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Erster Band.
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Seidenerzeugende Organe.

15 cm laugen und 1 mm dicken, stark gewundenen Kanal und geht nach12 bis 15 Umbiegungen ohne merkliche Abgrenzung in den sammelndenTeil, die sogenannte Sammeldrüse (Reservoir) über. Wenngleich in anato-mischer Beziehung kein scharfer Übergang zu bemerken ist, so ist dochinfolge der physiologischen Unterschiede ein schwaches äusseres Merkmalan der Stelle wahrzunehmen, wo die der Sammeldrüse eigentümliche Fär-bung ihren Anfang nimmt. Die zur Aufspeicherung der erzeugten Seiden-

Fig. 54. Seideudrüse des B. mori (1. Sekretierteil, Fig. 55. Seidendrüse der Antheraea Pernyi (PS Se-2. Sammeldrüse, 3. Exkretierteil, 4. Filippis Drüsen). kretionsteil, T Verbindungskanal, R Sammeldrüse,

CE Exkretionsteil.)

Substanz bestimmte Sammeldrüse hat eine Länge von 6—7 cm und einenDurchmesser von 2,5—3 mm, der bis zur zweiten Biegung wächst unddann abnimmt. Den exkretierenden Teil endlich bildet ein 5 cm langerund 0,3—0,4 mm dicker Kanal, der von der Sammeldrüse ohne merklicheGrenze ausmündet. Nach einigen schwachen wellenförmigen Biegungen dringter in den Kopf der Seidenraupe und nähert sich seinem Doppelgänger, um sichan ihn anzulegen, ohne sich jedoch mit ihm in einen Kanal zu verschmelzen.Der gebildete Doppelkanal biegt sich scharf und mündet in die Spinn-warze, deren anatomischer Bau, der übrigens noch nicht völlig aufgeklärtist, weiter unten beschrieben wird; es mag auch vorläufig bemerkt werden,