245
1888
2091000 kg
1890
2343000 „
1893
2643000 „
Die vorwiegende Raupeneierrasse Anatoliens ist die weisse bagdadische,die 1888 nur 20°/ 0 ausmachte, in raschem Schritt aber alle anderen ver-.drängt hat, wie nachstehende Zahlen erläutern:
1888 1890 1893
20% 65%
, 93 %
b n 5 ,,
—
(Diarbekir)
15 „ 10 „
0
- 11
„ „ originell
55 „ 20 „
5„
5„ -
—
Folgende Mengen Raupeneier sind
zum Ausbrüten verwendet worden
(Unzen):
Ausländische
Inllindische
1892 1894
1892
1894 .
Brussa 2686 278
83234
76992
Ismid 4621 525
21533
25995
Panderma 4801 575
11609
13150
Nach
den Angaben der Verwaltung
öffentlicher
Schulden belief sich
die Ernte
1892
1893
1894
Brussa 3 267 171
3459992
3404844
Ismid 259020
892698
896606
Panderma 798479
257894
279655
4333870 4610584 4581105
Die Ausbeute betrug (in kg Kokons pro Unze) im Jahre 1894 44bezw. 20,4 und 33,8 gegen 50,2 bezw. 17,9 und 35,5 kg im Vorjahre.Auch die Raupeneierproduktion nimmt Aufschwung und wurden exportiert:
1892
20317 Unzen
1893
41947 „
1894
44179 „
Die Kokons bagdadischer Rasse sind weiss und gross, jedoch weniger^eidenreich, als die der gelben Rassen, und von ihrem Ursprungstypus voll-ständig degeneriert.
Die Zeiten, wo die Seidenzucht Anatoliens in althergebrachter, primi-tiver Art betrieben ward, sind längst vorüber und man kann heutzutageSelbst Bauernburschen begegnen, die die Handhabung des MikroskopsJ )ach dem Pasteurschen Vorgang vorzüglich beherrschen. Die 1888 er-°ffhete Unterrichtsanstalt für den Seidenbau, sowie die seit 1893 eilige-