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Tsche-kiang. 61000000 kg
Kuang-tung. 43000000 „
Kiang-Su. 21200000 „
Ss-tscliuen. 19800000 1 ),,
Honan. 8500000 „
Shantung. 2700000 ,,
Ngan-hoei. 1800000 „
Im ganzen 170000000 kg
Nach Korea ist die Seidenkultur ungefähr auf dieselbe Weise gebrachtworden, wie nach Khotan. Der Kaiser On-ouang iiberliess seinem MinisterKitsse das Fürstentum von Tschao-Sien, welches den grössten Teil derkoreanischen Halbinsel ausmachte. Nach dem Bericht des Historikers Man-tua-lin übertrug Kitsse die Seidenzuclit heimlich in sein Land undhat das neue Gewerbe hauptsächlich in dem Staate Mahan rasche Verbrei-tung gefunden (XII. Jahrh. v. Chr.). Um das Jahr 206 v. Chr. legten dienach dem Fall der Dynastie Thsin flüchtigen Stämme Chin in Korea , inder Landschaft Chin-Ra, ausgedehnte Kulturen an. Im J. 202 n. Chr. wurdedurch koreanische Seidenzüchter ihre Kunst nach Japan verpflanzt. Diekoreanischen Rassen sind grau, weiss und gelb. Das Klima ist von demShantnngs nicht verschieden. Die gegenwärtige Produktion hat von ihrerfrüheren Bedeutung verloren und beträgt jetzt 4—600000 kg Kokons.
Der Anfänge japanischer Seidenkultur ist im ersten Abschnitt diesesBuches gedacht worden. Die Seidenkultur dieses Landes hatte einen ruhigenFlntwicklungsgang genommen und genügte zu gewissen Zeiten nicht einmal deminländischen Bedarf, so dass Ende des XVII. Jahrh. die Seide einen Import-artikel bildete. Erst im XIX. Jahrh. nahm die Seidenzucht einen durch die Ver-hältnisse herbeigeführten und durch die natürlichen Eigenschaften der japa-nischen Rassen unterstützten Aufschwung. In den siebziger Jahren beliefsich die Ernte auf ungefähr 20—25 Mill. kg Kokons, in den achtziger bereitsauf 35—40 Mill. kg. Die Seidenkultur war bis zu den sechziger Jahrenqualitativ zu hoher Vollkommenheit gelangt, erst die übermässige Grainie-r ung in den Krankheitsjahren hat die Rassen verschlechtert. Duseigneurhat die Widerstandskraft japanischer Rassen der Ernährungsweise, und haupt-sächlich den Kreuzungen zugeschrieben. Trotzdem die Fleckkrankheit in