

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