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Erster Band.
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Schmetterlingsform iles Maulbeerspinners.

Flockfäden ausscheiden zu müssen; dieses Cellularsystem soll 10% mehrAusbeute liefern. Die Form des Kokons lässt auch das Geschlecht des künftigenSchmetterlings erkennen; der weibliche Kokon ist eiförmig rund, der etwaskleinere männliche ist in der Mitte schwach eingeschnürt. Zur Aufzuchtwerden die schönsten, gleichmässigsten Kokons ausgelesen und in einem gutventilierten, trockenen, schwach belichteten Raume, der auf 18 — 20° C. er-halten wird, aufbewahrt. Etwa 2 Wochen nach Fertigstellung des Ko-kons streift der Schmetterling die Puppenhülle ab und erweicht den Ko-

Fig. 112. Weibchen des Bombyx mori. Fig. 118, Bombyx mori (Männchen).

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Fig. 114. Schnitt durch einen weiblichen Schmetterling (1 Blutgefäss, 2 Nervensystem, 3 Speiseröhre,

4 Saugblase, 5 Magen, 6 Eierstöcke, 7 Blinddarm).

kon an der Stelle, wo er ausschlüpfen will, mittels einer Flüssigkeit, dieaus zwei orangefarbigen, an den Seiten des Magens gelegenen Drüsen her-stammt (Filippi) und folgende Zusammensetzung besitzt: 1 )

Harnsäure. 56,830%

Kali, Natron, Magnesia, Eisenoxyd, Kohlensäure,

Schwefelsäure und Chlor. 21,054%

Schleim und Farbstoff.22,116%

Durch diese flüssige Entleerung verliert der Schmetterling 30—40% anGewicht. Nach einigen Minuten schiebt der Schmetterling die Kokonfädenmit den Vorderfüssen auseinander und tritt an das Tageslicht; die nach demAusschlüpfen noch wenig entwickelten Flügel entfalten sich unter fort'währender zitternder Bewegung in wenigen Stunden zur vollen Grösse.

*) Karinrodt, Ber. der Landwirtgeh. Versuchsstation. 1869.