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Erster Band.
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Der Bau der Aussenschichten.

Sie ist gänzlich strukturlos, homogen und stark lichtbrechend. Die innereHaut besitzt einen interessanten Bau, indem sie vom allgemeinen Typusder Cuticula, einer kompakten und gleichförmigen Beschaffenheit, wenigstenszum grossen Teil abweicht. Diese Membrane zeigt, flach betrachtet, das inFig. 77 wiedergegebene Bild; es sind dies einzelne zylindrische, dünneFäden (0,7 p.), die in Form von Spiralen, ähnlich wie die Tracheen, her-umgehen; ihre Entfernung von einander beträgt durchschnittlich 3—4 p.,in Wirklichkeit aber ist sie äusserst gering, da die Verzweigungen einzelner

Fig. 79. Querschnitt des Exkretionskanals (a äussereWandung, d Cuticula).

Fig. $0. Querschnitt der Sekretionsdrüse imPunkte 12.

Fäden sich mit den benachbarten kreuzen, ohne jedoch Verbindungsstellenzu besitzen. Aus dem Verhalten gegen Farbstoffe und Alkalien, gegenwelche sich sowohl die Hauptfäden der Cuticula, wie die Verzweigungsästesehr inaktiv verhalten, ist abgeleitet worden, dass beide desselben Ursprungssind. Die erwähnte Disposition lässt sich mit grosser Klarheit nur in derCuticula der Sammeldrüse erkennen, während in dem sekretierenden Teile dieVerzweigungen durch eine Schicht des Fibroins teilweise verdeckt sind. Amentgegengesetzten Ende des Organs erleidet die Cuticula iusofern eine Umge-

Fig. 81. Querschnitt des Exkretionskanals imPunkte 2 (a Wand, b Protoplasma, c Verzwei-gungen der Zellenkerne, d Cuticula).

Fig. 82. Länglicher Querschnitt durch die Se*kretiousdrüse von A. Pernyi.

staltung, als sie sich von der Grenzstelle der Sammeldrüse und des Exkre-tionskanals ab immer mehr dem allgemeinen Typus nähert und, indem sichdie einzelnen Verzweigungen miteinander verschmelzen, eine homogene, nurdurch die Hauptfäden durchzogene Beschaffenheit annimmt. Die Dicke derMembrane nimmt gleichzeitig zu, erreicht im Anfang des Exkretionskanal 315 p. und bleibt bis zur Absonderungsstelle konstant. Diese Einrichtungist physiologisch leicht erklärlich. Wie wir später sehen werden, geht aufdem ganzen Umfang der Seidendrüse, im sekretierenden Teil und in derSammeldrüse ein Diffusionsprozess vor sich, für welchen die Membrane einedurchlässige siebartige Struktur besitzen muss.

Die flüssige Masse, aus der die Seidenfaser gesponnen wird oder