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Erster Band.
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Der Maulbeerbaum.

und seine Varietät M. a. indica. In Indien ist der Maulbeerbaum zweifellosursprünglich einheimisch und sehr verbreitet. Am häufigsten trifft manM. alba und seine Abarten M. a. indica, serrata, cuspidata etc. an. Ausser-

Fig. 24—28. Verschiedene Abarten der Morus alba.

dem existiert hier eine dritte Morusart, die M. rubra. In Italien und Frank-reich wird vorzugsweise der weisse Maulbeerbaum kultiviert.

Der Maulbeerbaum wächst60 Jahre und liefert das besteFutter in seiner Reife, vom 20.bis zum 40. Jahre des Wachs-tums, in einer Quantität vondurchschnittlich 100 bis 12p kgBlätter pro Jahr und Baum. Diezwergige Gattung liefert etwa10000 kg pro Hektar der An-pflanzung. Er wird aus Schöss-lingen gezogen, die reihenweisegepflanzt werden. Da die auseiner Unze Raupeneier hervor-gehenden 36000 Stück Seiden-würmer ca. 700 kg Maulbeer-blätter verbrauchen, so sind, umohne Schädigung der Bäumeüber dieses Futterquantum ver-fügen zu können, etwa 1000 elf-jährige, oder 350 dreizehnjährige!oder 120 fünfzehnjährige, oder90 siebzehnjährige, oder20 zwan-zigjährige, oder 18 fünfundzwanzigjährige, oder endlich 16 dreissig- hi svierzigjährige Maulbeerbäume erforderlich.

Frische Maulbeerblätter enthalten 80°/ 0 , einige Tage nach dem Pflücken65 °/ 0 Wasser; die chemische Zusammensetzung ihrer Asche hängt wesentlichvon ihrem Alter ab und enthält Kieselsäure, Kalk, phosphorsaure MagnesitPhosphorsäure, Kohlensäure etc. Während die jungen Blätter vorwiegend

Fig. 29. Kultivierter Maulbeerbaum.