127
1846 20000000 Frcs.
1859 45000000 „
1864 31000000 „
1872 57101000 „
1878 39187000 „
1880 33752000 „
Neben den beiden wichtigsten Centren Zürich und Basel bestehen inden benachbarten Kantonen Zug, Schwyz, Unterwalden, Bern, Glarus etc.,namentlich in Bern , Schaifhausen und St. Gallen ziemlich bedeutende Manu-fakturen für Florence, Crepe, Taffete und Schirmstoffe. In den Taffeten,sowohl glatten, wie gestreiften und gemusterten, hat sich die schweizerischeSeidenweberei in vorzüglicher Weise vervollkommnet, ln der ganzen Manu-faktur überwiegt die hausindustrielle Unternehmungsform, und in der Fabri-kation des Beuteltuchs für Miillereizwecke geht dieselbe ausschliesslich inhäuslichem Betriebe vor sich. Im grossen und ganzen dürfte man den Pro-duktionswert der Schweiz in Seidenfabrikaten auf 150000000 Frcs. beziffernkönnen. Die Handelsverhältnisse ergeben sich aus folgenden Zahlen (kg):
Import
Export
1893
1892
1893
1892
Reinseidene Stoffe
. 38400
64000
966700
1106500
Halbseidene „
. 29000
48500
507200
486700
Müllerbeutelgaze
—
200
24800
30400
Reinseidene Bänder .
. 19100
24900
89500
94400
Halbseidene „
. 23100
44100
1080400
1282100
Stickereien ....
900
1500
20200
54200
Spitzen.
. 5500
8200
1700
3700
116000
191400
2690500
3058000
Im letzten Vierteljahrhundert schwankten die Ausfuhrzahlen folgender-ttiafsen:
kg
Wert in Frcs.
1871
2740000
—
1875
3165000
—
1880
3243000
—
1885
2384000
99157000
1890
2898000
120269000
1892
3058000
127 693000.
Hauptabsatzgebiete sind
England,
Die Seidenmanufaktur Englands erhielt durch die Ansiedelung der Re-fugies erheblichen Zuwachs. Ihre Zufluchtstätten waren das Herzogtum vonNorfolk , wo 300 flämische Familien sich nitderliessen, und Spitalfields, wo-hin die Franzosen zogen; später fand ein Zuzug von Flamändern und Hu-genotten nach London, Kent und Essex statt. Der Zeitraum von 1773 bis
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